Metro mal 5: Warum ich das Bedienkonzept von Windows 8 gut finde

Durch die Wischgeste vom rechten Bildschirmrand des Tablet-PCs zur Display-Mitte erscheint rechts eine MenüleisteEs scheint offensichtlich so zu sein, dass es in Sachen Windows-8-Bedieneroberfläche nur zwei Lager gibt: die „Möger“ und die „Nicht-Möger“. Tja, und ich zähle mich eindeutig zur ersten Kategorie. Und das hat fünf gute Gründe.

1. Windows 8 ist erfrischend anders

Also, ich bin ja großer Mac-Fan, und das schon seit vielen Jahren. Daher mag ich alles, was mit Design und klaren Formen und Konturen zu tun hat. Und genau das ist es, was mir an Windows 8  und seinem Metro-Design gefällt.

Es bietet klare Konturen, ist aufgeräumt, Wichtiges steht vorne (und Unwichtiges weiter hinten), und mit einem Fingertipp (Tablet und Metro-App vorausgesetzt) landet man dort, wo man gerade hin will. Und das zieht sich durch sämtliche Anwendungen: Ob Startbildschirm, Foto-, Video-, Musik-App oder einfach der Internet Explorer – die Bedienung ist immer dieselbe und mit wenigen Fingerberührungen landet man genau dort, wo man hin will.

2. Windows 8 „is made for tablets“

Das Metro-Design eignet sich natürlich auch für Notebooks und Desktop-PCs, aber seine volle Wirkung entfaltet es auf einem Tablet. Ich habe ja gerade das ViewPad 10pro zu Testzwecken, und obwohl dieses Viewsonic-Gerät noch gar nicht zu 100 Prozent auf Windows 8 abgestimmt ist, ist der Spaßfaktor schon recht hoch. Mit diversen Wisch- und anderen Gestenbewegungen manövriert man sich von App zu App, und selbst das Pinchen (also das Zusammen- und Auseinanderziehen von Daumen und Zeigefinger) gelingt schon ziemlich gut auf dem Viewsonic-Tablet. Dabei befindet sich Windows 8 ja noch in der Beta-Phase (was Microsoft als „Consumer Preview“ bezeichnet). Da wird wohl noch einiges auf uns zukommen.

3. Windows 8 informiert auf einen Blick

Klar kennt ihr das schon, aber es ist trotzdem sehr praktisch: mit dem Live-Tile-Konzept, das Android schon lange bietet und selbst Apple irgendwann für sich entdeckt hat, bringt Windows 8 seinen Anwender die neuesten Infos stets in Echtzeit näher. Ob neue Mails, neue Facebook-Nachrichten oder die aktuelle Temperatur – stets hat man alle aktuellen Infos im Blick, und das auf einen Blick. Und weitere Dinge wie Uhrzeit, Akkuladestand und Datum gibt es gratis obendrauf.

4. Windows-8-Tablet sind „daumen-kompatibel“

Typischerweise benutzt man so ein Tablet ja im Sitzen – auf der Couch lümmelnd, mutiert es zur digitalen Tageszeitung, zur Surfstation oder zur Bibliothek. Dabei hält man es meist mit beiden Händen, sodass die Daumen eine wichtige Rolle im Bedienkonzept eines Tablet-PCs einnehmen. Das hat auch Microsoft kapiert und seinem Windows-7-Nachfolger eine intuitive Daumenbedienung verpasst, die es erlaubt, mit dem linken Daumen sämtliche Apps per Multitasking aus dem Hintergrund auf den aktiven Bildschirmbereich zu ziehen. Und mit dem rechten Daumen bringt man das vertikale Menü zum Vorschein, das die Funktionen „Suchen“, „Teilen“, „Start“, „Geräte“ und „Einstellungen“ beherbergt.

5. Windows 8 ist bunt

Ob grün, blau, gelb oder orange – der Startbildschirm und seine zugehörigen App-Symbole sollen wohl vor allem eins signalisieren: Windows 8 ist bunt, aber nicht überladen oder aufdringlich. Und damit das auch so bleibt, hat Microsoft klare Richtlinien verfasst, die den Umgang mit Windows-8-Designs genau definieren. Ob Metro-App, Kacheln (Tiles) oder das Metro-UI selbst – für jedes Element gibt es entsprechende Vorgaben und Tipps. Empfehlenswerter Lesestoff für jeden (angehenden) Windows-8-Entwickler.

Published by Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

4 Comments to “Metro mal 5: Warum ich das Bedienkonzept von Windows 8 gut finde”

  1. Man smuss sich zwar an das neue Bedienkonzept gewöhnen, aber ich finde es gut. Schön schlicht, übersichtlich, genau wie ich es mag.

  2. Unbedingt, Fabian! Und je länger ich mich (auch aus beruflichen Gründen) damit beschäftige, desto besser wird diese UI-Experience! 🙂

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