#trustIBMz: Live-Coverage des großen IBM Z-Events in München [UPD]

IBM-Z-Mainframe

Morgen steht meine x-te Live-Berichterstattung für IBM auf dem Programm. Thema wird dieses Mal die neueste Generation der Mainframe-Serie „Z“ sein, über die ich ja schon auf diesem Kanal berichtet habe. Als Veranstaltungsort wurde das IBM Watson IoT Center zu München ausgewählt, über das ich seinerzeit anlässlich der offiziellen Eröffnung gebloggt habe.

Update: Ich habe eine Zusammenfassung des Events auf diesem, meinem Blog veröffentlicht. Die Video-Blogbeiträge folgen in den nächsten Tagen.

Das IBM-Z-Event findet an zwei Tagen statt, wobei ich nur an einem dabei sein werde, da ich mich morgen Abend direkt ins HQ von IBM nach Ehningen begebe. Dort finden nämlich am Mittwoch und Donnerstag die IBM Storage Strategy Days statt, von denen ich ebenfalls einen ganzen Tag lang im Auftrag von IBM berichten werde.

IBM Z – Mit Sicherheit geht’Z weiter

Das morgige Event aus dem IBM Watson IoT Tower beschäftigt sich vor allem mit der brandneuen Mainframe IBM z14, die Mitte Juli offiziell vorgestellt wurde. Dabei stellt IBM das Thema Sicherheit offenkundig in den Vordergrund. Hierfür wurde sogar eigens der Twitter-Hashtag #trustIBMz geschaffen, unter dem ich – wie viele andere auch – über die Aktivitäten rund um IBM Z per Microblogging berichte.

Die Agenda des ersten Tags des großen IBM-Events sieht interessante Namen und ganz viel „Smalltalk“ rund um IBM Z vor. So wird Martina Koederitz, ihres Zeichens Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH, das Event eröffnen und die ersten passenden Worte zum Thema Mainframe und Sicherheit finden.

Viele Infos rund um Mainframes und IBM Z zum Anfassen

Anschließend  werden Martha Bennett von Forrester Research und Jutta Rößner von der DATEV eG die Bühne erklimmen und ihre Sicht der Dinge rund um IBM Z und #trustIBMz erläutern. Das wird Frau Rößner auch auf vor meiner Videokamera tun, die ich natürlich dabei haben werde und mit der ich viele schöne Statements rund um IBM-Mainframes einsammeln möchte.

Zu den geeigneten Videointerview-Kandidaten gehört zweifelsohne auch Paulo Carvao, mit dem ich zum einen auf der CeBIT 2017 ein interessantes Interview geführt habe und der zum anderen ebenfalls einen Kurzvortrags zu IBM Z halten wird. Bin schon gespannt, was mir Paulo dieses Mal erzählen wird.

IBM Z und z14 zum Anfassen und Twittern

Nach diesen vier eher kurz gehaltenen Präsentationen wird es sehr informell auf dem IBM Z-Event, was mir sicherlich die Gelegenheit gibt, das ein oder andere interessante Gespräch mit oder ohne Kamera zu führen. Obendrein werde ich diverse Bilder via Twitter in die Welt senden, sodass es wohl keine schlechte Idee ist, mir auf dem Microblogging-Dienst zu folgen.

Abschließend wird das IBM Watson IoT Center vorgestellt, und Lars Hermann sowie Andreas Thomasch von IBM schließen den ersten Tag mit den passenden Worten ab. Zu diesem Zeitpunkt werde ich mich wohl schon im Zug in Richtung IBM Deutschland befinden. Aber das ist eine andere Geschichte, über die ich morgen berichten werde.

Disclaimer: Für diesen Beitrag samt der morgigen Berichterstattung und der zugehörigen Videointerview-Posts hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

[Videochat] IBM z14: Sicherheit first + „Made in Böblingen“ [Upd]

[Videochat] IBM z14: Mainframes forever, DSGVO-Datenkopfschmerzen und mehr

[Videochat] IBM z14: Machine Learning, Blockchain, Apple Pay & Co.

CeBIT 2017: Paulo Carvao, IBM Systems, über Cognitive Computing

IBM eröffnet das weltweite Watson IoT Center in München [Upd]

AVM Fritzboxen umziehen: So einfach geht’s

AVM Fritzbox 7590

Ich habe heute auf Facebook die Ankunft meiner neuen Fritzbox mit dem Zusatz 7590 von AVM verkündet:

Zu diesem Zeitpunkt war der WLAN-Router, wie ihr unschwer erkennen könnt, noch nicht am Stromnetz angeschlossen geschweige denn eingerichtet und „Ready to surf“.

Lesetipp: Fritzbox von außen steuern und nutzen: So funktioniert FritzRemote

Vor dem Einrichten hatte ich ein bisschen Schiss, denn dann hieß es erst einmal – so dachte ich zumindest – Zugangsdaten suchen. Doch zum Glück ist dem nicht so.

Denn für den quasi übergangslosen Umzug von einer Fritzbox auf die nächste – in meinem Fall von der Fritzbox 7430 auf die 7590 – reicht eine einfache Datensicherung sämtlicher Einstellungen des alten Routers („System“, „Sicherung“, Sichern“) und das Wiedereinlesen auf dem neuen Router.

Lesetipp: Meine Top 10: was die Fritzbox alles so kann [UPD]

Hierzu muss man lediglich die neue Fritzbox am Stromnetz anschließen, das DSL-Kabel in die zugehörige Buchse stecken, warten, bis die WLAN-Einheit aktiv ist und sich mithilfe der beiliegenden Notiz-Karte per Wifi und Login am Router anmelden.

Einrichten des neuen Routers mithilfe der Sicherungsdatei

Anschließend wird man automatisch darauf hingewiesen, dass man beim Einrichten der neuen Fritzbox unterstützt wird. Da wir eine Sicherungsdatei erstellt haben, beenden wir diesen Vorgang per Mausklick auf „Abbrechen“.

Innerhalb der Sektion „Assistenten“ klickt ihr auf „Einstellungen sichern und wiederherstellen“, wählt dort „Wiederherstellen“ aus und klickt auf „Weiter“. Wählt die Sicherungsdatei aus, gebt das Kennwort ein, übernehmt die voreingestellte Option „Alle Einstellungen wiederherstellen“ und klickt auf „Wiederherstellen“.

Fritzbox wiederherstellen

Nun werdet ihr dazu aufgefordert, am angeschlossen Telefon eine Ziffernkombination einzugeben, was natürlich nicht geht, da ja noch keinerlei Geräte mit der neuen Fritzbox verbunden sind. Drückt daher alternativ eine beliebige Taste an der neuen Fritzbox und bestätigt das am Rechner mit OK.

Die Daten werden nun blitzschnell eingelesen und ihr könnt selektiv festlegen, welche Daten übernommen werden sollen. Am besten klickt ihr auf „Alle Einstellungen auswählen“, dann erfolgt die Einrichtung der Fritzbox auf einen „Rutsch“.  Ein Mausklick auf „Übernehmen“ startet das Einrichten des WLAN-Routers mithilfe der Sicherungsdatei.

Sobald der Vorgang abgeschlossen wurde, könnt ihr euch sofort an der neuen Fritzbox anmelden und seit bis auf wenige Ausnahmen wieder mit euren Daten angemeldet. Möglicherweise müsst ihr noch euer DECT-Telefon erneut mit der Fritzbox verbinden. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in diesem zugehörigen Beitrag.

Fritzbox wiederhergestellt

 

Fritzbox von außen steuern und nutzen: So funktioniert FritzRemote

Fritzbox 7430

Zugegeben, den Begriff „FritzRemote“ werdet ihr in keinem AVM-Lexikon finden, aber er gefällt mir so gut, dass ich ihn einfach mal aufgeschrieben habe. Doch was hat es damit auf sich?

Nun, AVM hat relativ früh erkannt, dass Techniken wie DynDNS oder Remote Access mit Windows-/Apple-Bordmitteln alles andere als trivial ist. Und da ein komplizierter Zugang von außen auf die Fritzbox für die Berliner so gar nicht infrage kam, war es nur eine Frage der Zeit, bis die passende Softwarelösung für den Zugriff auf die Fritzbox via Internet bereit gestellt wurde.

Lesetipp: AVM Fritzboxen umziehen: So einfach geht’s

Seit 2012 können Fritzboxen remote verwaltet und genutzt werden

Und so stellte AVM Mitte April 2012 den Fritzbox-eigenen Remote-Dienst „MyFritz“ vor, mit dessen Hilfe ein Zugriff auf AVM-Gerätschaften gewährt wurde. War es zu Anfang noch ein webbrowser-basierter Service, fand Ende März 2013 die iOS-App ihren Weg in den iTunes-Store (Android-Anwender durften die mobile Anwendung schon Dezember 2012 auf ihr Handy laden). Damit stehen bis heute drei Wege in die Fritzbox offen: Lokal und remote via Webbrowser sowie remote via MyFritz-App.

Um den MyFritz-Dienst in Anspruch nehmen zu können, sind drei Schritte erforderlich:

1. Innerhalb der Fritzbox-Software ist unter „System“, „Fritzbox-Nutzer“ ein neues Benutzerkonto anzulegen. Dort kann man unmittelbar beim Einrichten festlegen, ob der Zugang aus dem Internet erlaubt ist, ob der Anwender die Einstellungen der Fritzbox verändern und Sprachnachrichten u.ä. abrufen und Smarthome-Geräte verwalten darf, ob dem Anwender Zugang auf NAS-Inhalte gewährt wird und ob er via VPN-Verbindung Zugriff auf die Fritzbox erhält.

Fritzbox-Benutzer anlegen

2. Innerhalb der Sektion „Internet“, „MyFritz-Konto“ erstellt ihr ein MyFritz-Konto und weist diesem das unter Schritt 1 eingerichtete Benutzerkonto für den Zugriff auf die Fritzbox via Internet zu. Dabei ist es wichtig, dass die Kennwörter des MyFritz-Kontos und des Fritzbox-Nutzers nicht identisch sein dürfen.

MyFritz-Konto einrichten

3. Für den app-basierten Zugriff auf die Fritzbox via Internet muss zunächst die App aus dem iTunes-Store auf das iPhone geladen werden. Anschließend verbindet ihr euch via App mit eurer Fritzbox (womit diese in Reichweite sein muss). Die App überprüft, ob die Fritzbox richtig eingerichtet und via Internet erreichbar ist. Per Fingertipp auf „Verbinden“ stellt ihr die Verbindung zwischen App und Fritzbox her.

Sobald die Verbindung per App zur Fritzbox herstellt ist, könn ihr den AVM-Router nahezu beliebig steuern und verwalten. Aber davon handelt ein weiterer Blogpost, der demnächst an dieser Stelle online geht.

MyFritz via Webbrowser nutzen

Wie die Mac-App von wordpress.com das Bloggen vereinfacht

Wordpress-App in Aktion

Mal ganz ehrlich: Da hat man eine coole Anwendung auf seinem Mac installiert, und weiß gar nix (mehr) davon. So ist es mir gerade ergangen, beim Hinweis seitens wordpress.com, dass es für den Mac auch eine Desktop-App gäbe. Hab ich gleich mal runtergeladen, entpackt, in den Programm-Ordner geschoben und – gibt’s schon! Gut, habe es trotzdem rüber kopiert, ist sicherlich nicht mehr die allerneueste Version gewesen.

Und was soll ich sagen: die WordPress-Desktop-App ist ziemlich cool. Okay, genau genommen bildet sie das Backend von wordpress.com ab. Das bedeutet zum einen, dass man ein wordpress.com-Konto benötigt, um die Mac-Software nutzen zu können. Und zum anderen bietet die App all die Features, die man von der Blogumgebung wordpress.com kennt. Dazu gehört…

… die Auswahl des infrage kommenden Blogs, den man mit neuen Inhalten bestücken wil (sofern man mehrere Blogs verwaltet).

… eine sehr aufgeräumte Schreibumgebung, mit der sich komfortabler bloggen lässt als im regulären Backend von WordPress.

… eine Feature-Leiste am rechten Rand, die sich per Mausklick ein- und ausblenden lässt. Das erhöht zusätzlich den Schreibkomfort, da man beim Bloggen nicht abgelenkt wird von störenden Elementen. Diese Leiste umfasst sämtliche Funktionen, die man kennt und benötigt. Dazu gehört das Auswählen der Kategorien und Tags, das Festlegen des Beitragsbilds und des Beitragformats und einiges mehr.

… das automatische Sichern des Blogpost-Entwurfs alle paar Sekunden. Das funktioniert allerdings nur, wenn man online ist. Ich würde mir an dieser Stelle eine Offline-Funktion wünschen, die dafür sorgt, dass Beitragsentwürfe lokal auf dem Rechner gespeichert und online gesichert werden, sobald eine Internetverbindung besteht.

… das Aufrufen der Backend-Umgebung des aktuellen Blogs per Mausklick. Damit stehen sämtliche WordPress-Funktionen unmittelbar zur Verfügung, wie zum Beispiel die aktuelle Statistik, die installierten Plugins, die Einstellungen und vieles mehr.

Wordpress-App - Blogübersicht des Backend
WordPress-App – Blogübersicht des Backend

Mit all diesen Features vereinfacht die Desktop-App von wordpress.com das Erstellen und und Verwalten von Blogsposts, und das ohne den Webbrowser nutzen zu müssen. Wenn dann noch eines Tages das Zwischenspeichern auch ohne funktionierende Internetverbindung funktioniert, ist die App ziemlich nützlich, vor allem auf Reisen.

Netzwerke mit geringem Aufwand überwachen: PRTG Network Monitor

PRTG Network Monitor - Ausgabegeräte

Im Nordosten von Nürnberg ist eine Firma namens Paessler beheimatet, die sich seit ziemlich genau 20 Jahren damit beschäftigt, wie die IT-Admins dieses Erdballs möglichst einfach und elegant den physikalischen Zustand ihrer Netzwerktechnik im Auge behalten können.

Hierzu setzen bereits 200.000 Anwender in mehr als 170 Ländern eine Software ein, die sich PRTG Network Monitor nennt. Damit lassen sich eine Vielzahl von Hardware- und Software-Komponenten überwachen, und das mit relativ geringem Aufwand.

Automatische Installation per IP-Adressenbereich

Das hat vor allem mit der Installation und Skalierbarkeit von PRTG Network Monitor zu tun. So lädt ma das Windows-Programm auf einen geeigneten Server, installiert es dort, definiert den zu überwachenden IP-Adressen-Bereich und – wartet. Denn den Rest erledigt das Netzwerk-Tool von ganz allein, indem es sämtliche Hardware- und Software-Komponenten automatisch identifiziert und in die zugehörige, PRTG-eigene Datenbank einträgt.

Maps und Dashboards helfen beim Überwachen des Netzwerks

Sobald dieser erste Schritt erfolgt ist, kann der IT-Admin im nachfolgenden überprüfen, ob sämtliche Netzwerkkomponenten erfasst worden sind und in welchem Gesundheitszustand sich diese befinden. Dabei stößt er vermutlich auf die ein oder andere Schwachstelle, die es anschließend zu beheben gilt.

Das kann der Webserver sein, der möglicherweise nicht genau das tut, was er tun soll. Oder ein Netzwerk-Switch, dessen Port #3 nicht antwortet. Oder gar eine Firewall, die gar nicht in Betrieb ist, was eine enorme Gefahrenquelle für das Netzwerk und das Unternehmen darstellt.

Für das Darstellen sämtlicher Komponenten samt ihrer Fehlfunktionen stellt PRTG Network Monitor sogenannte Maps und Dashboards zur Verfügung, welche die aktuellen Zustände grafisch aufbereiten und per Webbrowser darstellen.

PRTG Network Monitor - Map

Für eine schnellstmögliche Benachrichtigung, dass eine wichtige Komponenten ausgefallen ist, lassen sich sogenannte Alerts definieren, die per Push-Nachricht auf dem Smartphone gelangen. Damit hat der IT-Admin das eigene Netzwerk stets im Blick und verpasst keine schwerwiegenden Fehler mehr.

VMware, Intel-CPUs und mehr – mit PRTG lässt sich alles überwachen

Mit PRTG Network Monitor lassen sich nahezu alle bekannten Software-Umgebungen wie VMware, Microsoft Exchange, Amazon Webservices, etc. überwachen, aber auch Hardware-Komponenten wie Switches, Speicher, Festplatten, Prozessoren, etc. lassen sich damit sehr gezielt monitoren.

Hierfür setzt PRTG Network Monitor sogenannte Sensoren ein, die einen bestimmten Zustand einer Komponenten darstellen. Das kann ein Switch-Port sein, der DNS-Server, eine URL oder ein bestimmter Temperaturwert eines Prozessors, der nicht überschritten werden darf.

PRTG Network Monitor - Software-Support

Von 0 bis 45.000 Euro – das kostet PRTG Network Monitor

An der Zahl der zu überwachende Sensoren orientiert sich übrigens der Preis, der für eine benötigte PRTG-Lizenz fällig wird. So sind die ersten 100 Sensoren kostenlos, wofür die Freeware-Edition bereit steht. Pro Gerät kommen etwa 10 Sensoren zum Einsatz, womit die Freeware-Variante etwa 10 Netzwerk-Komponeten überwacht. Das reicht für kleine Netzwerke völlig aus.

Darüber hinaus gibt es sechs weitere Lizenzmodelle, die von maximale 500 bis zu theoretisch unendlich vielen Sensoren reicht. Die Preise bewegen sich zwischen 1.200 Euro für bis zu 500 Sensoren bis zu 8.000 Euro für die 5.000-Sensoren-Variante. Die Unlimited-Versionen kosten 12.900 bzw. 45.000 Euro. In diesem Fall sollte man auf jeden Fall den Vertrieb der Paessler AG kontaktieren.

PRTG Network Monitor - Preistabelle

Meine Top 10: was die Fritzbox alles so kann [UPD]

AVM Fritzbox 7590

Ich habe es erst kürzlich angekündigt: Ich werde gemeinsam mit video2brain ein Videotraining produzieren, das dann auf LinkedIn Learning veröffentlicht und erscheinen wird.

Als Thema haben wir die AVM Fritzbox auserkoren, da solch ein Videotraining (a) noch nicht existiert und (b) das Thema ein sehr dankbares ist. Schließlich verrichten Millionen dieser WLAN-Router ihren Dienst in privaten Haushalten, aber auch in Homeoffices, Agenturen und kleineren Firmen kommt die Fritzbox massenhaft zum Einsatz.

Lesetipp: Videotraining zur Fritzbox: Einrichten, richtig nutzen, viele Tricks

Da wir nicht oberflächlich bleiben wollen bei unserem Fritzbox-Videotraining, haben wir uns explizit für die Fritzbox 7590 entschieden, und das aus guten Gründen:

  1. Es handelt sich um das aktuelle „Flaggschiff“ aus dem Hause AVM, wenn es um das Thema DSL-Router geht. Und da etwa 60 Prozent aller Fritzbox-Router via ADSL/VDSL mit dem Internet verbunden sind, haben wir eine große Abdeckung an potentiellen Zuschauern.
  2. Das Vorgängermodell, die Fritzbox 7490, kommt „tonnenweise“ zum Einsatz, und bis auf ein paar technische Details unterscheiden sich die 7490 und 7590 so gut wie gar nicht. Das betrifft vor allem die Router-Software FritzOS, die auf beiden Modellen dieselbe ist, bis auf kleine Ausnahmen.

Um meinen Lesern einen kleinen Einblick zu gewähren, warum die Fritzbox ein so interessantes Allround-Gerät ist, folgen an dieser Stelle meine persönlichen Top 10-Gründe, die für mich als WLAN-Router für die breite Masse sprechen.

Top #1: All-in-One-Router

Egal, ob man mit der Fritzbox nur ins Internet gehen will oder die komplette Telefonie abwickeln oder die heimischen 4 Wände steuern möchte – mit dem WLAN-Router aus dem Hause AVM lassen sich all diese Disziplinen mühelos absolvieren – und vieles andere mehr, wie diese meine Fritzbox-Serie belegen wird.

Top #2: Integrierte Telefonanlage

Unter Top #1 deute ich es schon an: Mit der Fritzbox holt man sich eine vollwertige Telefonanlage ins Haus. So lassen sich auf Basis des DECT-Standardssämtliche kompatiblen Telefonmodelle mit geringem Aufwand am AVM-Router drahtlos anschließen. Noch schicker und komfortabler wird es, wenn man eines oder mehrere der AVM-eignen Fritzfox-Telefone besitzt. Damit lassen sich zahlreiche Fritzbox-Funktionen direkt am Telefongerät nutzen.

Fritzbox als Anrufbeantworter

Top #3: Zahl- und hilfreiche Assistenten

Was die Fritzbox seit Jahren von anderen WLAN-Routern unterscheidet, ist ihre fast schon als trivial zu bezeichnende Installation und Einrichtung aller Komponenten und Funktionen. Einen wesentlichen Teil hierzu tragen die zahlreichen Assistenten bei, mit deren Hilfe die Fritzbox mühelos eingerichtet werden kann.

Fritzbox-Assistenten

Top #4: Nützliche Filter- und Freigabefunktionen

Ob Kindersicherung, Firewall oder bestimmte Internetzugangsregeln – die zahlreichen Fritzbox-Filter helfen, den AVM’schen WLAN-Router optimal auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Dazu gehören Portfreigaben genauso wie Remote- und DynDNS-Zugriffe auf das heimische Netzwerk via Fritzbox.

Top #5: Smart-Home-Zentrale

FritzDECT 200In Zeiten von Internet der Dinge und Connected Devices will auch die Fritzbox ihren Teil dazu beitragen. So lassen sich mit dem AVM-Router verbundene Geräte wie die intelligente Steckdose FritzDECT 200 oder der schlaue Heizkörperregler FritzDECT 300 ganz einfach mit dem eigenen Netzwerk verbinden und damit mühelos steuern und einrichten.

Top #6: Anrufbeantworter und Faxgerät integriert

Wer will schon für jede mögliche Funktion ein eigenes Gerät herumstehen haben!? Daher verfügen die Fritzboxen von AVM über eine Anrufbeantworter- und Faxfunktion, mit denen Anrufe aufgezeichnet und Faxe empfangen  und versendet werden können. Allerdings sind beide Funktionen recht rudimentär gestaltet, vor allem das Faxen mit der Fritzbox ist nur sehr eingeschränkt möglich.

Fritzbox als Telefonanlage

Top #7: Übersichtliche Bedieneroberfläche

Was für Top #3 gilt, lässt sich auf Top #7 ebenfalls anwenden. Denn der große Erfolg der Fritzboxen, und das über Jahre hinweg, hat auch mit der übersichtlichen Bedieneroberfläche zu tun. Denn diese präsentiert alle wichtigen Funktionen auf einen Blick, und da AVM ein Berliner Unternehmen ist, wurde von Anfang an auf verständliche Begriff geachtet. Damit gibt es kein unnötiges Kauderwelsch, das man oft bei anderen Router-Herstellern findet.

Fritzbox-Bedieneroberfläche

Top #8: Funktionierende Kindersicherung

Wie ich in Top #4 erwähne, verfügt die Fritzbox über diverse Filterfunktionen, zu denen unter anderem eine Kindersicherung zählt. Diese ist sehr nützlich, wenn man das Internetverhalten seiner Kids nicht völlig aus den Augen verlieren möchte. Im zugehörigen Beitrag zeige ich, wie das Ganze funktioniert.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Top #9: NAS- und Cloud-Lösung in einem

Die Fritzboxen weisen diverse Anschlüsse auf, an denen sich auch eine vollfunktionsfähige NAS-Komponenten anschließen lässt, auf der sich innerhalb des eigenen Fritzbox-Netzwerks Daten, Videos, Bilder und mehr ablegen lassen. Damit ich auch von unterwegs darauf zugreifen und damit meine private Cloud-Umgebung einrichten kann, hat AVM seinen Routern einen Dienst namens MyFritz spendiert, mit dem die NAS (oder Festplatte) zur Cloud-Appliance mutiert.

Fritzbox als NAS

Top #10: Remote-Zugriff für unterwegs

Der Fritzbox-Service MyFritz dient aber nicht nur als Cloud-Funktion, sondern erlaubt auch einen entfernten Remote-Zugriff auf die Fritzbox. Das gelingt entweder per Webbrowser oder noch einfacher mittels iOS- oder Android-App. Damit hat man volle Kontrolle über die Fritzbox, und das von jedem Ort der Welt aus, an dem ein funktionierender Internetzugang besteht.

Fritzbox - MyFritz

App-Tipp: Neben der MyFritz-App bietet AVM weitere nützliche mobile Anwendungen zur Verfügung. Auch die werden Teil des Videotrainings und dieser Fritzbox-Serie auf meinem Blog sein.

Fritzbox-Apps

Was zum Apple iPhone 8 bisher alles bekannt zu sein scheint

iPhone 8-Konezpt (Quelle EverythingApplePro)

Ich beteilige mich ja schon eine ganze Weile nicht mehr an Gerüchten rund ums Apple iPhone. Das sollen andere machen. Jetzt aber, mit dem näher Rücken der baldigen Vorstellung des iPhone 8 (die Rede ist vom 12. September) und dem dazu gehörenden Erscheinungsdatum mache ich mal eine Ausnahme.

Denn das iPhone begeht dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen, und ich habe mir am 14. November 2007, also eine Woche nach Deutschlandstart, das schicke Apple-Handy geholt – und bin seitdem bis auf eine kurze Auszeit dabei geblieben. Ein guter Grund also, mich mal wieder ein bisschen als Gerüchtekoch zu betätigen. Und los geht die wilde Hatz.

Das iPhone-8-Design: Randlos, homebutton-los, mit Gesichtserkennung

Beim Design geht Apple offensichtlich neue Wege. So soll das iPhone 8 ganz ohne Rand auskommen, wie es der Wettbewerber aus Fernost ja schon eine ganze Weile vormacht. Wird ja auch Zeit, dass Cupertino diesbezüglich etwas ins Portfolio aufnimmt.

Was sich aufs Aussehen ebenfalls auswirken wird: Der Wegfall des Home-Button (inklusive Touch-ID). Wer sich jetzt spontan fragt, wie man dann künftig das iPhone ohne eintippen einer PIN entsperrt, dem sei gesagt: Die Apple-Ingenieure haben sich mit dem Thema Gesichtserkennung beschäftigt. Soll heißen: Man schaut künftig in die Kamera des iPhone 8, und schwups, befindet man sich direkt in iOS. Sehr schick, wenn’s dann so kommt (und funktioniert).

Darüber hinaus ist von einem geplanten Glasgehäuse die Rede, dass dem iPhone 8 seinen nötigen Glanz und seine nötige Eleganz verleihen soll. Da kann man nur hoffen, dass sich das nicht negativ auf die Bruchempfindlichkeit auswirkt.

iPhone-8-Hardware: Ciao, IPS-Display, hello, OLED-Bildschirm

Einen weiteren wichtigen und überfälligen Schritt geht Apple wohl in Sachen Bildschirm: So wird man sich in Cupertino endlich von der IPS-Bildschirmtechnik verabschieden und dafür künftig OLED-Displays verbauen. Diese würden für eine längeren Akkulaufzeit sorgen und eine bessere Darstellungsqualität garantieren. Schließlich macht es Apple mit seiner Watch vor, dass sie mit der OLED-Technik zurecht kommen.

Größentechnisch soll das iPhone 8 einen Bildschirm beherbergen, der eine Diagonale von 5,8 Zoll aufweist, und das bei einer effektiven Rahmengröße von 4,7 Zoll. Hierfür wird auf vor allem auf die untere Leiste verzichtet, in der ja momentan noch Home-Button/Touch-ID und die Lautsprecher stecken.

iPhone-8-Ausstattung: Mehr Speicher und drahtloses Qi-Laden

Gerüchten zufolge wird das iPhone 8 nur noch in zwei Speichergrößen zu haben sein: die kleine Variante mit 64 Gigabyte und die große mit 256 GB. Das ist in Zeiten von intensiver Cloudnutzung sicherlich eine vernünftige Entscheidung. Allerdings gibt es auch Quellen, die ein Modell mit 512 GB für möglich halten.

Andere Hersteller machen es schon länger vor: Das drahtlose Laden des Akkus. Mit der Einführung des iPhone 8 sollen auch endlich Apple-Anwender in den Genuss dieser komfortablen Technik kommen. Allerdings gibt es Gerüchte, dass Apple dabei auf den deutlich langsameren Qi-Ladestandard der ersten Generation setzt, anstatt auf die schnellere Version 1.2. Wir werden sehen.

iPhone-8-Software: iOS 11 mit neuen Features

Klar, dass das iPhone 8 mit der neuesten Software ausgestattet sein wird, also mit iOS 11, das im Herbst verfügbar sein soll. Zu den Highlights der nächsten iOS-Generation zählen ein komplett neuer App-Store, ein rundherum überarbeitetes Kontrollzentrum, neue Video- und Fotoformate, eine ganz neue Filemanager-App und vieles mehr. Auch neu wird die Möglichkeit sein, Apps rund um die Themen Virtual Reality und Machine Learning auf dem iPhone 8 zu nutzen.

iPhone-8-Preise: Jenseits der 1.000 Dollar/Euro wird es wohl kosten

iPhone-8-Anwender werden wohl tief in die Tasche greifen müssen. So ist die Rede von über 1.000 Dollar für das Modell mit 256 Gigabyte. Da heißt es schon mal: Sparen für die nächste iPhone-Generation.