Scanner für mobile Zwecke

Mal schnell ein wichtiges Dokument scannen, um es gleich an Ort und Stelle digital speichern zu können? Mit dem DocuPen RC800 von Planon soll das möglich sein. So scannt der handliche Mobilscanner laut Hersteller innerhalb von vier Sekunden eine komplette A4-Seite. Wer’s glaubt!

Zudem bietet der Handscanner lediglich eine Auflösung von maximal 400 ppi mit einer Farbtiefe von bis zu 24 Bit. Das könnte für detailreiche Textvorlagen nicht ausreichen. Schwarz-Weiß- und Graustufen-Scans sind ebenfalls möglich.

Das Scannen soll ein speziell entwickeltes Führungssystem erleichtern. Dabei handelt es sich um kleine Rollen an der Scannerseite, die gerades Einlesen der Scanvorlage ermöglichen sollen. Wenn das genauso „problemlos“ klappt wie mit meinem Logitech-Handscanner vor 20 Jahren, dann sind die vier Sekunden reine Utopie und gerade Scans werden’s wohl auch kaum.

Prima gelöst ist die Energiefrage: Der Stiftscanner nimmt mit dem PC via USB Kontakt auf. Dies sorgt gleichzeitig dafür, dass der Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt wird. Kann aber angesicht von maximal 500 mAh schon mal seine Zeit dauern.

Zu Speicherzwecken der gescannten Vorlage ist im Miniscanner ein Flashspeicher mit 8 MB Kapazität verbaut. All die, die mehr wollen, müssen noch zusätzlich Geld ausgeben: In den an der Seite befindlichen MicroSD-Speicherkartenschacht passen beispielsweise TransFlash-Karten von Sandisk, die derzeit bei Amazon rund 25 Euro (64 MB) kosten.

Neben dem USB-Kabel soll dem Scanner ein Lederetui sowie die OCR-Software Nuance Paperport SE für das Konvertieren der gescannten Vorlage in digitalen Text beiliegen.

Der DocuPen RC800 kommt laut Hersteller pünktlich zur CeBIT in die Läden und soll um die 270 Euro kosten.

CeBIT goes Podcast

Für alle, die vor der CeBIT 2006 ihre Berichterstattung als Podcast ins Internet stellen wollen, bekommen auf der Seite themencast.de die Gelegenheit dazu. Dort kann man seine geplanten Beiträge eintragen, die kurz vor der CeBIT auf themencast.de abrufbar sein werden. Natürlich lässt sich der eigene CeBIT-Cast auch als RSS-Feed anbieten.

Auf dem dazu passenden Wiki können CeBIT-Podcast-Vorschläge eingestellt werden. Dort erfährt man auch ein bisschen mehr zu der Aktion.

Geplante Podcast sind übrigens schon vorhanden. Kostprobe gefällig?

  • Hochverfügbarkeitserver unter Linux
  • VoIP aus Providersicht
  • CeBIT-Chillout- und Relax-Podcast mit Tipps, wie man so eine Messe am besten übersteht

Für alle, die mitmachen wollen: Stichtag für das einzusendende Podcast ist der 24. Februar. Also schnell, ihr Podcaster dieser Welt!

Netzwerk-Festplatte von TrekStor

Die erste Netzwerk-Festplatte vom Speicher-Spezialisten TrekStor heißt DataStation maxi z.ul. Klingt komisch, ist aber so. Abgesehen davon, wartet das Netzlaufwerk mit Speicherkapazitäten von 80 bis 400 GByte, einem Ethernet– und einem USB-2.0-Anschluss auf. Pfiffig ist die Möglichkeit zwei oder mehr der DataStations auf Knopfdruck zu einem RAID-Verbund zusammenzuschließen. Möglich sind dabei RAID 0 (schnellerer Dateizugriff) oder RAID 1 (Datenspiegelung). Die Netzwerk-Festplatte soll laut Hersteller Windows-, Mac- und Linux-kompatibel sein. Damit zeigt sie sich anschlussfreudiger als die Konkurrenzprodukte Netgear StorageCenter SC101 (laut Datenblatt nur Windows) und Buffalo TeraStation (nur Windows und Linux/UNIX). Die DataStation maxi z.ul soll ab April erhältlich sein. Der Preis wird bei 119 Euro für das 80 GByte-Modell liegen.

Sind Scanner mit Durchlichteinheit antiquiert?

In Zeiten digitaler Fotografie mutet die Produktmeldung von Microtek ein wenig angestaubt an, denn die zwei neuen A4-Flachbettscanner ScanMaker i800 und ScanMaker s430 sind mit einer eingebauten Durchlichteinheit ausgestattet, mit der sich Negative und Dias digitalisieren lassen. Selbst professionelle Fotografen stellen sukzessive auf Digitalfotografie um. Warum also dieser Aufwand für neue Geräte, die vielleicht keiner braucht?

Die technischen Merkmale sind in Ordnung: Mit einer Aufösung von 4800 ppi lassen sich Bilder und Grafiken hochauflösend scannen, und das mit 48 Bit Farbtiefe. Der ScanMaker i800 nimmt per USB 2.0 und Firewire den Kontakt zum PC auf, der ScanMaker s430 hingegen beherrrscht nur USB. Dafür richtet sich das Gerät auch eher an Endanwender, die ab und an mal ein analoges Bildchen digitalisieren wollen.

Auch am Preis erkennt man die unterschiedliche Ausrichtung beider Geräte: So soll der ScanMaker i800 inklusive der Kalibrierungssoftware SilverFast SE rund 500 Euro kosten, mit SilverFast Ai sind rund 550 Euro fällig. Der ScanMaker s430 hingegen wird preislich bei zirka 170 Euro aufschlagen.

Pocket PC für den drahtlosen Zugang ins Internet

Fujitsu Pocket Loox C550

Fujitsu Pocket Loox C550Eine echte Schönheit ist er ja nicht, der Pocket Loox C550 von Fujitsu Siemens, der auf der CeBIT 2006 vorgestellt werden soll.

Dafür ist die Auflösung von 640 x 480 Pixel sehr ordentlich, wie auch die Farbtiefe von 64K. Im Inneren des Taschencomputers werkelt ein XScale-Prozessor von Intel, der immerhin mit 520 MHz getaktet wird. Das sollte auch für leistungshungrigere Anwendungen wie Navigation via GPS ausreichen. Allerdings ist das Gerät nur mit 64 MB RAM ausgestattet, der aber per SD-Karte erweitern lässt.

Das Tollste aber an dem kleinen Ding ist sein Drang, sich mit der Außenwelt zu verbinden. Hierfür steht WiFi in den Variante 802.11b und 11g parat bereit sowie Bluetooth, aber leider nur in der langsameren Version 1.2. Für die Verbindung zwischen Handy und Notebook oder Headset ist das aber ok.

In Sachen Anwendungen ist alles dabei, was man von solch einem Reisebegleiter erwarten kann. Wie gut der Akku für den mobilen Einsatz geeignet ist, lässt sich leider nicht sagen, aber vielleicht können wir auf der CEBIT mal einen Blick auf den Kleinen werfen.

Ach ja: Kosten soll der PDA rund 440 Euro und kommt wohl noch im März in die Läden.