Photoshop wird zur Marke

Wie Adobe bereits mit dem Launch der Creative Suite 3 verkündet hat, gibt es Photoshop CS3 künftig in zwei Versionen. Insgesamt kommt man nun auf 7 Produkte, die die Bezeichnung Photoshop tragen, beziehungsweise tragen werden.

Neben den Bildbearbeitungsprogrammen sind dies auch die Raw-Workflow-Software Lightroom sowie ein von Adobe-CEO Bruce Chizen angekündigter Online-Dienst.

Photoshop ist also nicht mehr nur Produktzeichnung, sondern wird immer mehr zur Marke. Es fragt sich, ob Adobe sein Erfolgslabel nicht inflationär einsetzt.

Die Photoshop-Familie im Überblick:

  1. Photoshop CS3 Extended (für Win und MacOS): Über die Basis-Version hinaus gehen spezielle Funktionen zur Bildanalyse, zum 3D-Rendering und zur Videobearbeitung.
  2. Photoshop CS3 Standard (für Win und MacOS): Das klassische Photoshop, in der neuen Version für Intel-Macs und Windows Vista optimiert.
  3. Photoshop Lightroom 1.0 (für Win und MacOS): Raw-Workflow-Software, die viele von Photoshop guten Werkzeugen für Fotografen in einer Oberfläche bündelt.
  4. Photoshop Elements 5 für Windows: Mittelklasse-Bildbearbeitung für rund 100 Euro von Adobe, die mit Ebenentechnik und Raw-Konvertierung manche Profi-Funktionen mitbringt.
  5. Photoshop Elements 4 für MacOS: Sah es vor zwei Jahren so aus, als würde die gar nicht so kleine Bildbearbeitung von Adobe nicht mehr für den Mac weiterentwickelt, ging es dann 2006 doch weiter. Jedoch wird die Software nun getrennt von der Windows-Version entwickelt.
  6. Photoshop Album Starter Edition für Windows: Freeware mit Bildbearbeitungs- und Verwaltungswerkzeugen, die Geschmack auf mehr machen soll
  7. Photoshop online (möglicherweise ab Herbst): Webplattform, auf der grundlegende Bildbearbeitungsfunktionen zur Verfügung gestellt werden sollen. Mögliche Ziele: Marketing-Plattform und Drohgebärde in Richtung Google.