Firmware für Fritz!Box von AVM webgesteuert anpassen

Pseudo-Images für die Fritz!Box via the-construct.com erstellenIch hab‘ gerade mal auf der AVM-Webseite nachgezählt: Dort befinden sich 11 Fritz!Box-Modelle. Und jede Box bietet unzählige Funktionen, von denen Sie vermutlich noch nie etwas gehört haben. Zu recht, denn brauchen werden Sie die meisten vermutlich nie.

Dafür sind andere Features wie Telnet, OpenVPN, SSH-Server und andere Dinge gar nicht vorhanden. Und diese würden aus der Fritz!Box einen echten Profi-Router machen.

Dies hat offensichtlich auch Andreas Baginski gestört und hat die Webseite The Construct ins Internet gestellt. Aufgabe dieser Site ist das Erstellen eines so genannten Pseudo-Images für die Fritz!Box. Dies geschieht vollkommen interaktiv und ist damit relativ sicher zu handhaben. Allerdings sollten Sie mit den Profi-Funktionen etwas anfangen können.

Wichtiger Hinweis: Die Installation eines nicht von AVM veröffentlichten Images geschieht auf eigene Gefahr. Unter Umständen kann die Garantie für die Fritz!Box erlöschen. insight-infonet ist nicht für irgendwelche Schäden verantwortlich, die direkt oder indirekt durch die Verwendung der erstellten Images entstehen!

Die erste Hürde, die Sie vor dem Erstellen Ihres erweiterten Fritz!Box-Images überwinden müssen, ist die Eingabe der richtigen Firmware-Version. Wie Sie diese herausfinden, ist allerdings ziemlich einfach.

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Aufs Bild klicken, um es zu vergrößern...>> Wählen Sie sich per „fritz.box“ über den Internetbrowser in die Fritz!Box ein und lesen Sie in der Zeile unter „System“ die Firmware-Version ab.

Aufs Bild klicken, um es zu vergrößern...>> Klicken Sie dann auf the-construct.com auf „Pseudo-Image erstellen“ und geben Sie die soeben ermittelte Firmware-Version ein.

>> Ein Klick auf „Weiter“ bringt Sie auf die nächste Seite. Dort können Sie ein oder mehrere Pseudo-Images erstellen, aber auch eine Firmware-Version zurückgehen. Das ist dann hilfreich, wenn Sie Ihr Image „modden“ wollen, das von der installierten Firmware nicht unterstützt wird.

Aufs Bild klicken, um es zu vergrößern...>> Je nach vorhandener Firmware werden im nächsten Fenster die Merkmale angezeigt, die Sie in Ihre persönliche Firmware integrieren können. Hierzu zählen folgenden Funktionen:

Telnet aktivieren, ENUM im GUI freischalten, Branding anpassen, OpenVPN, Dropbear (SSH-Server), virtueller Netzwerk-Adapter für Portfreigabe, Auto-Firmware-Check, debug.cfg anpassen, Port 1011 öffnen, SIP-Port ändern, Callmessage für alle Clients, WOL, Reihenfolge der Audiocodecs ändern, WDS, WLAN-Status per LED anzeigen, etc.

>> Entscheiden Sie sich jetzt noch dafür, ob Sie bereits installierte Mods überschreiben oder behalten möchten.

>> Je nach ausgewählten Funktionen müssen Sie Angaben zu Servern machen, Einstellungen vornehmen und Kennwörter festlegen.

Aufs Bild klicken, um es zu vergrößern...>> Erstellen Sie das Image per Mausklick auf „Pseudo-Image erstellen“ und speichern Sie dieses auf der Festplatte Ihres Rechners.

>> Transferieren Sie das Image auf die Fritz!Box, indem Sie via „Einstellungen“, „System“, „Firmware-Update“ das Pseudo-Image auf den WLAN-Router laden. Beachten Sie dabei, dass die Original-Firmware nicht verändert wird, sondern lediglich die Dateien „debug.cfg“ und/oder „voip.cfg“ angepasst werden.

construct-fritzbox-flashen.jpg>> Starten Sie die Fritz!Box nach der Aktualisierung neu, damit das Pseudo-Image und deren Funktionen zur Verfügung stehen.

Published by Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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