Funktionierender VNC-Client für Musikserver Hifidelio

Erst gestern habe ich über die neue, eigentlich sehr praktische Funktion „Veronica“ meines Hifidelio berichtet. Nein, damit lässt sich nicht der Lenz auf den Musikservers zaubern, sondern per VNC (Virtual Network Computing) das Gerät steuern. Als ob Sie davor stünden.

Nur hab ich in meinem Eifer, diese Funktion möglichst schnell auszuprobieren, auf die falsche Software gesetzt. Nämlich auf „Chicken of the VNC“. Dieses kleine Tool läuft unter Mac OS X und wird wohl von vielen Leuten problemlos genutzt.

In Verbindung mit dem Hifidelio ist das Programm allerdings nicht die erste Wahl, da Mausbewegungen augenblicklich zum Absturz des VNC-Clients führen.

Also hab ich mir heute morgen den Wolf gegoogelt und bin… fündig geworden. Und zwar auf der Webseite von mdimension.com, die das kleine und kostenlose Tool VNCDimension zum Download anbieten.

Und: es läuft! Ohne Probleme, ohne Crash, ohne zusätzliche Einstellungen. Und ohne, dass ich die Firewall des WLAN-Routers anpassen musste, über den ich drahtlos auf den Hifidelio per Macbook zugreife.

Mit VNCDimension lässt sich der Hifidelio via VNC steuern

Ganz ehrlich: Mit dem Tool lässt sich mein Musikserver fast noch besser steuern als „in Echt“. Denn mit den Pfeiltasten meines Macs kann ich fast genauso schnell navigieren wie mit dem sehr guten Scrollrad des Hifidelio.

Besser als am Gerät selbst ist aber das Ansteuern einzelner Musikstücke oder Alben. Denn dies ist per Mac-Tastatur möglich. Damit gelangt man sehr schnell bei einem bestimmten Stück. Und die Steuerknöpfe für die Funktionen „Play“ oder „Stopp“, aber auch „Zufall“ oder „Informationen“ lassen sich per Mausklick bedienen. Ganz ohne Absturz.

Auch die grafische Darstellung der Hifidelio-Front funktioniert sehr gut und ohne größere Hakler. Da hat Hermstedt wohl einen guten VNC-Server auf dem Hifidelio implementiert.

Ja, ich glaub, auf VNCDimension werde ich so schnell nicht mehr verzichten.

Übrigens: Das Tool können Sie natürlich auch ohne den Hifidelio einsetzen. Beispielsweise für den Remote-Zugriff auf einen anderen Mac. Dort muss allerdings ein VNC-Server installiert sein…

Nachtrag: Das Tool entpuppt sich als echtes Wunderteil. Ich habe gerade meine digitalisierten Live-Mitschnitte per VNCDimension umbenannt. Das stand nämlich noch aus. Und das funktioniert mit dem kleinen Programm vor-züg-lich! Und um Klassen besser als über den Webbrowser.

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