Lexikon: Pixelschaltzeit

Vor allem schnelle Bilder wie bei Fußballübertragungen erfordern schnelle PixelumschaltzeitenVor allem Hardcoregamer fahren auf den Begriff Pixelschaltzeit voll ab: Je kleiner nämlich dieser Wert ist, desto besser können diese Jungs spielen.

Der Grund hierfür liegt in der Technik der LCD-Monitore, in deren Zusammenhang von der Pixelschaltzeit die Rede ist.

Beim LCD-Bildschirmen werden die Flüssigkeitskristalle (LCD: Liquid Crystal Display) per TFT-Technik dazu angeregt, mit der richtigen Lichtintensität und in der richtigen Farbe zu leuchten.

Die richtige Intensität des Lichtes ergibt sich durch das Umschalten der einzelnen Bildpunkte, die eigentlich drei sind, nämlich je ein Pixel für die drei Grundfarben rot, grün und blau (RGB).

Je schneller diese Umschaltzeit der Pixel erfolgt, desto schneller kann natürlich auch das komplette Einzelbild und die Folge derer am Monitor dargestellt werden.

Dabei spricht man von einer guten Pixelschaltzeit, wenn diese 8 ms beträgt.

Die Begründung hierfür ist ganz einfach: Bei einer Bildwiederholfrequenz von 50 Einzelbildern pro Sekunde können bei 8 ms etwa 125 Einzelbilder pro Sekunde dargestellt werden (der Begriff, der häufig in diesem Zusammenhang fällt, ist frames per second oder fps). Und das ist schon ziemlich schnell.

Für das Fernsehbild bedeutet das natürlich auch flüssigere und vor allem schlierenfreie Bilder, die besonders bei schnellen Bildabfolgen wichtig sind, wie sie beispielsweise bei Sportübertragungen zustande kommen.

Fazit: Je kleiner der Pixelschaltzeitwert ist, desto klarer und schlierenfreier erfolgt der Bildaufbau bei LCD-basierten Monitoren.

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