Erste Fotodrucker von Panasonic

Panasonic bringt zur CeBIT 2006 seine ersten beiden Fotodrucker auf den Markt. Die beiden Modelle KX-PX1 und KX-PX10 drucken Fotos in Postkartengröße, unterscheiden sich jedoch in der Ausstattung.

Während der KX-PX1 vor allem durch seine kompakten Ausmaße (47x173x131mm) überzeugen will, kann der um weniger Milimeter höhere (56 statt 47mm) KX-PX10 mit einer bisher für Fotodrucker unbekannten Funktion aufwarten: Er kann Bilder auch auf einem Fernsehapparat darstellen. Die Dual-Action genannte Funktion erlaubt es außerdem, direkt aus der Diashow heraus Fotos auszuwählen und sie, während die Show weiterläuft, gleich zu drucken. Als Quelle kann sowohl eine angeschlossene PictBridge-Kamera, als auch eine SD-Karte dienen.
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Plasmafernseher für DVB-T und HD-TV

Groß ist er. Und schick natürlich auch, der neue Plasmafernseher von Hydundai Imagequest. Sein Name: Vvuon Q421H, den ein HD-ready-Logo ziert, ohne das sich kein Fernseher oder Beamer mehr auf den Markt trauen kann.

Wenngleich die notwendigen Bedingungen beim Q421H angesichts seiner nativen Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten nur halbherzig erfüllt werden. So fordert die für das HD-ready-Logo verantwortliche EICTA unter anderem ein Bildformat von 16:9, das der Fernseher bei der Wiedergabe von HD-Inhalten beherrschen muss.

Bei einer Auflösung von 1024 x 768 muss allerdings künstlich nachgeholfen werden, da hier ein Seitenverhältnis von 4:3 vorliegt. Das Zauberwort: Interpolation. Darunter können Bildschärfe und -wiedergabe möglicherweise leiden. Wir werden uns das Gerät, wenn möglich, auf der CeBIT ansehen und darüber berichten.

Erwähnenswert sind auch die Herstellerangaben zu den technischen Merkmalen des Plasmafernsehers: Ein Kontrastwert von 10.000:1 ist wirklich gigantisch, aber auch 1.100 cd/qm für den Helligkeitswert sind beachtlich. Und mit Hyundai-eigenen Techniken wie FiT Engine soll die Bildqualität verbessert werden. Beachtlich sind auch die Ausstattungsmerkmale: Neben der HD-ready-konformen DVI-Schnittstelle inklusive HDCP-Support bietet der Q421H Features wie SRS TruSurround XT, EPG und abnehmbare Lautsprecher, die 2 x 10 Watt leisten.

Praktisch ist auch der eingebaute DVB-T-Tuner – zumindest für all diejenigen, die digitales Antennenfernsehen empfangen können. Schade nur, dass die integrierte Bild-in-Bild-Funktion in diesem Fall nicht nutzbar ist. Für den Fernsehempfang via Kabel ist das Gerät zusätzlich mit einem analogen Tuner ausgestattet.

Der Hyundai Vvuon Q421H kommt in diesem Tagen in die Läden und soll stolze 2.600 Euro kosten.

Samsung liebäugelt mit einer Super-Messe

Das Interview dürfte so manchem Verantwortlichen der Messe AG in Hannover, die sich um die CeBIT kümmern, einen Schauer über den Rücken gejagt haben.

Seung Kak Kang, Deutschlandchef des Multimedia-Riesen Samsung, stellt in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Impulse die provokante Frage, ob in Zukunft aus zwei Messen eine werden könnte. Sprich: Die CeBIT in Hannover und die IFA in Berlin ließen sich doch prima zu einem Super-IT-Unterhaltungselektronik-Event verschmelzen.

Denn laut Kang gäbe es nach der Entscheidung der IFA-Macher, auch die Berliner Messe jährlich abuzuhalten, nicht mehr für jeden Hersteller gleichermaßen ständig Neues, das man in Hannover und in Berlin in einem Jahr zeigen könne. Für Samsung seien natürlich CeBIT und IFA wichtig, wobei die Bedeutung der IFA in Zeiten von HDTV und Digitales Zuhause zunehme, so der Samsung-Chef weiter.

Die eigentliche Provokation behielt er sich für das Ende vor: So sei es – unter anderem wegen der überzogenen Hotelpreise – durchaus vorstelltbar, die neue Super-Messe an einem anderen Ort als Hannover abzuhalten. Das dürfte der wahre Aufreger bei der Messe AG gewesen sein. Aber auch die Infrastruktur wäre laut Kang bei solch einem Großevent wohl nicht ausreichend.

Terratec zeigt mobiles terrestrisches Fernsehen

Beim Nettetaler Hersteller Terratec steht die CeBIT 2006 ganz im Zeichen der digitalen Unterhaltungsmedien.

So bieten die neuen DVB-T-Adapter Cinergy DT express Diversity und Cinergy DT USB Diversity jeweils zwei Tuner und zwei Antennen. So kommt auch der Namenszusatz „Diversity“ zustande. Das ist vor allem dann praktisch, wenn beipspielsweise unterwegs der Fernsehempfang nachlässt. Dann schaltet der TV-Adapter automatisch auf den Tuner mit der besseren Signalqualität um.

Ein dualer Tuner lässt sich aber auch noch ganz anders nutzen: So kann man auf zwei Kanälen fernsehen und aufnehmen zur selben Zeit. Das beherrschen derzeit nur wenige der verfügbaren DVB-T-Adapter.

Die dualen TV-Lösungen für den digitalen Fernsehempfang beschränken sich aber nicht nur auf DVB-T und Desktopcomputer, sondern sind auch für Notebooks (PCMCIA) und DVB-S geplant.

Preise und Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt, werden aber nachgeliefert, sobald Terratec diese veröffentlicht.

Trainingsgehilfe und GPS-Kapitän in einem

Da haben die Entwickler bei Garmin richtig nachgedacht: Der Hersteller bringt zur CeBIT das multifunktionale Gerät Forerunner auf den Markt. Es sieht aus wie eine Uhr, fungiert aber als vollständiges Trainingshelferlein beim Joggen, Trekken und Biken.

Einerseits misst das kleine Gerät das Tempo, die absolvierten Kilometer und die verbrauchte Zeit. Andererseits kümmert es sich um die Herzfrequenzmessung, so dass der Sportler stets seine Herzwerte im Blick hat.

Toll am Forerunner ist aber auch die GPS-Funktion, mit der Verlaufen im Walde hoffentlich für immer der Vergangenheit angehört. So soll der leistungsstarke GPS-Chip selbst unter stark belaubten Bäumen oder in Häuserschluchten für mehr Orientierung sorgen.

Dank der Verbindung via USB zum einem PC lassen sich die aufgezeichneten Trainingsdaten auf Festplatte speichern und bei Bedarf auswerten. Aber auch die Software Training Center erlaubt weitere PC-gestützte Anwendungen in Verbindung mit dem Forerunner.

Den Forerunner soll es in den Varianten 205 für 340 Euro und Forerunner 305 für rund 440 Euro ab März geben. Beide Geräte unterscheiden sich in der Herzfrequenzfunktion, die nur das Modell 305 bietet.

Duales Telefonieren über Festnetz und Internet

Mit der VoIP-/DECT-Telefonkombi D40T VoIP Dual stellt der französiche Hersteller Sagem auf der CeBIT ein duales Telefon vor, das sich sowohl für die klassische Festnetztelefonie als auch die modernere IP-Variante nutzen lässt. Damit stehen per Knopfdruck beide Spielarten der Telekommunikation zur Verfügung.

Praktische Features des duales Telefons sind unterschiedliche Klingeltöne, die anzeigen, ob der Anruf via Internet oder Festnetz eingeht. Aber auch dar Zusammenschluss mehrerer Geräte zu einer kompletten Telefonanlage sind laut Sagem möglich. Eine Freisprechfunktion erleichtert das Telefonieren mit dem D40T.

Leider lässt sich das Telefon nur mit eingeschaltetem PC nutzen. Daher steht die Festnetzverbindung nur in diesem Fall zur Verfügung. Schade, denn andere Hersteller kriegen das hin, indem sich ihr Telefon sowohl mit dem Telefon- als auch Breitbandanschluss verbinden lässt.

Neben dem D40T VoIP Dual zeigt Sagem auf der CeBIT zwei weitere Modelle, das D65T und D65V. Beide Geräte sind mit einem kleinen Bildschirm für mehr Bedienkomfort ausgestattet und bieten Klingeltöne mit polyphoner Qualität. Das D65Z hat zudem einen Anrufbeantworter eingebaut.

Leider hat sich Sagem bisher noch nicht zu den Preisen geäußert. Wir holen das nach, sobald die Infos verfügbar sind.

Scanner für mobile Zwecke

Mal schnell ein wichtiges Dokument scannen, um es gleich an Ort und Stelle digital speichern zu können? Mit dem DocuPen RC800 von Planon soll das möglich sein. So scannt der handliche Mobilscanner laut Hersteller innerhalb von vier Sekunden eine komplette A4-Seite. Wer’s glaubt!

Zudem bietet der Handscanner lediglich eine Auflösung von maximal 400 ppi mit einer Farbtiefe von bis zu 24 Bit. Das könnte für detailreiche Textvorlagen nicht ausreichen. Schwarz-Weiß- und Graustufen-Scans sind ebenfalls möglich.

Das Scannen soll ein speziell entwickeltes Führungssystem erleichtern. Dabei handelt es sich um kleine Rollen an der Scannerseite, die gerades Einlesen der Scanvorlage ermöglichen sollen. Wenn das genauso „problemlos“ klappt wie mit meinem Logitech-Handscanner vor 20 Jahren, dann sind die vier Sekunden reine Utopie und gerade Scans werden’s wohl auch kaum.

Prima gelöst ist die Energiefrage: Der Stiftscanner nimmt mit dem PC via USB Kontakt auf. Dies sorgt gleichzeitig dafür, dass der Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt wird. Kann aber angesicht von maximal 500 mAh schon mal seine Zeit dauern.

Zu Speicherzwecken der gescannten Vorlage ist im Miniscanner ein Flashspeicher mit 8 MB Kapazität verbaut. All die, die mehr wollen, müssen noch zusätzlich Geld ausgeben: In den an der Seite befindlichen MicroSD-Speicherkartenschacht passen beispielsweise TransFlash-Karten von Sandisk, die derzeit bei Amazon rund 25 Euro (64 MB) kosten.

Neben dem USB-Kabel soll dem Scanner ein Lederetui sowie die OCR-Software Nuance Paperport SE für das Konvertieren der gescannten Vorlage in digitalen Text beiliegen.

Der DocuPen RC800 kommt laut Hersteller pünktlich zur CeBIT in die Läden und soll um die 270 Euro kosten.