Die vernetzte Kamera

Nikon Coolpix S7CMit Kabeln zu hantieren, ist ganz schön umständlich: Kabel finden, Kabel und Kamera an den Rechner stöpseln, aufpassen, dass die Kabel sich nicht verheddern, Kabel abstöpseln . . . Und das nur, um ein paar Fotos zu übertragen.

Kabelsalat-Verweigerer können sich jedoch freuen: Immer mehr Hersteller finden Lösungen, wie sich die Digitalkamera ins heimische Netzwerk einbinden lässt – drahtlos natürlich.

Nikon beispielsweise hat die neue Coolpix S7c für 409 Euro mit einer WiFi-Antenne ausgestattet. Die Kamera beherscht die Standards IEEE802.11b/g und kann so die Bilder direkt auf den Rechner übertragen oder auf PictBridge-kompatiblen Druckern ausgeben. Für den kabellosen Druck ist jedoch der optionale Wireless-LAN-Druckeradapter PD-10 erforderlich, der noch einmal mit 73 Euro zu Buche schlägt.

Mit einer WiFi-fähigen Kamera folgt Nikon dem Vorbild von Canon: Der Marktführer hat schon seit längerem mit der Canon Ixus Wireless eine vernetzte Kamera im Angebot.

Hewlett Packard bindet seine Digitalkameras über eine Wireless-Dockingstation ins drahtlose Netzwerk ein. Die HP Photosmart 6222 Wireless Docking-Basis kostet rund 149 Euro und erweitert die Dockingstation 6221 Premium. Steckt die Kamera in der Docking-Basis, lassen sich die Fotos auf Knopfdruck ins drahtlose Netzwerk übertragen. Fotos lassen sich so am Rechner oder Fernseher betrachten oder auf angeschlossenen Druckern ausgeben. Die Dockingstation hat übrigens auch einen Steckplatz für eine SD-Karte – wenn die Kamera samt einer weiteren Speicherkarte für noch mehr Schnappschüsse einsatzbereit bleiben soll.

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