Im Vorfeld der Macworld Expo 2008 haben wir über das Mini-Soundsystem von Vestalife mit dem Namen Ladybug berichtet. Und wir haben unter anderen angekündigt, uns das schicke Teil genauer anzusehen und anzuhören. Und heute war es so weit: Auf der zugehörigen Pressekonferenz im hoffnungslos überfüllten Behelfsraum innerhalb des Pressezentrums präsentierten die Macher von Ladybug ihr neues Baby und waren so stolz auf den kleinen Krachmacher.
Er ist aber auch zu goldig äh rotig: Zusammengeklappt sieht Ladybug aus wie eine kleine rote Kugel, aber beim Aufklappen der zwei Flügellautsprecher wird der Name schnell klar: da wird aus der Kugel ein Käfer mit Flügeln. Schick sieht das Audiosystem ja schon aus. Zudem überzeugt der Klang, der dank des eingebauten Subwoofers über genüg “Bums” verfügt, um ein wenig Partystimmung aufkommen zu lassen. In den Mitten und Höhen schwächelt Ladybug allerdings ein wenig. Aber für 110 US-Dollar kann man einfach nicht mehr erwarten (die silberfarbene Edition kostet 125 Dollar). Und für die Beschallung in Küche und Schlafzimmer reicht der Musikkäfer allemal aus.
Natürlich musste ich auch gleich mal mein iPhone in den 30-Pol-Connector stecken, aber da fällt dem Apple-Fon sofort auf, das es sich bei Ladybug um ein Zubehörartikel handelt, das nicht für das iPhone konzipiert wurde. Vestalife ist aber laut eigenem Bekunden dabei, die Zertifizierung von Apple einzuholen. Gut, dann lässt sich das Apple-Handy zumindest via Audioeingang und iPhone-Dockin mit dem Ladybug verbinden und auf diesem Weg unterwegs Musik hören. Hierfür lässt sich das Audiosystem mit vier AA-Batterien bestücken. Schade, das Vestalife ihrem Spross keinen aufladbaren Akku spendiert hat. Dann ließe sich der angedockte iPod auch ohne Netzteil mit Strom versorgen.
Die Bedienung ist auf das Nötigste reduziert: Einschalter, laut, leise, fertig. Wer ein wenig mehr will wie Vorwärts-/Rückwärtsschalten und zufällige oder erneute Wiedergabe, der muss auf die beiliegende Fernbedienung zurückgreifen, die Ladybug beiliegt. Außerdem mit dabei: ein Schutzbeutel für unterwegs, ein leider viel zu kurzes Audiokabel für die Verbindung iPhone-Ladybug oder ähnliche analoge Soundquellen, mehrere iPod-Adapter für ältere Modelle sowie ein Netzteil. Interessant ist auch der USB-Port an der Rückseite des Ladybug, mit dessen Hilfe sich das Audiosystem am Mac anschließen lässt und somit ein Synchronisieren des iPod erlaubt, der gerade im Connector des Ladybug steckt.
Weitere Infos zu Ladybug finden Sie auf der Webseite von Vestalife.
Update: Meine Kinder lieben Ladybug sehr!
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