Jetzt habe ich es also (auch schon), das Apple iPhone 3G. Ok, ein wenig später als alle anderen, aber so richtig überzeugt bin ich auch noch nicht vom zweiten Apple-Handy.

Das betrifft vor allem die angeblichen Verbesserungen, die das iPhone 3G mitbringt. Das ist zum einen die angeblich so schnelle Funkverbindung mittels HSDPA. Die haut mich wirklich nicht vom Hocker. Entweder gibt es gar kein oder nur sehr labiles UMTS (so wie am vergangenen Samstag auf dem BarCamp München), oder die Ladezeiten der Webseiten sind teilweise so lahm, das mich schon die Geduld verlassen hat und ich mir sehnlichst einen Hotspot herbei gewünscht habe.

A propos: Der Wifi-Chip des iPhone 3G scheint besser zu sein als in dem Vorgängermodell, denn selbst über mehrere Meter hinweg kommt eine vernünftige Drahtlosverbindung zustande, die zudem einigermaßen stabil ist. Das war mit dem iPhone der ersten Generation leider nicht immer so. Könnte an der neuen Plastikrückseite des iPhone 3G zu tun haben, die die Wifi-Antenne des Handys weniger abschirmt.

Ok, zurück zu HSPDA: Was auf jeden Fall hilft, ist in den Einstellungen des iPhone unter Netzbetreiber “T-Mobile 3G” auszuwählen. Damit erspart man sich zumindest das ständige Hin- und Herschalten zwischen UMTS und EDGE. Nachteil an dieser Methode sind natürlich längere Wartezeiten, wenn mal gerade kein HSDPA-Kanal frei ist.

Und GPS? Na ja, die Ortung funktioniert schon ganz gut, aber was nützt mir eine Navigationsmöglichkeit, die keine ist. Und ohne die passende Navisoftware ist der GPS-Chip nur die Hälfte wert. Denn für den ausschließlichen Einsatz mit Social-Media-Anwendungen ist er eigentlich zu schade.