iPhone-Apps auf Netbooks portieren, Teil 1


Die Überschrift “iPhone-Apps auf Netbooks portieren” habe ich hier schon mal getextet. Jetzt ist es aber nicht so, dass nur mich das Thema besonders interessiert, sondern natürlich auch Intel, die verständlicherweise das Ziel verfolgen, möglichst viele Entwickler dazu zu bringen, ihre bereits konzipierten, programmierten und in den Apple App Store gebrachten Software-Titel mit möglichst wenig Aufwand auf eine Plattform zu portieren, die mittlerweile rund 85 Millionen Mal verkauft worden ist: Netbooks.

Und wie sich das für ein Unternehmen wie Intel gehört, machen sie daraus gleich eine ganze Webseite, auf der man viele nützliche Informationen rund um dieses Thema findet.

  • Das beginnt mit einer einfachen Suchanfrage innerhalb der IADP-Webseite. Dort könnt ihr euch einfach mal ein bisschen umsehen, was es dort zum Thema “Porting” so alles Schönes gibt.
  • Daneben findet man dort diverse Code-Beispiele, die sehr anschaulich zeigen, welche Aspekte beim Portieren von iPhone-Apps in Richtung Netbooks zu beachten sind. Dazu gehören so Dinge wie die unterschiedlichen Bedienkonzepte, die verfügbaren Entwicklertools, die Frameworks im Vergleich und eine tolle Übersicht, welchen Weg man beim Portieren gehen sollte, je nach Ausgangslage und geplanter Anwendung.
  • Wer noch genauer und vor allem multimedialer wissen will, welche Unterschiede zwischen Netbooks und den mobilen Apple-Gadgets exsitieren (und wie man damit umgeht), dem seien die Videos und die zugehörigen Code-Beispiele empfohlen. Dort lernt man, wie sich beispielsweise die Beschleunigungssensoren des iPhone mit der passenden Windows-API simulieren lassen – und das mithilfe von Quellcode und sehr anschaulichen Workshop-Videos. Diese sind sehr empfehlenswert.
  • Aber nicht nur intel-eigene Inhalte findet man auf der Porting-Seite. So stellt die angeschlossene Community in unregelmäßigen Abständen ihr Wissen zum Thema “Porting” zur Verfügung. Sehr bemerkenswert finde ich beispielsweise den Dynamic Wrapper der Games-Schmiede baKno, mit dessen Hilfe unter anderem unity-, flash- und java-basierte Apps in eine AppUp-konforme Anwendung portiert werden können. Das kostet gerade mal 100 Dollar pro Runtime und erschließt für wenig Geld eine neue Zielgruppe.

Das klingt alles so spannend und interessant, dass ich mit diesem Eintrag eine Miniserie starten will, die sich mit den unterschiedlichen Porting-Aspekten beschäftigen wird. Würde mich freuen, wenn ich möglichst viele von euch für das Thema ebenfalls begeistern könnte!

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