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Navi-App fürs iPhone: Praxistest Teil 1
Letzte Woche war es soweit: Ich konnte die 1,6 GB große Navisoftware MobileNavigator von Navigon auf mein iPhone laden. Am Wochenende kam ich endlich dazu, ein wenig damit herumzuspielen. Und das sind meine ersten Eindrücke:
>> Die Bedienung der App geht leicht von der Hand und erlaubt es sogar Navianfängern wie mir, mit wenigen Fingertipps, die Adresse seiner Wahl einzugeben und die Navigation zu starten. Wichtig dabei ist eine gute Verbindung zu den vorhandenen Satelliten. An diesem Punkt ergab sich gleich die größte Schwierigkeit: Aufgrund des recht schwachen GPS-Chips des iPhone ist eine gute Sichtverbindung zwischen Satelliten und Apple-Fon unabdingbar. Folge: Die GPS-Suche schlug immer wieder fehl, und selbst in schwach belaubten Waldabschnitten verlor das iPhone das GPS-Signal. Sehr schade!
>> Den ersten ernsthaften PKW-Test hat das iPhone-Navigerät allerdings überraschenderweise gut gemeistert: Das Signal war bis auf einen kurzen Aussetzer konstant, und selbst ein kurzer Rechenfehler konnte das System umgehend beheben. Der Weg zum Bahnhof war auf jeden Fall kein Problem für den MobileNavigator. Selbst die Tempobeschränkungen wurden richtig angezeigt und auch die kleinsten Dörfer hat die Navisoftware fehlerfrei benannt. Da merkt man einfach, dass sich das richtige Kartenmaterial positiv bemerkbar macht.
>> Wichtig ist auch, dass man unter “Karte anzeigen”, “Optionen”, “´Routenprofil” das richtige Geschwindigkeitsprofil (PKW, Fahrrad, Fußgänger, etc.) einstellt. Das erleichtert dem Navisystem das Wiederfinden der aktuellen Position, falls das GPS-Signal wegen eines Tunnels oder Waldstückes verloren gegangen ist.
>> Schön ist auch die Integration des iPhone-Adressbuchs in die Navilösung. Damit stehen die Navikoordinaten mit weniger Fingertipps zur Verfügung (falls man seine Kontaktdatenbank auch regelmäßig pflegt und aktualisiert).
Dann kann ja die nächste Härteprüfung kommen, und das wird meine erste Biketour sein – sobald die Fahrradhalterung fürs iPhone geliefert wird. So, stay tuned …
Ach ja: Ich hatte mir im letzten Beitrag selbst ein paar Fragen zum MobileNavigator gestellt. Die ersten kurzen Antworten lauten:
Akkulaufzeit: Es ist noch zu früh für eine erste fundierte Aussage, aber während des ersten kurzen Tests wurde das iPhone schon mal ziemlich warm.
Sprachansagen: Die sind recht gut zu verstehen, wenngleich die Lautstärke des iPhone im Auto nicht wirklich überzeugend ist. Da hilft auf jeden Fall ein Bluetooth-Headset, das gleichzeitig bei eingehenden Anrufen zum Telefonieren genutzt werden kann.
Routenplanung: Die ist wirklich ein Klacks: Adresse eingeben und schon geht’s los. Da sich sämtliche Ziele als Favoriten speichern lassen, ist das schnelle Wiederfinden der wichtigsten Adressen ganz einfach. Und es gibt natürlich auch eine Liste der zuletzt angesteuerten Ziele.
Zuverlässigkeit in unwegsamen Gelände: Das war beim ersten Testn nicht zufriedenstellend, hatte aber vielleicht auch mit meiner suboptimalen Vorbereitung zu tun. Die nächste Biketour wird es zeigen, was der MobileNavigator in Fluren und Auen leistet.
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