Schlankes MOTORAZR MAXX V6 mit zwei Kameras

Moto Maxx V6Auch wenn das MOTORIZR nicht das Herz von mobile-insight erobern konnte – bei seinem Pendant im Klappformat, dem MOTORAZR MAXX V6 sieht das ganz anders aus.

Dabei fiel mir im Kurzcheck vor allem die Lösung mit den zwei Kameras auf – die Eine (2 Megapixel) macht klasse Fotos und durchschnittliche Videoaufnahmen. Die Zweite (VGA-Kamera) dient der Videotelefonie, einem Feature, das ich zumindest nur zum Ausprobieren nutze. Trotzdem überzeugt mich die Idee, gleich zwei Kameras in das MAXX V6 zu packen, schließlich gibt es genug Menschen, die heute Videotelefonie nutzen wollen.

Neben den zwei Kameras gibt es auch Displays im Doppelpack. Das farbige Aussendisplay liefert Infos über den Anrufer, Empfangstärke, Akku und so weiter. Innen geht es mit 256.000 Farben und 240 x 320 Pixel äußerst brilliant zu.

Aber noch einmal kurz zurück zum Aussendisplay: Auf der Handyklappe prangert unter der Anzeige die Bedienung für den integrierten Musikplayer. „Musiktasten“ nennen sich die Mini-Touchpads; dezent beleuchtet sehen sie auch noch richtig schick aus.

An Gewicht hat die Neuauflage des MOTORAZR recht ordentlich zugelegt. 105 Gramm bringt das immernoch superschlanke Klapphandy auf die Waage. Was überhaupt nicht stört – im Gegenteil: Das Telefonieren ist mit einem schwereren Handy immer angenehmer. Ich habe gern was in der Hand…


Gesamturteil
: Klasse Handy. Schnell mobil ins Internet dank HSDPA, äußerst edel dank Metalloptik im aufgeklappten Zustand. Guter Sound des Musikplayers (kleiner Tipp: Kaufen Sie andere Kopfhörer!), anständige Fotoqualität. Kauftipp!

Das MOTORAZR MAXX V6 auf einem Blick:

  • 1,3 Zoll TFT-Aussen-Farbdisplay, 120 x 160 Pixel, 65 k
  • Innen-Display: 2,2 Zoll TFT-Farbdisplay, 240 x 320 Pixel, 260 k
  • 104,5 x 53 x 15,5 Millimeter, 105 Gramm
  • Bluetooth
  • Tri-Band (GSM 900/1800/1900), UMTS 2100, HSDPA, EDGE (Klasse 10), GPRS
  • VGA-Kamera und 2 Megapixelkamera
  • Videoaufnahme, -playback, -streaming
  • Taschenrechner, Wecker, Dynamic Idle, Wallpaper, Klingeltöne, Screensaver, Spiele
  • Interner Speicher 64MB (erweiterbar mit MicroSD™-Karten bis zu 1GB)
  • Integrierter MP3-Player mit Touch-sensitve-Control (abspielbare Formate: AAC, AAC+, AAC+ Enhanced, AMR NB, AMR WB, MP3, RA v9, WAV, WMA v9, XMF)
  • Spezielle Leuchteffekte

    Weitere Motorola-Handynews lesen Sie bei messe-fakten.de.

Video-Player für die Hosentasche und MP3-Player mit WLAN

ces-logoDer Speicher-Spezialist SanDisk präsentierte auf der CES 2007 einen Video-Player für die Hosentasche. Der Sansa View misst lediglich 12 x 8 Zentimeter bei einer Dicke von deutlich unter 2 Zentimetern. Das Display im Widescreen-Format hat eine Bildschirmdiagonale von vier Zoll.

SanDisk Sansa View Der Player kann nicht nur Videos zeigen, sondern auch Fotos und Musik wiedergeben. Allerdings ist der Speicher mit 8 GByte nicht sehr groß geraten. Laut SanDisk soll er trotzdem für 33 Stunden Video oder 2000 Songs reichen. Zusätzlich gibt es einen Slot für SD- und SDHC-Karten.

Wer Content vom PC auf den Player bringen will, kann ihn mit dem Windows Media Player synchronisieren. Unterstützt werden laut SanDisk eine Reihe verschiedener Video-, Musik- und Foto-Formate. Welche genau, wurde bislang noch nicht verratent. Neben einem integrierten Lautsprecher gibt es für den Sansa View auch eine Dockingstation. Über diese lässt sich der Player auch an einen Fernsehapparat anschließen.

Der Player kostet in den USA 299 US-Dollar und soll im ersten Quartal diesen Jahres verfügbar sein. Nach Europa soll er im zweiten Quartal 2007 kommen.

SanDisk Sansa Connect Neben dem Video-Player hat SanDisk auch einen 4-GByte-MP3-Player präsentiert, den Sansa Connect. Sein wesentliches Merkmal ist die WLAN-Fähigkeit. Auf diesem Weg kann er Musik von verschiedenen Internet-Diensten herunterladen, oder Radiostreams wiedergeben ohne dass dafür ein PC notwendig wäre.

Der Player besitzt ein 2,2-Zoll-Farbdisplay, auf dem sich auch Fotos anzeigen lassen. Als externer Speicher kommen microSD-Karten zum Einsatz. Unterstützt wird Microsofts PlayForShure und damit auch die entsprechenden Musik-Dienste. Der Preis liegt in den USA bei knapp 250 US-Dollar. Ob und wann der Player nach Europa kommt, wurde nicht angegeben. In den USA wird es ab März verfügbar sein.

Links: SanDisk Sansa-View-Produktseite, SanDisk Sansa-Connect-Produktseite

Fotos: SanDisk

Freeware: Delphish contra Phishing-Mails

Das kleine Outlook-Add-in Delphish schließt eine riesengroße Sicherheitslücke in Outlook: das Aufspüren möglicher Phishing-Mails. Outlook selbst hat zwar einen Junk-Mail-Filter, kann jedoch eintreffende Spionage-Mails nicht selbstständig aussortieren. Lediglich der neue Internet Explorer 7 ist mit einer solchen Funktion ausgerüstet. Das bringt aber herzlich wenig, denn die meisten Phishing-Attacken passieren nun mal per Mail, beispielsweise als vermeintliche Banking- oder ebay-Benachrichtigungen.

Der Einsatz des kleinen Tools (übrigens auch für Outlook Express) ist ganz einfach. Schließen Sie Outlook, installieren Sie das Programm, und nach dem erneuten Start des Mail-Clients finden Sie alle Funktionen in der Statusleiste.

 Statusleiste von Delphish

Markieren Sie eine beliebige Mail und klicken Sie dann auf den kleinen Kreisel Auf Phishing prüfen. Der Inhalt der E-Mail wird von Delphish dann anhand der eingebetteten Links seziert. Wundern Sie sich dann nicht über die sehr häufige Meldung Manuelle Einstufung erforderlich. Das bedeutet in den meisten Fällen Entwarnung. Trotzdem lohnt sich noch der ein oder andere Klick.

Delphish stellt die Herkunft der Domains anhand von Flaggen dar.

Sie sehen im Report sofort, wohin die Links führen. Und zwar sowohl geografisch anhand der Flaggen als auch in technischer Hinsicht anhand der IP. Klicken Sie auf eine der angezeigten Flaggen, wird die komplette Link-Adresse sichtbar. Über einen Klick auf „Who is“ können Sie zudem den Domain-Inhaber zu jedem Link ausfindig machen. Feine Sache!

Videocast: Sanyo unterhält und informiert auf der CES 2007

Da soll noch einer sagen, auf einer Messe wie der Consumer Electronics Show geht es ganz business-mäßig und langweilig zu.

Das mag ja für viele Stände und Hersteller gelten, auf Sanyo traf das in Las Vegas zumindest nicht zu.

Die haben sich nämlich dem Credo der Stadt angepasst und boten neben Informativem auch sehr Unterhaltsames.

Das äußerste sich zum einen in einem sehr witzigen Mitmachspiel, bei dem man mithilfe eines an der Decke montierten Spezial-Beamers diverse Gegenstände mit dem Fuß kicken konnte. Die reine Illusion, aber trotzdem recht sportlich.

Die zweite Illusion präsentierte sich in Form eines sehr schicken Handys, das aber leider nur für den japanischen Markt konzipiert worden ist und wohl nie das deutschsprachige Licht der Welt erblicken wird.

Ach ja, und die obligatorischen Messemädels durften auf dem Sanyo-Stand natürlich auch nicht fehlen. Wie lange es die schöne Dunkelhaarige auf dem Rodeobullen ausgehalten hat? Das ist mein kleines, ganz persönliches Geheimnis…

Roboter ASIMO unterwegs auf der CES 2007

ces-logoHonda ASIMOAuf der CES 2007 gibt es natürlich auch jede Menge spaßiges und unterhaltsames zu sehen. Dazu gehört auch Roboter ASIMO von Honda. Der demonstrierte dem Publikum seine neuesten Fähigkeiten: Er kann jetzt schneller laufen (ca. 6,5 Km/h), einen Einkaufswagen schieben und noch besser mit seinen Zuschauern interagieren.

Wer schon einmal den kleinen Kerl live gesehen hat, kann die Faszination nachvollziehen, die der Honda-Roboter ausstrahlt. Beispielsweise wie er eine Treppe herauf und wieder hinunter steigt. Auch wenn er dabei schon mal strauchelt. Aber das war nur eine einmalige Panne bei einer Präsentation in Japan. Ansonsten läuft er prima.

Links: Offizielle ASIMO-Homepage (Jp), ASIMO-Site (US)

Foto: Honda

Handy-Inhalte auf dem Fernseher

ces-logoWir wissen nicht, ob wir das wirklich haben wollen. Aber die amerikanische Firma Oregan bringt auf der CES 2007 Handy-Inhalte auf Großbild-Fernseher. Das Handy wird dabei zum Media-Hub: Videos, Fotos und Musik können von WLAN-fähigen Handys – etwa den Nokia-Modellen N80 und N90 – auf mit dem Oregan-Media-Browser ausgestattete Mediacenter und Fernsehapparate gestreamt werden.

Oregan Media Browser Der Spaß hat freilich einen ernsten Hintergrund. Er demonstriert die Vernetzungsmöglichkeiten nach den Standards der DLNA (Digital Living Networl Allience). Diese Vereinigung fast aller wichtigen Hersteller von Unterhaltungselektronik und IT versucht Standards zu entwickeln, die eine problemlose Vernetzung von verschiedenen Geräten erlauben.

Oregan entwickelt Lösungen, die es Herstellern ermöglichen ihre Produkte gemäß den DLNA-Standards auszustatten. Basis der hier gezeigten Lösung ist der Oregan Media Browser und das DLNA-Modul von Oregan.

Link: Oregan, Oregan Media Browser, Oregan DLNA-Mdul, DLNA, DLNA-Standards

Foto: Organ

Videocast: Philips mit verbessertem VoIP-Telefon auf CES 2007

Wir haben das Ding im Dezember anlässlich unseres Adventskalender-Gewinnspiels gleich dreimal verlost: das VOIP433 von Philips.

Mit dessen Hilfe sind sowohl analoge Telefonate als auch digitale Anrufe via Windows Live Messenger möglich.

Und jetzt auf der CES 2007 in Las Vegas hat Philips das Nachfolgemodell VOIP4331B vorgestellt.

Die Features haben sich kaum geändert, das Aussehen des VoIP-Telefons allerdings schon: Schlanker und schöner ist es geworden.

So schlank und so schön, dass dem Teil sogleich ein erster Preis zuteil wurde, nämlich der Innovations Award 2007, der während der CES vergeben worden ist.

Das soll erst mal einer nachmachen…