Blasebalg von HamaEien saubere Kamera ist die Grundlage für gute Fotos. Niemand freut sich schließlich über einen regelmäßig wiederkehrenden Fleck rechts oben auf den Fotos.

Robustere Kamera-Teile wie die Frontlinse oder das Display lassen sich schnell reinigen. Anders liegt die Sache bei Sensoren von Spiegelreflexkameras. Durch den Objektivwechsel dringt Staub in das Gehäuse ein und haftet am Sensor. Genauer gesagt: am Filter. Durch die Aufladung des Sensors bei Fotografieren zieht er den Staub wie ein Magnet an.

Bei Olympus schüttelt ein Supersonic-Wave-Filter den Staub durch Ultraschall ab. Ähnlich funktioniert die Self-Cleaning Sensor Unit von Canons EOS 400D.

Für alle, deren SLR keine Selbstreinigung vorsieht, stellt sich die Frage: Reinigt man den Sensor selber oder überlässt dies dem Hersteller? Der Sensor ist sehr empfindlich und schnell zu beschädigen.

Generell geht die Garantie zwar nicht verloren, wenn die Reinigungsuntensilien korrekt verwendet werden. Wie der Anwender jedoch in einem Schadensfall eine korrekte Verwendung nachweisen soll, steht auf einem anderen Blatt.

Letztlich muss jeder Fotograf das selber entscheiden. Wer viel fotografiert, wird die Spiegelreflexkamera nicht alle paar Wochen zum Fachhändler tragen oder einschicken wollen. Für die Reinigung in Eigenregie stehen jede Menge Tools zur Verfügung wie beispielsweise der Luftpinsel oder Blasebalg. Damit lassen sich zumindest lose Staubpartikel schnell entfernen.

Wer unsicher ist, sollte besser die Reinigung dem Hersteller überlassen.

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Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager – und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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