Neue Software für den Musikserver Hifidelio verfügbar

Es war schon länger ruhig rund um den Hifidelio. Jetzt aber hat Hermstedt ein Software-Update nachgelegt, das so einige neue, schöne Features bietet. Zumindest auf den ersten Blick.

Schön ist auf jeden Fall die Integration von Bonjour, mit deren Hilfe sich in Verbindung mit Safari Komponenten wie WLAN-Router, Notebook und Co. per Mausklick ins (drahtlose) Netzwerk einbinden und auch konfigurieren lassen (damit ist Apple im Grunde einer der Vorreiter der UPnP-Technik).

Dass der UPnP-Support am Hifidelio nach Aufspielen der neuen Software mit der Revisionsnummer 2.3.8 erst aktiviert werden muss, ist völlig ok. Denn UPnP ist nicht nur eine Segen, sondern stellt per se eine offene Schleuse dar, über die jeder auf den Hifidelio gelangt, sobald er Zugriff auf das (Wireless) LAN hat.

Die gute Nachricht: Es funktioniert. Jetzt muss ich nicht mehr umständlich die IP-Adresse des Hifidelio im Webbrowser einhacken, sondern gelange per Mausklick auf das Hifidelio-Symbol in Safari auf die Bedieneroberfläche meines Musikservers.

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Apple feiert erfolgreiches erstes Quartal 2007

„Wir sind außerordentlich zufrieden ein Rekordergebnis von über 7 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 1 Milliarde US-Dollar für das zurückliegende Quartal bekannt zu geben“ sagte Steve Jobs gestern anlässlich einer Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal 2007. Hinweis: Das Apple Geschäftsjahr stimmt nicht mit dem Kalenderjahr überein und beginnt am 1. Oktober.

Die wichtigsten Zahlen: Apple erzielte einen Quartalsumsatz von 7,1 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 1 Milliarde US-Dollar (1,14 US-Dollar pro Aktie). Gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr ist das eine deutliche Steigerung. Damals wurde ein Umsatz von 5,7 Milliarden US-Dollar und ein Netto-Gewinn von 565 Millionen US-Dollar (0,65 US-Dollar pro Aktie) erzielt. Die Bruttogewinnspanne konnte auf 31,2 Prozent gesteigert werden. Im gleichen Quartal des Vorjahres waren es 27,2 Prozent. Der Anteil des Umsatzes, der außerhalb der USA erwirtschaftet wurde lag lag in diesem Quartal bei 42 Prozent.

Dahinter stehen 1.606.000 verkaufte Macs, das entspricht einer Steigerung von 28 Prozent und 21.066.000 iPods, 50 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. Interessant: Es wurden weit mehr Notebooks als Desktop-Rechner verkauft.

Die Quartalsergebnisse von Q4-06 finden Sie übrigens hier.

Link: Webcast der Finanz-Pressekonferenz,

Neues zum Apple TV

Apple TV BenutzeroberflächeZwar wird das Apple TV erst im Februar ausgeliefert, dennoch gibt es bei Apple schon ein Support-Forum dazu: Forum: Apple TV (pre-release). Wer sich für das Gerät interessiert oder einfach nur im Detail wissen will was es kann, sollte dort mal vorbeisehen.

Mittlerweile ist auch Näheres zu den technischen Daten durchgesickert. So soll der verwendete Prozessor ein Pentium M mit 1 GHz sein, der heruntergetaktet wurde, damit er mit einem 350 MHz-Bus arbeitet. Dazu kommen 256 MByte DDR2-RAM (400 MHz) und ein nVidia-G72M-Grafikchip mit 64-Mbyte-DDR2-Videospeicher.

Wer mehr lesen möchte: Die technischen Daten sowie ein Vergleich zwischen Apple TV und Mac mini gibt es im Forum: Apple TV (pre-release) (der trotz des Namens nicht von Apple ist).

Meine persönliche Meinung zum Apple TV: Warum in aller Welt gibt es das Gerät nicht mit einem integrierten DVD-Player? Das würde mir darüber hinweg helfen, dass es im deutschen iTunes-Store noch keine Filme und Fernsehserien zu kaufen gibt. Außerdem könnte ich endlich den hässlichen DVD-Player unter meinem Fernseher in die Tonne treten.

Apple und Co. erklären Draft-11n zum Quasi-Standard

Jetzt auch schon mit 802.11n-Technik: Apple Airport ExtremeEs ist schon ganz erstaunlich.

Obwohl die offizielle Einführung des neuen WLAN-Standards 802.11n erst Mitte diesen Jahres ansteht, hat jetzt sogar Apple neben all den anderen Herstellern seinen WLAN-Router Airport Extreme mit der neuen Technik ausgestattet.

Ok, Apple gehört auch dem Enhanced Wireless Consortium (EWC) an, das den aktuellen Vorschlag zum künftigen 11n-Standard gemeinsam mit den anderen Mitgliedern wie Cisco, Intel und Konsorten ausgearbeitet hat.

Nichtsdestotrotz liegt der Vorschlag dem Ingenieursverband IEEE zur Begutachtung vor und könnte theoretisch noch Veränderungen erfahren (womit allerdings offensichtlich nicht gerechnet wird).

Entweder hat man bei Apple detaillierte Informationen über den Stand der Dinge oder vertraut einfach darauf, dass das IEEE im Sinne des EWC entscheiden wird und aus dem Draft einen Standard macht.

Es bleibt auf jeden Fall spannend…

Änderungen und Originale in iPhoto

Mit iPhoto hat Apple eines der besten und nützlichsten Programme für die Verwaltung von digitalen Fotos auf dem Markt. Seit Version 6 bietet das Tool auch nahezu alle Bildbearbeitungsfunktionen, die man für den Hausgebrauch benötigt.

Letztens hatte ich mit einem Bekannten eine Diskussion über iPhoto. Er bemängelte, dass alle Änderungen an den Fotos sofort gespeichert würden und man keinen Zugriff mehr auf das Original hätte.

Das stimmt natürlich nicht ganz! Denn iPhoto ändert niemals das Original. Dieses bleibt erhalten, die Änderungen werden grundsätzlich in einer eigenen Datei gespeichert. Dazu gibt es im Verzeichnis /Home/Bilder/iPhoto Library die beiden Ordner Originals und Modified.

Neu importierte Fotos werden zunächst in Originals gespeichert. Sobald man an einem Foto etwas ändert, es also beispielsweise beschneidet oder nachschärft, wird zusätzlich eine Datei im Modified-Ordner angelegt.

iPhoto-Menü Zurück zum OriginalDas bedeutet auch, dass man jederzeit von der bearbeiteten Datei zurück zum ursprünglichen Originalbild kommen kann. Einfach das entsprechende Bild in iPhoto markieren und im Menü Fotos auf Zurück zum Original klicken und das ursprüngliche Bild wird wieder hergestellt. Aber Achtung: Es gehen dabei tatsächlich alle Änderungen verloren, denn die geänderte Fotodatei wird dabei aus dem Modified-Ordner gelöscht.

Es gibt noch einen Trick beim Bearbeiten von Fotos in iPhoto: Möchte man wissen, wie eine Änderung verglichen mit dem Original wirkt, hält man im Bearbeiten-Modus (also nach einem Doppelklick auf eines der Thumbnails) die Ctrl-Taste gedrückt. Dabei wird das Original angezeigt. Lässt man die Taste wieder los, sieht man das geänderte Bild.

Noch ein letzter Hinweis: Bei intensiver Nutzung und großer Foto-Bibliothek verbraucht iPhoto durch die Anlage der Kopien unter Umständen sehr viel Speicherplatz. Das Freeware-Tool iPhoto Diet hilft hier weiter, in dem es unter anderem nicht mehr benötigte Foto-Dateien löscht.

Verwirrung um kostenpflichtige Aktivierung von 802.11n

Letzte Woche hat Apple das neue Airport Extreme vorgestellt. Es beherrscht den schnellen WLAN-Standard 802.11n. Dabei wurde bekannt, dass fast alle aktuellen Macs 802.11n-fähig sind. Genauer gesagt alle Intel-Core-2-Duo- und Intel-Xeon-Macs (mit Ausnahme des 17-Zoll-iMac mit 1,83 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor). Allerdings muss die 11n-Funktion erst mit Hilfe eines Programms freigeschaltet werden. Dieses soll dem neuen Airport Extreme beiliegen.

Apple AirPort Extrem Rückseite

Preisvergleich Airport Extreme

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Videocast: Good-bye, Las Vegas…

Ich bin zwar schon wieder ein paar Tage zurück aus Las Vegas, doch eines fehlt natürlich noch.

Das ultimative Fazit von der laut Messeveranstalter CEA größten Elektronikfachmesse der Welt.

Darüber ließe sich schon trefflich streiten. Wir waren auf der IFA und ich hatte in Las Vegas nicht das Gefühl, viel mehr zu sehen als in Berlin.

Sicher, es gibt die große Central Hall und die auch nicht kleine Southhall und Dutzende von Suiten im Hilton und im Residence Hotel, wo Hersteller ihre Produkte und Lösungen zeigen.

Aber wirklich größer? Da bin ich mir nicht so sicher. Ist außerdem alles eine Frage der Sicht- und Zählweise…

Worin ich mir aber sicher bin ist die fehlende Vision der CES 2007. Ich bin wirklich mit der Vorfreude hingereist, in Las Vegas die Trends für das Jahr 2007 zu Gesicht zu bekommen.

Aber außer eine paar Neuheiten von Netgear, Samsung und Konsorten war viel von dem zu sehen, was ein halbes Jahr zuvor auf der IFA ausgestellt worden ist.

Sicher, auf der IFA gab und gibt es keine elektronischen Bleistiftanspitzer zu bewundern, aber selbst der ultimative Streit „Wer hat den größten LCD-TV“ fand auf CES wie auch auf der IFA statt. Aber gut, jeder definiert für sich selbst, was groß und größer ist.

Ansonsten war das Wetter ok, die Flamingos ziemlich bizarr (zumindest in einem Hotelgarten), das Venetian-Hotel so abgefahren wie seinerzeit angenommen und die Nächte laut und blinkend.

Ach ja: Die Rückreise war um Klassen entspannter als mein Trip nach Las Vegas. Zum Glück…