Aktuelle Studie zeigt: Smartphones werden zuhause UND unterwegs genutzt

Galaxy S4 von Samsung

Wer bisher glaubte, das Smartphone komme hauptsächlich unterwegs zum Einsatz, der irrt. Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie, die TNS Infratest im Auftrag des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) von Mitte Februar bis Mitte März 2013 erstellt hat.

Denn bei den abgefragten Nutzerszenarien steht der häusliche Einsatz von Smartphones ganz oben in der Liste (92 Prozent). Erst dann folgt der Einsatz im Auto (74 Prozent), an Haltestellen (70 Prozent), an Bahnhöfen, in Bus und Tram (65 Prozent), in Restaurants (65 Prozent) und an anderen Plätzen, an denen mobile Informationen und Anwendungen zur Verfügung stehen.

Weniger überraschend ist die Erkenntnis, dass 49 Prozent aller Über-14-Jährigen immer und dauernd und überall online sind. Dabei zeigen sich iPhone-Anwender besonders sendungs- und informartionsbedürftig: so gaben fast 60 Prozent aller Befragten an, “always on” zu sein.

Weitere Infos zu der Umfrage stehen auf dem Server des BVDW zum Abruf bereit.

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Hat Google Apple in Sachen Tablet-Verkäufe überholt oder nicht? Nun, kommt darauf an…

Es gibt natürlich immer zwei infrage kommende Betrachtungsweisen. Sieht man sich das Bild dieses Blogbeitrags und die Überschrift dazu an, kann die Schlussfolgerung nur lauten: es hat sich kaum etwa verändert, Apple ist und bleibt die Nummer 1 bei den weltweiten Tablet-Verkäufen.

So hat Cupertino im ersten Quartal 2013 weltweit fast 20 Millionen iPad und iPad mini verkauft und kommt damit auf einen Marktanteil von 39,5 Prozent. Im Vergleich dazu hinkt Samsung mit seinen 8,8 Millionen verkauften Tablets auf niedrigem Niveau hinterher, gefolgt von Asus mit 2,7 Millionen und Amazon mit seinem Kindle, der immerhin auf 1,8 verkaufte Einheiten kommt. Und Microsoft hat von seinem Surface-Tablet nicht mal eine Million Geräte verkauft. So weit, so gut.

Sieht man sich allerdings die aktuellen Marktzahlen von IDC genauer an, fällt auf, dass Google mit seinen Android-Tablets Apple überholt hat und nunmehr weltweit auf einen Anteil von über 56 Prozent kommt. Addiert man aber die Zahlen von Samsung, Asus und Kindle, so kommt man nur auf 13,3 Millionen verkauften Tablets, und nicht auf 27,8 Millionen verkaufte Gadgets, die rein rechnerisch einen Marktanteil von über 56 Prozent ausmachen. Woher also kommt dieses Delta von 14,5 Millionen verkauften Tablets mit Android?

Nun, Sascha von Mobile Geeks macht in einem Kommentar deutlich, dass viele dieser nicht ausgewiesenen Android-Tablets aus China kommen und damit nur unter “Others” auftauchen. Allerdings stellen diese für Apple keine echte Bedrohung dar, zumindest nicht in Sachen Qualität, Produktivität, Bedienbarkeit und Spaß. Und das relativiert diese augenscheinliche “Machtübernahme” ganz erheblich.

In diesem Sinne: schönes Wochenende!

Weltweiter Tablet-Umsatz im ersten Quartal 2013

Weltweiter Tablet-Umsatz im ersten Quartal 2013

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Mobil wirkt: Facebook setzt in drei Monaten 450 Millionen Dollar auf Smartphone & Co. um

Am 1. Mai 213 hat Facebook die Quartalszahlen für das abgelaufene Vierteljahr veröffentlich, und zwei Dinge werden dabei schnell klar: Onlinewerbung auf Facebook funktioniert immer besser, und die mobile Nutzung nimmt stetig zu. So konnten die Umsätze aus der Werbung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 38 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Aufgrund der gestiegenen Mobilanwender betrug dabei der Werbeanteil dieser Nutzergruppe rund 450 Millionen Dollar, was 30 Prozenz des Gesamtumsatzes entspricht. Sehr beachtlich.

Sieht man sich die Grafik dazu an, wird auch schnell klar, warum das so ist. So nutzen über die Hälfte aller Facebook-Anwender den Dienst sowohl mit dem PC als auch mit Smartphone & Co. Und 17 Prozent aller User verzichten sogar ganz auf den stationären Zugriff und setzen ausschließlich die Facebook-App sowie die mobile Webseite ein. Tendenz steigend.

facebooks-mobile-nutzer
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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Top-5-Wetter-Apps für iPhone und iPad: Yahoo Wetter schafft es aus dem Stand auf eins!

Wunderschöne Wetter-App, und zwar von Yahoo

Wunderschöne Wetter-App, und zwar von Yahoo

Angeregt durch einen Facebook-Tipp habe ich mir gerade die neue Yahoo-Wetter-App auf mein iPhone geladen, und muss sagen: Wow! Dass es diese mobile Anwendung für des Deutschen zweitliebstes Kind (direkt nach dem Auto) aus dem Stand auf Platz 1 der meistgeladenen Apps im iTunes App Store geschafft hat, wundert nicht.

>> Per GPS wird automatisch der jeweilige Ort dargestellt, weitere bekannte Ort werden per horizontaler Wischbewegung anzeigt.

>> Per horizontaler Geste tauchen sämtliche Wetterdetails auf, die als sinnvoll erachtet werden können:  Vorhersage, aktuelle Wetterdetails, Standortkartenausschnitt (vergrößerbar), zu erwartende Niederschlagsmengen, Wind- und Luftdruck (animiert) sowie Sonnenauf- und untergangszeiten.

>> Wunderschöne Hintergrundbilder, die automatisch von flickr geladen werden. Wie gut, dass Yahoo direkten Zugriff auf diese Bilderdatenbank hat.

>> Auch schlau: in der Seitenleiste befinden sich weitere Yahoo-App-Links zum direkten Download aufs iGerät.

Wie gesagt: Wow! Einfach mal ausprobieren. Und ich habe seinerzeit Geld ausgegeben für meine aktuelle Wetter-App.

Apropos: die nächsten vier Plätze des Top-5-Wetter-App-Rankings sieht derzeit wie folgt aus:

2. Platz: Pollenflug-Vorhersage

3. Platz: Wetter+

4. Platz: RegenRadar

5. Platz: Weather XXL Lite.

Und, welche Wetter-App ist auf eurem iPhone installiert?

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Infografik: Intel ist einer der Verlierer der Post PC Ära

Da blutet mein Herz schon etwas, wenn ich mir die aktuellen Intel-Zahlen angucke, was vor allem mit der Korrelation “PC-Verkäufe vs. Gewinn” zu tun hat. Denn als ehemaliger Intel-Mann muss ich leider konstatieren, dass der Chiphersteller vor allem den mobilen Trend komplett verschlafen hat und einer der Verlierer der Post PC Ära ist. Anders ist die Talfahrt in Sachen Gewinn nicht zu erklären.

Klar, in absoluten Zahlen meldete Santa Clara zwar einen Nettogewinn von zwei Milliarden US-Dollar, relativ betrachtet ist das aber ein Verlust von etwa 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und sieht man sich die rückläufigen PC-Verkäufe dazu an, wird auch klar, warum Intel so sehr darunter leidet: Desktop- und Notebook-Prozessoren werden immer seltener in neue Maschinen eingebaut, da mehr und mehr Anwender auf Tablets und Smartphones umsteigen. Und die werden (immer noch) vorwiegend mit ARM-Prozessoren bestückt.

Da hilft natürlich auch nicht die schleppende Marktdurchdringung von Windows 8. Allerdings ist es einfach zu behaupten, das neue Betriebssystem von Microsoft sei an dem PC-Verkaufsdesaster Schuld. So einfach können es sich IDC und Konsorten einfach nicht machen.

Die gute Nachricht liefert Intel selbst: Ende des Jahres soll der neue Mobile-Prozessor “Bay Trail” ausgeliefert werden, und dank fallender Touch-Panel-Preise könnten dann Tablet-PCs mit x86-CPUs und Windows 8 auf den Markt kommen, die deutlich günstiger sein werden als die aktuellen Tablet-Geräte. Und in Sachen Smartphones hat Intel ebenfalls einiges im Köcher.

entwicklung-des-weltweiten-pc-absatzes-und-gewinns-von-intel
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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