Gartner-Bericht attestiert Kony, Inc. Mobile Software Development zu beherrschen

Gartner-Bericht attestiert Kony, Inc. Mobile Software Development zu beherrschen

Disclaimer: Dieser Blogbeitrag ist im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit Kony, Inc. entstanden.

Mit der US-Firma Kony habe ich mich auf diesem Blog schon desöfteren beschäftigt. Ob das die Kony-Tools- und -Lösungen waren, Highlights vom großen Kony-Event in Frankfurt oder Videogespräche mit einem wichtigen Partner bzw. dem Europa-Chef von Kony – stets drehten sich meine Blogeinträge um das Potential dieses Unternehmens in Sachen Mobile Software Development.

Das hat auch kürzlich das Marktforschungsunternehmen Gartner im Rahmen seines regelmäßig erscheinenden MADP-Berichts getan (MADP = Mobile Application Development Platforms). Darin begutachtet Gartner anhand komplexer Zusammenhänge die Fähigkeiten aktueller Marktteilnehmer in Sachen Software-Entwicklung für mobile Endgeräte. Dabei werden sämtliche Teilnehmer dieser Marktbetrachtung in vier Kategorien eingeteilt: Nischen-Firmen, Herausforderer, Visionäre und führende Unternehmen.

Gartner Magic MADP Quadrant Juli 2015

Dabei stellte Gartner für Juli 2015 fest, dass Kony ein sehr gutes Bild abgibt, wenn es um das Entwickeln und Bereitstellen mobiler Anwendungen geht. So stuft das Unternehmen die Firma rund um MobileFabric & Co. in das Quadrat „Führende Unternehmen (Leaders)“ ein. Und das bereits zum dritten Mal in Folge. Grund genug für mich, den Gartner-Bericht ein wenig genauer zu beleuchten, um die Motive des Marktforschungsunternehmens zu verstehen, warum Kony in diesem bemerkenswerten Abschnitt landete.

Kony gibt laut Gartner ein stimmiges Bild ab

Sieht man sich die zugehörige Grafik etwas genauer an, fällt sofort auf, dass Kony im Hinblick auf seine Visionen am besten von Gartner eingestuft wurde. Diesen Wert konnte das Software-Unternehmen im Vergleich zur letzten Erhebung genauso verbessern wie den Wert in Sachen Umsetzungsfähigkeit (Ability to Execute), wenngleich Kony in dieser Disziplin (noch) nicht ganz vorne liegt. Hier sind Unternehmen wie Salesforce, SAP und IBM besser platziert, was angesichts deren Unternehmensgröße und den damit verbundenen Ressourcen kaum verwunderlich ist.

Für eine gute Beurteilung seitens Gartner und eine hohe Platzierung innerhalb des „Magischen Quadrates“ müssen Unternehmen zahlreiche Bedingungen erfüllen:

  • Die wichtigsten Voraussetzung ist eine überzeugende Mixtur aus weitreichenden Visionen und der Fähigkeit, die gesteckten Ziele auch erreichen zu können.
  • Das bedeutet konkret, dass eine plattformübergreifende Software-Entwicklung möglich sein muss (deshalb ist Apple z.B. dieses Mal nicht vertreten), dass auch Multichannel-Firmen unterstützt werden können und dass mehrere Architekturen und Standards abgedeckt sein müssen. Aber auch das Bereitstellen der mobilen Plattformen muss einfach vonstatten gehen und externe Cloud-Plattformen sollten möglichst breit unterstützt werden.
  • All diese und weitere Anforderungen erfüllt Kony laut Gartner mit seinen Lösungen und Plattformen sehr gut, und das für den gesamten Lebenszyklus einer mobilen Anwendung. Das betrifft sowohl das Kony-eigene Designtool Kony Visualizer für das Erstellen von Benutzeroberflächen als auch das Entwickeln komplexer Multichannel-Anwendungen, die mehrere Plattformen gleichzeitig unterstützen können (Kony Studio). Darüber hinaus bietet Kony mit MobileFabric in der aktuellen Version 6.5 ein Werkzeug, mit dessen Hilfe mobile Anwendungen als Cloud-Service realisiert werden können (MBaaS: Mobile Backend as a Service).
  • Ergänzt wird das Ganze von Kony-eigenen Apps, die sich recht problemlos in Kunden-Anwendungen integrierten lassen. So kann man mit der Kony Mobile Sales Suite CRM-nahe Anwendungen mit geringem Aufwand entwickeln, die den eigenen Vertrieb automatisieren. Und mit Kony HR lässt sich die eigene Personalplanung und -beschaffung besser steuern und verwalten.

Gartner hält allerdings auch ein paar Ratschläge für Kony parat, auf die das Software-Unternehmen künftig achten sollte:

  • Kunden, die nur auf der Suche nach bestimmten, rudimentären Business-Apps sind, fühlen sich bei Kony möglicherweise nicht so gut aufgehoben, da Kosten und Komplexität das übersteigen, was diese Firmen benötigen.
  • Das weitere Wachstum von Kony geht einher mit der Fähigkeit, neue, eigene Apps bereitzustellen. Dies gelang in der Vergangenheit wohl nicht immer absolut zufriedenstellend, allerdings hat Kony laut Gartner darauf bereits reagiert.

Published by Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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