K100D und K110D von Pentax

Pentax K100DPentax legt vor: Kurz bevor Sony die neue „Alpha“ präsentiert, kündigt Pentax zwei neue Einsteigermodelle in die Spiegelreflexklasse an. Der Buchstabe „K“ im Namen soll an die Tradition der analogen K-Serie anknüpfen, „D“ steht für Digital.

Besonderes Merkmal ist der integrierte Bildstabilisator „Shake Reduction“ – dies gilt jedoch nur für die K100D. Der Sensor gleicht dabei Verwacklungen aus – eine Technik, die bis jetzt nur Konica Minolta genutzt hat.

So lassen sich auch verschiedene Objektive mit der Bildstabilisierung nutzen. Laut Hersteller erkennt der in die Kamera integrierte Rechner welches Objektiv mit welcher Brennweite benutzt wird, und nimmt die dafür notwendigen Einstellungen für das Shake Reduction System vor.

Bei den älteren Objektiven, die noch nicht durch die Kamera erkannt werden, kann diese Einstellung manuell vorgenommen werden.

Bei der K110D fehlt die Bildstabilisierung. Ansonsten sind beide SLR-Kameras baugleich: Sie beschränken sich auf einen 6,1-Megapixel-CCD.

Die Lichtempfindlichkeit reicht wie bei der *ist DL von ISO 200 bis ISO 3200. Das 11-Punkt-Autofokussystem soll für scharfe Bilder sorgen.

Zehn Motivprogramme wie Strand, Schnee, Kinder helfen dem Einsteiger bei der richtigen Belichtung. Die Bilder lassen sich auf einem recht großen 2,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 210.000 Pixeln begutachten – auch dies ist der gleiche Wert wie bei der *ist DL.

Die faserverstärkten Gehäuse mit Metallchassis sind kompatibel zu den PENTAX KAF2-, KAF- und KA-Objektivbajonetten. Der KAF-Motor-Zoom Funktion wird nicht unterstützt, das K-Objektivbajonett mit Einschränkungen.

Die Neulinge sollen noch vor der photokina zu haben sein: Die Pentax K100D kommt voraussichtlich Anfang August im Handel, die K110D folgt am Ende des Monats. Die K100D kostet inclusive 18-55mm-Objektiv nur rund 700 Euro, die K110D ist mit rund 650 Euro inklusive Objektiv noch preiswerter.

KategorienAllgemein

Kommentare sind geschlossen.