Manchmal frag ich mich, wie mein Leben ohne DVB-T ausgesehen haben muss? Zugegeben, es ging ganz gut OHNE, aber MIT fühle ich mich einfach freier. Unabhängiger. Kann meine TV-Speisen jetzt immer dort einnehmen, wo ich gerade bin und wo ich mich danach fühle.

Vorausgesetzt natürlich, ich befinde mich in einem der vorhandenen terrestrischen Einzugsgebiete. Und die nehmen ständig zu. Was man braucht für das mobile Fernsehen? Nicht viel. Nur einen der unzähligen TV-Empfänger wie den ADS Tech MiniDual TV im USB-Stick-Format, mit dem Sie sogar gleichzeitig fernsehen und aufnehmen können.

Weitere Zutaten: ein passendes Notebook, eine kleine Stabantenne und schon kann’s los gehen. Ok, ich will nicht verschweigen, dass ich als Münchner ein echtes DVB-T-Glückskind bin, da hier digitales, terrestrisches Fernsehen fast überall funktioniert (außer in dicken, alten Gemäuern).

Bei mir persönlich kommt übrigens mein betagtes, aber noch lauffähiges PowerBook (Alu) samt DVB-T-Karte von Formac zum Einsatz. Allerdings nerven mich zwei Dinge an dieser Kombi: Zum einen weist der Akku nur noch 34 Prozent Restkapazität auf, was maximal eine halbe Stunde steckdosenfreies Glotzen bedeutet. Zum anderen schafft es Formac immer noch nicht, die Software so zu programmieren, dass sich der Mac nicht in regelmäßigen Abständen aufhängt.

Da gibt’s eigentlich nur eins (zwei): Ein neues MacBook Pro und ein elgato-TV-Adapter müssen her!
Update (17.11.2006): Mittlerweile habe ich den Worten Taten folgen lassen und besitze ein schickes MacBook, an dem man mit dem eyeTV Diversity von Elgato DVB-T gucken kann – und das sogar im Auto…

Kategorien: Mobile

Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager – und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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