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Ein paar Gedanken zum iPod touch
Was macht der Redakteur an einem Feiertag wie gestern? Natürlich Hausarbeiten wie Küche putzen und Kochen, da er Werktags für solch profane Dinge keine Zeit hat. Nun ist es so, dass seit ein paar Tagen auch ein iPod touch zu unserer Familie gehört. Und da ich zu den Menschen gehöre, denen lästige Arbeiten mit Musik besser von der Hand gehen, habe ich statt meines guten alten 3G-iPods den neuen touch in unsere Küchen-Boombox gesteckt.
Beobachtung Nr. 1: Er passt problemlos in die vorgesehene Halterung. Eigentlich sogar besser als der Standard-iPod. Denn, zumindest bei meinem Altec-Lansing-Lautsprechsystem, wird der iPod praktisch ausschließlich vom Connector gehalten. Das heißt: Jedes mal wenn ich das Clickwheel bediene knarzt es im Gebälk. Ich habe Angst, wenn ich zu fest auf Play drücke, dass ich etwas abbreche. Das kann mit dem touch nicht passieren, da dank Touchscreen die Druckkräfte wesentlich geringer sind. Auch die Auswahl von Playlisten und Titeln ist mit dem touch einfacher, wenn der Player im Lautsprechersystem steckt. Sehr angenehm!
Beobachtung Nr. 2: Das große Display ist genial, speziell beim Einsatz in einer Boombox. Man sieht auch aus einer gewissen Entfernung was gerade läuft. Und grafisch ist die Anzeige sowieso über jeden Zweifel erhaben. Einfach nur schön und gut.
Beobachtung Nr. 3: Ich beginne meine Einstellung zu WLAN-basierten Web-Clients zu überdenken. Bisher hielt ich solche Geräte für überflüssig. Aber um eben mal etwas im Web nachzusehen, etwa das aktuelle Fernsehprogramm oder irgend einen Eintrag in der Wikipedia, ist der touch nahezu optimal. Es ist halt doch bequemer schnell mal mit dem iPod touch online zu gehen, als mein sperriges PowerBook vom Schreibtisch zu holen, es aufzuklappen, zu warten bis es sich einloggt und es nach beendigter Session wieder zum Schreibtisch zu bringen. Der iPod touch hat hingegen bequem Platz auf dem knapp geschnittenen Couchtisch und ergänzt dort prächtig das Sammelsurium der vielen Fernbedienungen.
Beobachtung Nr. 4: Was kennzeichnet einen iPod? Genau: Ein rechteckiges Display, darunter das runde Clickwheel und eine weisse Gehäusefarbe. Diese drei Merkmale definieren vor unserem geistigen Auge den Apple-Player. Nun gibt es schon seit dem iPod Mini (Gott hab ihn selig) auch andere Farben. Aber seit der neuesten iPod-Generation, ob Shuffle, Classic, Nano oder touch, gibt es das Weiß nicht mehr. Dabei definieren sich die meisten Zubehörteile über eine weiße Gehäusefarbe als der iPod-Familie zugehörig. Vom Netzteil über diverse Boomboxen bis hin zu den vielen Connector-Erweiterungen. Irgendwie schade, dass es keine weißen iPods mehr gibt. Und das Clickwheel wird wohl auch den Weg alles irdischen gehen, wie man am iPod touch erkennen kann…
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