Interessante Sessions auf der Macoun 2011

Endlich, endlich komme ich dazu, ein wenig über die bevorstehende Macoun 2011 zu schreiben, die am 1. und 2. Oktober in Frankfurt am Main stattfinden wird. Zugegeben, bis dahin vergeht noch ein wenig Zeit, aber der Sessionplan steht bereits (es gab wohl um die 50 Einreichungen), und einige der geplanten Vorträge sind wirklich eine Erwähnung wert. Denn da sind ein paar echte Leckerbissen dabei, die man sonst nicht unbedingt auf einer Veranstaltung dieser Art zu hören und sehen bekommt.

Die Macoun 2011 beginnt am Samstag (1.10.) um 10:30 mit einer halbstündigen Eröffnungssession, die die Macher der Macoun, Chris Hauser, Thomas Biedorf und Uli Kusterer gemeinsam abhalten werden. Anschließend wird die Konferenz auf drei Räume verteilt, in denen es bis zum Abend 17:30 an beiden Tagen ans Eingemachte geht. Exemplarisch will ich neun Sessions herausgreifen:

  • Am Samstag, 11:00 beschäftigt sich Daniel Höpfl, warum man sich als Mobile Developer mit der Speicherverwaltung ARC (Automatic Reference Counting) beschäftigen sollte. Vielleicht, weil Apple das so will?!
  • Ebenfalls um 11 Uhr zeigt Jan Weinkauff, warum die Test-Automatisierung auch für iOS-Entwickler wichtig ist und was das alles mit BBD (Behavior Driven Development) zu tun hat.
  • Um 12:30 Uhr kommen vor allem Spieleprogrammierer auf ihre Kosten. Denn da zeigt Patrick Völker inklusive Livecoding, wie man mit Hilfe einer speziellen Methode komplexe Gesten und Zeichen erkennen und auswerten kann, die per Touchscreen gezeichnet werden.
  • Um 16:30 kommt Klaus M. Rodewig zu Wort, um über Sicherheitsaspekte von iOS zu referieren. Dabei wird er eine Software einsetzen, die die Risiken für iPhone und iPad in Sachen Datenschutz sichtbar macht. Thema werden unter anderem auch die Sicherheitsmechanismen von iOS sein.
  • Der Sonntag (2.10.) beginnt um 11:00 Uhr mit dem spannenden Thema, wie sich die Frontkamera des iPad 2 abgesehen von Facetime-Chats wirklich sinnvoll einsetzen lässt. Die Rede wird sein von Gestensteuerung à la Minority Report.
  • Für alle, die sich zumindest teilweise von iTunes befreien wollen (und was iOS 5 nicht selbst erledigt) sollten um 12:30 Uhr in die Session von Norbert M. Doerner kommen. Der zeigt nämlich, wie Daten ohne die Software auf iPhone und iPad kommen – unter Zuhilfenahme von Bonjour und Sockets.
  • Zur gleichen Zeit spricht Daniel Dönigus über das GLKit und dessen Einsatz in der OpenGL-basierten 3D-Programmierung. Daniel wird vor den Augen aller Anwesenden ein 3D-Planetarium programmieren, dass auf dem iPad laufen wird und einen Teil unseres Sonnensystems animiert.
  • Musiker werden den Vortrag von Boris Bügling wohl lieben, der ab 15:00 Uhr zeigt, wie man unter iOS einen Synthesizer inklusive MIDI-Eingabe programmiert.
  • Um 16:30 Uhr steigt Ortwin Gentz “in die Bütt” und erklärt, wie sich die Standard-Buttons, -Slider, -Navigations- und -Button-Bars ein wenig pimpen und damit individualisieren lassen. Und das mit dem Segen Apples.

Und für alle, die noch mehr wissen wollen zur Macoun 2011, sei die zugehörige Webseite empfohlen. Und anmelden könnt ihr euch natürlich auch schon.

Michael Hülskötter

http://www.mhuelskoetter.de

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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