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Die wichtigsten Fakten zum neuen Apple iPhone 3G [Upd]
Jetzt ist es also da, das iPhone 3G von Apple, mit dem der Hersteller aus Cupertino den Handy- und Smartphone-Markt erneut aufmischen will. Wird aus Apple-Sicht aber auch allerhöchste Zeit, denn erst kürzlich meldete IDC sinkende Marktanteile für das iPhone. Den Grund hierfür lieferte Steve Jobs, CEO der Apple Inc, auf der gestrigen WWDC-Keynote gleich selbst: Mehr als die Hälfte aller potenziellen iPhone-Besitzer ließ sich vom zu hohen Preis abschrecken. Und sicherlich auch vom mäßigen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Aber das ist ab dem 11. Juli 2008 Geschichte, denn Apple hat das iPhone 3G für diesen Tag angekündigt und wird sein Handy zunächst in 22 Ländern verkaufen. Und zwar zu reduzierten Preisen und mit mehr Leistung. Das iPhone 3G mit 8 GByte wird in den USA 199 US-Dollar kosten, und Jobs versprach gestern eine angemessene Anpassung an die internationalen Währungen. Das kann nur bedeuten, dass bei uns der Preis ein gutes Stück unter 199 Euro liegen wird. Zudem soll das iPhone mit 16 GByte 299 Dollar kosten; auch hier werden wir uns auf einen besseren Euro-Preis freuen können.
Was T-Mobile dann daraus macht, ist eine ganz andere Geschichte. Das einzige, was dem Mobilfunkanbieter zum neuen iPhone derzeit einfällt, ist ein rosaroter Sticker auf der iPhone-Seite, mit dessen Hilfe man per Mausklick auf eine Seite gelangt, die zum Registrieren eines Newsletters auffordert. Damit man auch sofort informiert wird, sobald T-Mobile etwas zum neuen iPhone 3G zu sagen hat. Ich bin ja schon sehr gespannt, ob und zu welchen Konditionen ich an das iPhone 3G als Bestandskunde herankomme.
Dass ich das schicke Handy haben muss, versteht sich eigentlich schon fast von selbst: endlich ist UMTS/HSDPA an Bord, was auch zu erwarten war. Ich glaube zwar nach wie vor nicht, dass es unbedingt notwendig ist, aber die Option zu besitzen, ist ok. Aber: Apple gibt eine Halbierung der Akkulaufzeit an, wenn man anstatt über EDGE via UMTS surft oder telefoniert (5 Stunden versus 10h). Das ist natürlich schon heftig und sollte gut bei der Verbindungsauswahl bedacht werden.
Auch über GPS wurde eifrig spekuliert, aber dass es dann doch ein passender Chip im iPhone 3G stecken wird, überrascht mich trotzdem ein wenig. Zumal Apple seinem Handy keine spezielle Navigationssoftware spendiert, sondern auf Google Maps setzt. Das ist nicht wirklich optimal, denn die Kartentechnik von Google ist alles andere als wirkich navi-tauglich: Es gibt keine ordentliche 3D-Anzeige, eine Sprachausgabe der Route ist gar nicht vorgesehen und spezielle Dinge wie Stauumfahrung (TMC) und andere Navi-Gimmicks sind mit Google Map natürlich auch nicht möglich. Da kann man nur hoffen, dass einer der Anbieter von Navi-Software eine iPhone-optimierte Variante in den AppStore zum Kauf packt.
A propos AppStore: Das für Juni angekündigte Software-Update kommt leider erst im Juli, vermutlich zum Start des iPhone-3G-Verkaufs. Damit werden alle aktuellen iPhone-Besitzer ein wenig abgewatscht, denn warum muss ich mich an künftigen Apple-Fon-Anwendern orientieren? Aber gut, ich freue mich trotzdem schon auf die Firmware 2.0, die einiges an Neuerungen auf mein iPhone bringen wird:
>> Active-Sync-Support, was mich persönlich zwar nicht betrifft, aber zumindest all diejenigen, die mit Microsoft Exchange arbeiten und in Zukunft ihre Mails, Kontakte und Termine im Push-Verfahren auf das iPhone übermittelt bekommen wollen.
>> Über den AppStore lassen sich neue Programme für das iPhone kaufen und direkt auf das Apple-Handy laden. Das funktioniert wie mit dem Installer eines entsperrten iPhones. Zudem will Apple den AppStore dazu nutzen, existierende und künftige Webapps ebenfalls über den virtuellen iPhone-Laden anzubieten. Damit soll der AppStore wohl zum übergreifenden Verkaufstool werden.
>> Internetzugriffe auf den Nachfolger von .mac, MobileMe, werden ebenfalls mit der Firmware 2.0 möglich sein. Damit landen sämtliche serverbasierten Inhalte wie Kontakte, Bilder, E-Mails und mehr direkt auf dem iPhone. ActiveSync für Privatleute, sozusagen.
>> E-Mail mit dem iPhone wird ein wenig komfortabler, denn in der neuen Software lassen sich mehrere E-Mails gleichzeitig verschieben und löschen. Hoffentlich kann ich in Zukunft auf dem iPhone auch Unterordner anlegen, für mehr Ordnung auf dem Handy.
>> Die Kontaktdatenbank lässt sich ab Juli mithilfe einer Suchfunktion nach bestimmten Kriterien durchforsten. Das freut alle iPhone-Besitzer mit einem großen Bekannten- und Freundeskreis.
>> Das iPhone wird internationaler, denn es sollen noch mehr Sprachen, Tastaturlayouts und Wörterbücher zum Einsatz kommen. Das ist aber auch zwingend erforderlich, da Apple das ehrgeizige Ziel verfolgt, das iPhone eines Tages in rund 70 Ländern anbieten zu können. Damit die angestrebten 10 Millionen iPhone-Verkäufe in diesem Jahr auch noch erreicht werden.
>> Ein weiteres wichtiges Feature, zumindest für so Crossplattform-Anwender wie mich, ist die komplette Unterstützung von Apple iWork und Microsoft Office. Damit lassen sich nämlich nicht nur Word- und Excel-Anhänge am iPhone öffnen, sondern auch Powerpoint-Präsentationen sowie Pages-, Numbers- und Keynote-Dateien. Zeit wird’s!
>> Ein nützliches, wenn auch nicht lebensnotwendiges Feature ist das Aufmotzen des eingebauten Taschenrechners, mit dem sich in Zukunft auch wissenschaftliche Berechnungen vornehmen lassen. Hierzu muss das iPhone lediglich in die horizontale Lage gebracht werden.
Und sonst? Das iPhone 3G wird angeblich ein wenig schlanker, leichter und hat keine glänzende, sondern eine schwarze oder weiße (16-GB-Modell) Plastik-Rückseite. Zudem wird es für Software von Nicht-Apple-Anwendungen keinen Taskmanager wie in Windows Mobile geben, der Applikationen im Hintergrund steuert. Laut Apple leert diese Vorgehensweise den Akku viel zu schnell. Stattdessen hat sich Cupertino für eine Art Warnsystem entschieden, das ein wenig an Growl erinnert und den iPhone-Anwender darauf aufmerksam macht, wenn im Hintergrund gerade etwas passiert ist wie etwa das Einloggen eines Freundes in die iChat-Umgebung.
Update: Apple hat die Wehklagen geplagter iPhone-Besitzer erhört und dem iPhone 3G eine Standard-Audiobuchse spendiert. Damit sind alle speziellen Kopfhörer-Adapter obsolet, was wohl nicht alle freuen wird…
Fazit: Am 11. Juli 2008 läutet Apple die nächste Ära der Smartphone-Universums ein, inklusive UMTS, GPS und neuen Features. Und das alles zu besseren Preisen. Lass laufen, Steve!
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Kommentare
[...] Nachfolger, das iPhone 3G. Inklusive UMTS und GPS. Alle Fakten zum neuen Apple-Fon gibt es hier zum [...]
[...] ist leider weit und breit nix zu sehen, aber auch die Info wird noch kommen. Unser Tipp: Das iPhone 3G mit 8 GByte wird es je nach Vertrag ab 99 Euro geben, die 16-GB-Variante ab 199 Euro. Schön [...]
[...] ja: In Sachen iPhone 3G hatte Disruptive Limited eine gute Nachricht parat: Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit Apple [...]
[...] Es ist sehr ruhig geworden auf dem IT-techBLOG rund um das Thema VNC, ganz im Gegensatz zum Thema iPhone. [...]
[...] Lesetipp: Wer sich für iPhone-Programme interessiert, findet bestimmt auch unser Special rund ums iPhone spannend. Oder die wichtigsten Fakten zum neuen iPhone 3G… [...]
[...] der Welt, die mit Insider-Wissen glänzen will und nicht überprüfbar behauptet, dass T-Mobile das neue iPhone 3G bereits ab einem Euro anbieten werde. Und zwar in Verbindung mit dem derzeit teuersten Tarif, [...]
[...] doch: T-Mobile vertreibt das iPhone 3G ab 11. Juli bereits für einen Euro, je nach Tarif, auf den man sich [...]
[...] hatte mich ja in einem älteren Beitrag gefragt, wie T-Mobile wohl mit Bestandskunden des iPhone umgehen wird. Tja, und jetzt hat mein Mobilfunkanbieter eine halbwegs gut sortierte FAQ-Liste [...]
[...] über das neue iPhone 3G berichtet. Und klar, dass wir am Tag darauf die wichtigsten Infos und Fakten in einem ausführlichen Artikel zusammengetragen haben. Was am 9. Mai noch nicht bekannt gegeben [...]
[...] H.264 umwandeln kann. Damit lassen sich die Lieblingssendungen anschließend auf dem iPod oder iPhone [...]
[...] am Nokia 6650 ist auch die Exklusiv-Vermarktung via T-Mobile. Schlagen die Finnen etwa den Apple-Weg ein? Das Nokia-Handy gibt es bei der Mobilfunksparte der Telekom für 9,95 Euro inklusive Max M, [...]
[...] kann ich Apple irgendwie verstehen, dass sie den Daumen drauf haben wollen, welche Programme via App Store ab der Firmware 2.0 auf ihr Handy kommen. Nicht, dass sich die Tools wie in meinem Fall als echte Stromfresser [...]
[...] dass man als iPhone-Bestandskunde 15 Euro pro Monat Ablöse zahlen soll, wenn man das neue iPhone 3G vor Ablauf seines bestehenden Vertrages kaufen [...]
[...] und sich anschließend für weitere 24 Monate an T-Mobile binden zu müssen, um ein gesponsortes iPhone 3G zu [...]
[...] Michael Arrington von TechCrunch hört mal wieder das Gras wachsen und vermutet, dass der App Store und damit notwendigerweise die iPhone-Firmware 2.0 schon am morgigen Dienstag, den 8. Juli, kommen [...]
[...] vom fscklog war mal wieder fleißig und hat die ersten US-amerkanischen Testberichte zum iPhone 3G übersetzt und zusammengefasst. Mit dabei ist Walt Mossberg vom Wall Street Journal mit eigenem [...]
[...] auch die Vorfreude angesichts des bevorstehenden iPhone-3G-Verkaufsstarts, wenngleich diese seit einer Woche ein wenig getrübt [...]
[...] Tools, die sich im neu eröffneten App Store befinden. Zwar lassen sich diese in Ermangelung der iPhone-Firmware 2.0 noch nicht auf das Apple-Handy kopieren, aber Zeit für einen kleinen Überblick ist [...]
[...] ja: Das GPS-Tracking mithilfe von Google Maps ist auch neu, nur das kann ich in Ermangelung eines iPhone 3G nicht ausprobieren. Apple, Mobile Beiträge mit ähnlichem Inhalt: Fragen und Antworten [...]
[...] kann aber auch richtig Pech haben, wie unsere Freunde von mackauf. Die haben zwei iPhone 3G als Privatpersonen bestellt, als Lieferadresse aber ihre Firma angegeben. Der Kurier verweigerte [...]
[...] angeboten werden. Eines davon ist “Remote”, das von Apple selbst stammt und das iPhone (3G) in eine Fernbedienung verwandelt, mit der sich die iTunes- und Apple-TV-Mediathek bedienen [...]
[...] sag mal: Respekt, Apple! Ok, im Vergleich zum ersten iPhone vor einem Jahr wird das 3G-Handy in insgesamt 21 Länder verkauft (Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, [...]
[...] hat Apple den großen Ansturm auf das neue iPhone 3G per Pressemeldung stolz verkündet. Chef-Macianer Steve Jobs gab sehr stolz von sich: Das iPhone 3G [...]
[...] in Richtung leistungsfähige Mobilgeräte bedeutete. Und was am Ende dieser Evolutionsleiter steht, wissen wir ja mittlerweile. Übrigens: In diesem Jahr stieg Intel in den drahtlosen Markt [...]
[...] hakt es beim Pwnage-Tool 2.0.1 an zwei weiteren Stellen: Zum einen lässt sich das iPhone 3G bislang nur jailbreaken, aber nicht unlocken, da das Baseband des brandneuen Apple-Handys noch [...]
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