Flash-Entwickler aufgepasst: Mit Intel und AppUp Geld verdienen!

Heute erreichte mich eine News des Intel Atom Developer Program-Teams, die sich für eine Reihe von Entwicklern als äußerst lukrativ erweisen könnte: Intel akzeptiert ab dem 14. August Anno Domini 2010 AIR-basierte Apps, die vorzugsweise für Netbooks optimiert und angepasst worden sind. Damit steht neben C und C++ eine weitere Programmierumgebung zur Verfügung, was den Intel AppUp Center – also den Intel-eigenen Appstore – erheblich beflügeln wird.

Und damit AIR-Entwickler erfahren, was man zum Einreichen von AIR-Apps in den AppUp Center benötigt, worauf man dabei achten sollte und wie eine Netbook-optimierte AIR-Anwendung aussehen könnte, startet hier heute eine umfangreiche Serie, die sich mit diversen Fragen beschäftigen wird (und diese natürlich auch beantwortet):

  • Gibt es ein eigenes AIR-SDK für Entwickler, damit diese ihre AIR-Apps auch ordnungsgemäßg im AppUP Center einreichen können? (Kleiner Tipp: Ja, den gibt’s).
  • Was sollte man über AIR-Apps für das Intel AppUp Center alles wissen?
  • Welche AIR-Apps gibt es denn schon, die ihren Weg ins AppUp Center finden werden?
  • Welche Schritte sind zu gehen, damit  meine AIR-App auch garantiert in den Intel-Appstore kommt?
  • Wie “baue” ich AIR-Apps und welche Tools gibt es dafür?
  • Was ist sonst noch zu beachten, wenn ich mit meinen AIR-Apps via AppUp Center Geld verdienen will?

Damit dieser erste Teil nicht zur puren Aufzählung der geplanten Inhalte verkommt, folgen auftaktmäßig ein paar wissenswerte Fakten rund um AIR-Apps für Intel AppUp Center.

Wie man dem zugehörigen AIR-AppUp-Video von und mit Bill Pearson entnehmen kann, betreibt Intel die AIR-Initiative nicht alleine, sondern gemeinsam mit Adobe, was auch nur logisch und konsequent ist. Schließlich sind das Wissen rund um AIR und die zugehörigen Entwicklertools bei Adobe beheimatet.

Das bedeutet auch, dass man seine AIR-Apps sowohl per Intel- als auch Adobe-AIR-SDK einreichen kann, was den Einreichungsprozess vereinfachen soll – und wird. In diesem Zusammenhang: Mit Melrose plant Adobe eine komplette Publishing-Plattform, die es AIR-Entwicklern erlauben soll, ihre Apps über diverse Plattformen zu vertreiben. Tja, und den Anfang macht eben Intel AppUp Center.

Also, zieht euch das AIR-SDK schon mal auf den Rechner und schaut euch das Ganze genauer an. Und für den Rest solltet ihr hier nächste Woche immer wieder vorbei kommen.

Michael Hülskötter

http://www.mhuelskoetter.de

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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