Mit der Eventim-App verpasst man nie wieder seine Lieblingskünstler!

Mit der Eventim-App verpasst man nie wieder seine Lieblingskünstler!

Laut eigener Aussage ist Eventim “Europas Marktführer im Ticketing und in 20 Ländern aktiv”. Wie es sich für solch ein international operierendes Unternehmen ziemt, hat Eventim seine eigene mobile App, mit der man von unterwegs aus die Konzerte seiner Wahl suchen und buchen kann. Hierfür kommen infrage: das Apple iPhone und sämtliche Android-Smartphones, auf den Android 2.2 oder höher läuft.

Besonders auffällig an der Eventim-App ist zweierlei: Zum einen arbeitet sie geobasiert (klar), man kann also seinen derzeitigen Ort suchen und einstellen, so dass man stets die aktuellen, lokalen Events aufs iPhone gepusht bekommt. Allerdings lassen sich auch nicht-lokale Städte eintragen, falls man beispielsweise während der CeBIT in Hannover weilt, und sich dort auch noch die Kastelruther Spatzen ansehen will.

Zum anderen – und das ist wirklich cool – kann man der App den Zugriff auf die eigene iPhone- oder Android-Musikbibliothek gewähren. Damit stellt Eventim sicher, dass man auf keinen Fall das Konzert seiner Lieblingsband verpasst. Wie gesagt: sehr cool, und es funktioniert!

Weniger cool und übersichtlich ist die Symbolleiste, mit deren Hilfe man die Funktionen “Events”, “Nachrichten”, “Benutzer”, “Bestellung” und “Einstellungen” auswählen kann. Der Kontrast ist nämlich so schwach ausgeprägt, dass man schon fast erraten muss, was sich hinter den einzelnen Symbolen verbirgt.

Auch nicht so schön: es gibt zum Zwecke der Ticketbuchung leider nur die Option “Bestplatzbuchung”. Damit soll man zwar stets die besten Plätze vermittelt bekommen, eine Saalplatzbuchung, wie sie ja online möglich  ist, wäre aber auch sehr wünschenswert. Sollte Eventim da vor den Entwicklungskosten zurückgeschreckt sein?! Schließlich basiert ihre webbasierte Saalplatzbuchung auf Java, was zumindest das iPhone nicht beherrscht. Wie wäre es denn mit HTML5 als Alternative gewesen?!

Fazit: Mit der Eventim-App verpasst man nie wieder seine Lieblingskünstler, da kann man von kleinen Macken schon mal absehen.