CeBIT 2014: Berichterstattung in Wort, Bild und Ton

Morgen geht sie also los, die große Fahrt gen Hannover, auf die CeBIT 2014, die auf mich mit drei vollgepackten Tagen wartet. Was so mancher Kollege nicht unbedingt verstehen mag: Ich freue mich auf die Messe, und das trotz der nunmehr 22 Jahren, in denen ich in schönster Regelmäßigkeit in der Landeshauptstadt von Niedersachsen lande.

Ich mag es einfach, dieses “Klassentreffen”, auf dem man jedes Mal viele bekannte Gesichter sieht, die genauso wie man selbst stets auf der Suche nach dem ultimativen Messehighlight Ausschau halten. Oder die Wiedersehen im Pressezentrum, in dem man auf den immer noch sehr unbequemen Hockern angestrengt versucht, das Gleichgewicht zu halten, während man mit der einen Hand den Cappuccino hält und mit der anderen auf seinem iPhone die letzten News checkt.

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DuOS: Windows und Android parallel auf einem Rechner nutzen [Upd]

Mit DuOS lassen sich Windows und Android auf einem PC parallel ausführenVergesst BlueStacks! Vergesst VirtualBox! Denn hier kommt DuOS, und zwar von keiner geringeren Firma als AMI, also American Megatrends. Genau, das sind die Erfinder des AMIBIOS. Damit machen die Jungs aus Norcross, Georgia, zwar immer noch gute Umsätze, aber jetzt ist es offensichtlich an der Zeit für neue Bereiche der IT-Landschaft. Und daher wird DuOS demnächst auf den Markt kommen.

Hinter DuOS befindet sich eine simple Idee: Warum sollte man nicht eine traditionell stationäre Plattform mit einer traditionell mobilen Plattform verheiraten, um das Ganze auf einer gemeinsamen Maschine laufen zu lassen. Klar, diese Idee hatten die Entwickler von BlueStacks auch schon, haben das aber nicht so elegant gelöst wie die Macher hinter DuOS.

Denn mit dieser Software lässt sich auf ein und demselben x86-Rechner Windows 7 / Windows 8 und Google Android installieren – und parallel benutzen. Dabei kommt ein sogenannter Hypervisor zum Einsatz, der den x86-Rechner virtualisiert und damit der Maschine vorgaugelt, dass neben einem Intel- oder AMD-Prozessor auch noch eine ARM-CPU verfügbar ist. Darauf lässt sich dann Android installieren und ausführen.

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Videoreview: Kompakter Rucksack von booq für Videofilmer und Fotografen

Wieder einmal booq. Denn mit dem Phyton slimpack bietet die Firma von Thorsten Trotzenberg einen äußerst kompakten und robusten Rucksack, in dem man sein gesamtes Video- und Kameraequipment verstauen kann. Inklusive Apple iPad, diversen Objektiven, Akkus samt Ladegerät und so fort. Und auf der Rückseite lässt sich sogar ein Stativ befestigen.

Das und mehr habe ich in meinem gut sieben Minuten dauernden Videoreview für euch zusammengefasst. Viel Spaß damit!

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Buchrezension: Bessere Videos mit der Canon EOS 700D

Canon EOS 700d Buchrezension Galileo Design 11.318 Gramm Lebendgewicht! Das ist für ein Kamerahandbuch, wie sich das Canon EOS 700D-Buch der Autoren Holger Haarmeyer und Christian Westphalen selbst nennt, ein wenig schwergewichtig. Ein Blick in dasselbe belegt allerdings: Jede Unze hat ihre Berechtigung!

Denn was die Kollegen da auf gut 400 Seiten über die Canon EOS 700D zusammengetragen und -geschrieben haben, ist aller Ehren wert. Das geht über das Handbuch, das der DSLR beiliegt, bei weitem hinaus. Denn gerade an den Stellen, wo die Bedienungsanleitung der EOS 700D aufhört, macht das Buch von Haarmeyer und Westphalen weiter. Ob das die exakten Erläuterungen rund um die Kameratechnik sind oder die hilfreichen Begriffserklärungen zu Bewegungsunschärfe und Co. oder die hilfreichen Informationen zu Themen wie Belichtungskorrektur oder Blitzen – die Autoren haben wirklich an alles gedacht.

Canon EOS 700d Buchrezension Galileo Design Kapitel FilemDazu gehört auch eine vollständige Betrachtung der verfügbaren Objektive am Markt, die sich mit der EOS 700D dank einheitlichem Bajonettverschluss nutzen lassen. Sehr gelungen ist speziell aus meiner Sicht das Kapitel 10 “Filmen mit der Canon EOS 700D” geworden. Dafür habe mich mir schließlich die 700D geholt: Um noch bessere Videointerviews drehen zu können, die ich anschließend auf meinem Macbook mit iMovie schneide, wieder zusammenfüge, mit Bauchbinden und anderen Dingen verziere und abschließend auf meinen Youtube-Kanal hochlade.

So verrät der Videodreh-Abschnnitt sehr anschaulich, wie Bewegtbilder auch mit manuellen Einstellungen gelingen (das ist vor allem bei Interviews der beste Weg), wie der Ton richtig aufgenommen wird und welche Videoschnittlösungen am Markt vorhanden sind. Diesen Teil hätte ich mir ein wenig ausführlicher gewünscht, aber dafür gibt es natürlich eigene Titel wie die Videoschnitt-Schule, ebenfalls aus dem Galileo Press-Verlag.

Fazit: Wer das Optimum aus seiner Canon EOS 700D herausholen will, dem sei das Kamerahandbuch von Galileo Design wärmstens empfohlen. Trotz oder gerade wegen seines hohen Gewichts.

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Rückblick: Wearable Technologies Conference 2014 [Upd]

Gerade habe ich beim “Aufräumen” meiner SD-Speicherkarte ein paar Bilder gefunden, die ich letzte Woche auf der Wearable Technologies Conference 2014 Europe geschossen habe. Tolle Speaker, tolle Vorträge, interessante Themen.

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Allerdings – und deshalb ist dieser Beitrag eigentlich entstanden – stellte sich mir beim Betrachten Fotos eine Frage: Wohin geht die Reise mit den tragbaren Gerätschaften? Die Antworte: Es gibt zahlreiche Ideen und Szenarien, wie uns die “Wearable Devices & Technologies” voranbringen könnten:

  • Mit Technik ausgestattete Klamotten zeigen an, in welchem Gemütszustand wir uns gerade befinden. Trauer, Freude, Schmerz – all das wird unsere Kleidung mittels kleiner Leiterbahnen und intelligenter Recheneinheiten wie dem Intel Edison in Zukunft signalisieren.
  • Batterielaufzeiten werden keine Rolle mehr spielen, da Akkus künftig ihre Energie mithilfe unserer eigenen kinetischen Energie beziehen. Damit wird jede Bewegung, jeder Spaziergang und jeder Freudenhüpfer dafür sorgen, dass mein iPhone nie wieder ausgeht.
  • Schlaue Uhren werden uns laufend darüber informieren, wie gesund wir sind, indem permanent die Herzfrequenz, der Blutzuckerspiegel und das Verhältnis roter zu weißer Blutkörperchen erfasst, ermittelt, beurteilt und per Funkverbindung on-the-fly an den Hausarzt übertragen wird. Oder so ähnlich.
  • Hersteller von Mäusen und Tastaturen werden harten Zeiten entgegen gehen, denn neben den Touch-Bildschirmen drängen neue Techniken auf den Markt, mit deren Hilfe sich jedes computer-ähnliche Gerät dank bestimmter Wischgesten steuern lässt. Kinect und Leap Motion lassen grüßen.
Sony Smartwatch 2

Sony Smartwatch 2

  • Apropos Smartphones: Dank Google Glass werden die schlauen Handys immer überflüssiger, denn mithilfe der schlauen Brille brauchen wir künftig kein Display mehr, auf das wir ständig starren müssen, um die neuesten Tweets oder E-Mails zu lesen, um Bilder zu schießen oder die Gegend nach der nächsten Pizzeria zu scannen. Und mit Google-Glass-tauglichen Aufsätzen von Rochester Optical kommen künftig sogar Brillenträger in diesen virtuellen Genuss.

Und, klingt das alles nicht ein wenig nach Startrek und The Matrix zusammen?

Update: Hier noch zwei Videoclips, in der Richard Joerges seine Meinung zur Konferenz kund tut und Mark de Clercq von Dialog Semiconductors zeigt, wie die analoge und digitale Welt gerade verschmelzen.

 

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