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Neuer Macbook Pro: Bilder und interessante Infos

Heute morgen war ich wie angekündigt bei Apple im deutschen Headquarter und hab mir gemeinsam mit ein paar Kollegen die neuen Macbooks (Pro) angeschaut. Ok, Macbook Air und Cinema Display waren auch da, aber die finde persönlich nicht so spannend.

Obwohl, wie man jetzt Macbook und Monitor miteinander verbinden kann, zeigt ein durchaus durchgängiges Konzept. So ist das Cinema Display mit einem Kabel ausgestattet, an dem sich drei Stecker befinden: einer für den Mini-DisplayPort der Books, einer für den Anschluss am MagSafe-Port und einer für USB. Damit lassen sich die Macbooks um ein externes Display erweitern, das den Akku lädt und gleichzeitig die USB-Ports und die iSight-Kamera der Laptops mit Strom versorgt. Richtig clever.

Ok, aber eigentlich war ich ja wegen des schicken Macbook Pro da. Und in der Tat: wenn man es vor sich hat, sieht es noch besser aus als auf den Fotos. Und fühlt sich superstabil an. Und die Tastatur ist ein Traum! Fast noch ein bisschen besser als die meines “alten” Macbooks. Der “Unibody” macht’s möglich.

Was sonst noch? Das Trackpad ist genial. Es lässt sich für alles verwenden, wofür man “früher” ein Stück Tastatur brauchte. Rechter Mausklick mit CTRL+Maustaste? Geschichte, dass geht jetzt entweder mit zwei Fingern oder über einen der beiden unteren Ecken des Trackpad.


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Programmwechsel mit CMD+TAB? Ist ebenfalls obsolet, hierfür reicht nun eine Wischbewegung mit vier Fingern über das Trackpad nach links oder rechts. Und Exposè lässt sich ebenfalls mit vier Fingern aktivieren. Tschüss, F9- und F11-Taste! (nein, die Apple deshalb nicht entfernt). Natürlich lässt sich das Trackpad den eigenen Bedürfnisse mithilfe des neuen Systemtools vollständig anpassen.

Ebenfalls sehr bemerkenswert ist auch der Wechsel zwischen dem leistungsschwächeren, dafür akkuschonenderen Grafikchip GeForce 9400M und seinem schnelleren Bruder 9600M GT: Per Systemeinstellung schaltet man vom Modus “Längere Batterielaufzeit” in den Zustand “Höhere Leistung” um, was ein kurzes Ab- und Anmelden des Rechners verursacht. Dies dauert allerdings keine 10 Sekunden, außerdem laufen bei der Rückkehr noch sämtliche Programme, die vorher auch schon “an” waren. Sehr smart, Apple!

Damit hat man stets die Wahl zwischen mehr Akkulaufzeit oder mehr 3D-Leistung. Interessant war übrigens die Frage des Kollegen Schmerer von ZDNet, ob sich beide Grafikchips zusammenschalten lassen, um die Leistung zu erhöhen. Das wollte die Apple-Kollegin natürlich nicht kommentieren, ein wenig Recherche ist es aber auf jeden Fall wert.

Niedlich war auch ihr Versuch, das Verschwinden des Firewire-Ports am Macbook zu erklären: Der Markt verändere sich permanent, und angesichts der ständig größer werdenden USB-Geräteschar nimmt die Bedeutung von Firewire immer mehr ab. Tja, was werden wohl all die Camcorder- und Festplattenbesitzer dazu sagen, dass für sie das Macbook nicht (mehr) in Frage kommt. Und der Target-Modus für das schnelle Verbinden zweier Mac via Firewire ist damit ja auch gestorben. Schade!

Wie auch immer: die neuen Macbooks (Pro) sehen sehr verschärft aus, sind extrem stabil, leisten eine ganze Menge und sind jetzt sogar richtig spieletauglich. Und bald wird wohl ein Pro auf meinem Schreibtisch thronen! Tschüss, Macbook …


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So, und hier noch mal alle Bilder zum durchklicken!


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Kommentare

[...] ich mich erst mal ein bisschen ärgern, da mein bestelltes, aber leider noch nicht geliefertes Macbook Pro rund 200 Euro mehr kosten soll. Wie geht das, hab ich mich gefragt? Nun, der Trick ist ganz [...]

[...] dass sich diese Zahlen verschlechtern werden ist angesichts der neuen Macbooks kaum [...]

[...] #2: Nvidia nennt es Hybrid SLI, Kollege Schmerer hat schon darüber nachgedacht und in der Tat, es ist möglich: Der parallele Einsatz beider Grafikchips zum Behufe der [...]

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