Pentax Optio S7: Funktionen und Bedienung

Pentax Optio S7Mit vielen Einstellungsmöglichkeiten und einem Dreifachzoom hat die Pentax Optio S7 das Zeug zu einer leistungsfähigen Einsteigerkamera, die für alle Motivsituationen gewappnet ist.

Wir haben das Handling und die Funktionen genauer unter die Lupe genommen.

Bedienung

Nimmt man die Optio S7 mit auf Reisen, erweist sie sich als angenehmer Begleiter. Drei Beispiele:

  1. Um die Optio S7 zu bedienen ist keine lange Einarbeitung notwendig. Über den Vierwegeregler lassen sich wichtige Funktionen wie etwa Blitz, Selbstauslöser, Motivprogramme und Makroeinstellung schnell erreichen. Wer will, kann diese Tasten auch mit eigenen Funktionen belegen.
  2. Die Optio S7 ist mit 120 Gramm sehr leicht. Das schlanke Design macht sie zudem Hemd- und Hosentaschen tauglich.
  3. Der Einschaltknopf liegt leicht versenkt, so dass sich die Kamera nicht aus Versehen eingeschaltet wird.

Nervig ist nur die lange Einschaltzeit von knapp drei Sekunden. Auch das Scharfstellen braucht über eine Sekunde. Damit sind schnelle Schnappschüsse kaum möglich.

Funktionen

Natürlich hat eine Einsteigerkamera für rund 290 Euro wie die Pentax Optio S7 keine Zeit- oder Blendenvorwahl. Damit ist kreatives Fotografieren nur begrenzt möglich.

Aber die Optio S7 will auch gar keine Profi-Kamera sein. Wichtig sind schnelle Ergebnisse und diese liefert sie inklusive interner Bildbearbeitung zufriedenstellend:

  1. Es gibt zehn Motivpogramme wie Sport, Haustier oder Nachts sowie eine Programmautomatik und einen Videomodus. So findet auch ein Einsteiger schnell die richtige Kameraeinstellung für eine Motivsituation.
  2. Praktisch ist bei dem Programm „Haustier“ der Nachführ-Autofokus, der ein sich bewegendes Objekt „verfolgt“ und sich immer darauf scharfstellt.
  3. Im Anzeigemodus lassen sich die Bilder als Thumbnails oder einzeln betrachten. Hinein- und hinauszoomen kann man über die Zoomwippe.
  4. Für die schnelle Bildbearbeitung stellt die Kamera Filter wie u. a. Helligkeit, Beschneiden, Farbeffekte zur Verfügung. Die Rote-Augen-Korrektur haben wir uns genauer angehen. Wie in der Abbildung unten zu sehen, frisst sich beim Umwandeln der Rottöne die Pupille recht weit in die Iris hinein. In der Bildbearbeitung sind da sicherlich genauere Ergebnisse zu erzielen – dies bedeutet aber auch mehr Zeitaufwand.
  5. Nicht nur für die Bildbearbeitung leistet das große 2,5-Zoll-Display gute Dienste. Die Helligkeit ist regelbar – und die hohe Auflösung von 230.000 Bildpunkten geben auch beim Zoomen die Details gut wieder.
  6. Nochmal zum Display: Der Ausschnitt auf dem Display entspricht genau dem, was hinterher auf dem Foto zu sehen ist. Das gilt für jede Position des 3-fach-Zooms (38 bis 113 Millimeter). So vermisst man nie den Sucher.
  7. Die Bilder lassen sich via PictBridge direkt auf einem PictBridge-fähigen Drucker ausgeben. Auch Diashows sind möglich. Sogar Übergänge und die Anzeigedauer kann die Kamera regeln.

Fazit: Die Einfachheit in der Bedienung gepaart mit der Vielseitigkeit sind die Stärken der 7-Megapixelkamera Optio S7. Auch wenn das langsame Auslösen schade ist. Landschaftsfotos oder Porträts können auch Einsteiger ohne lange Einarbeitungszeit schnell produzieren.

Preisvergleich: Pentax Optio S7

Weitere Infos dazu:

  • Lesen Sie den ausführlichen Test zur Pentax Optio S7
  • Der erste Eindruck zur Pentax Optio S7

Rote-Augen-Korrektur im Vergleich

Published by Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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