Kleinster DVB-T-Empfänger der Welt kommt von Terratec

Es gab mal eine Zeit, da nannte Terratec seine DVB-T-Receiver zum Beispiel Cinergy DT USB XS Diversity. Das klingt ziemlich lang und ziemlich kryptisch.

Obwohl, wenn man mal verstanden hat, dass „DT“ für Dualtuner steht, „USB“ den Anschluss bezeichnet und „XS“ einfach „eXtra Small“ heißt, ist es sogar eine ganz logische Namensgebung.

Kollege Müllers von Terratc mit dem Cinergy Stingray (Bild: insight-infonet)Doch damit ist jetzt Schluss. Denn die ganz frisch zur CeBIT 2007 vorgestellten DVB-T-Empfänger heißen Cinergy Piranha und Cinergy Stingray.

Beide Begriffe stammen lustigerweise aus der Fischwelt: So ist ein Piranha bekanntermaßen ein südamerikanischer Raubfisch, Stingray ist die englische Bezeichnung für den Stachelrochen.

Wie Terratec dazu kommt, ihre TV-Sticks mit Fischnamen zu belegen, wissen wir natürlich nicht. Was wir aber sagen können, dass beide Geräte auf ihre Art überzeugen.

So handelt es sich beim Cinergy Piranha wohl um den derzeit kleinsten DVB-T-Empfänger der Welt (Piranhas sind übrigens größer als man landläufig annimmt). Seine kompakten Ausmaße verdankt der Receiver der direkt mit dem Tuner verbundenen Antenne, die zudem im eingefahrenen Zustand kaum Platz benötigt.

Der Cinergy Stingray hingegen besticht durch seine zwei ausklappbaren Antennen und die eingebaute Diversity-Technik, mit der sich zwei verschiedene Sendungen aufnehmen und ansehen lassen. Aufgrund der zwei Tuner lässt sich das TV-Signal aber auch verstärken, was vor allem in DVB-T-Randgebieten ein echter Mehrgewinn ist.

Beiden DVB-T-Empfangsgeräten ist die Software gemein: Terratec Home Cinema, mit der Sie Sendungen aufzeichnen können, ansehen und sogar schneiden. Natürlich bieten beide Cinergys auch EPG für zeitgesteuerte Fernsehaufnahmen, Timeshifting für zeitversetztes Fernsehen und ein Jahr lang die Internet-Programmzeitschrift tvtv.de – und zwar gratis.

Was beide TV-Komponenten ebenfalls beherrschen ist die Aufnahme von AC3-Audiostreams, das komfortable Entfernen von Werbeblöcken mittels der Software Cut! und die Wiedergabe von DVB-Radio, falls dies im Sendegebiet angeboten wird.

  • Beide DVB-T-Receiver kommen erst in den nächsten Wochen auf den Markt. Preise stehen noch nicht fest.
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