Irgendwie ist es ein Understatement, wenn Hinz und Kunz heutzutage mit dicken, auffälligen Kopfhörern durch die Gegend laufen – anstelle der überall zu sehenden weißen In-Ears.

Jabra 620sWenn die Dinger nur nicht so unbequem zu tragen wären. Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht nach einem guten Kompromiss. Zu schwer darf der Kopfhörer nicht sein, zu teuer sollte der neue erst recht nicht sein. Also hieß es ausprobieren.

Meine Wahl fiel zuerst auf einen Bluetooth-Hörer von Jabra. Auf den BT 620s. Schließlich habe ich es satt, mich mit dem Kabel zu verheddern. Jabra war mir bereits bekannt von den feinen Bluetooth-Headsets, die das telefonieren nicht nur bequemer, sondern auch noch bunter machen.

Für den Tragekomfort des BT 620s gibt es allerdings nicht gerade fünf Sterne. Zwar hat der Kopfhörer durch die Nackenbügel einen guten Sitz, aber mit 100 Gramm Gewicht und den leider billig anmutenden Schaumstoff wird es auf die Dauer ungemütlich.

Prima ist die Möglichkeit gleich zwei Bluetoothgeräte an den Hörer anzuschließen. So lässt sich Musik vom MP3-Player streamen und gleichzeitig eingehende Anrufe vom Handy beantworten. Vollautomatisch, versteht sich (solang man erreichbar sein möchte…).

Trotz kleinerer Mängel stimmt das Preis-Leistungsverhältnis des Hi-Fi-Stereohörers. Die übertragene Musikqualität ist mehr wie nur passabel und die Reichweite der Verbindung stimmt auch: Das Ganze für unter 70 €. Ein guter Deal, doch es gibt besseres.

Alles rund um die Jabra BT 620s – plus einem netten Werbevideo – gibt´s auf Jabra.com.

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Michael Hülskötter

Ich bin vornehmlich Techblogger, der IT-Firmen hilft, ihre Produkte und Lösungen am Markt mithilfe aussagekräftiger Texte und Videobeiträge zu präsentieren. Ich schreibe seit 1999 und blogge seit 2006, und das immer noch mit sehr viel Spaß.

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