Netgear vereinfacht die Abschottung des WLANs


Das Logo für mehr Sicherheit: Wifi-Protected SetupMarketing-Experten sind findige Leute, zumindest im Erfinden neuer Begriffe und Akronyme, mit denen sich zum Beispiel eine bekannte Technik in neuem Gewand präsentieren und verkaufen lässt.

Heute sind es die Spezialisten von Netgear, die sich den wohlklingenden Begriff “Push ‘N’ Connect” ausgedacht haben. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als WPS (Wifi Protected Setup), was die Pressemeldung verwirrenderweise als Standard deklariert. Dabei handelt es sich lediglich um ein Ansammlung diverser Sicherheitsmechanismen, die die Wifi-Alliance Anfang 2007 eingeführt hat und seitdem WLAN-Komponenten wie Router oder Adapter mit dem passenden WPS-Logo verziert.

Netgear WLAN-Router WNDR3300 beherrscht WPS Das Logo soll dem Käufer die Sicherheit vermitteln, dass es um die drahtlose Sicherheit des jeweiligen WLAN-Geräts gut bestellt ist, da sich beispielsweise der WLAN-USB-Stick per Knopfdruck mit dem WLAN-Router verbindet, die sicherheitsrelevanten Daten wie WPA2-Schlüssel und andere mit dem Access Point austauscht und nach rund zwei Minuten gegen ungewollte Zugriffe von außen geschützt ist.

Hierzu befindet sich entweder eine Taste am WLAN-Client oder man tauscht die Daten via Software aus. Oft wird dabei eine PIN-Nummer versendet, die sich auf dem WLAN-Adapter befindet.

Netgear jedenfalls behauptet in der aktuellen Pressemeldung, dass diverse Geräte der RangeMax Wireless-N-Serie wie der WNDR3300 “Push ‘N’ Connect’ beherrschen. Daneben unterstützt auch der WG111 diese “neue” Technik für einfachstes Einrichten des drahtlosen Netzwerks. Na, hoffen wir mal das Beste, dass es in der Praxis genauso simpel funktioniert…

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