Die 5 hartnäckigsten Mac-Mythen – und was daran wahr ist

Jetzt ist der Mac mittlerweile 40 Jahre alt, und trotzdem halten sich zahlreiche Mythen und Vorurteile rund um den Rechner mit dem angebissenen Apfel sehr, sehr hartnäckig. Ich habe mir mal die fünf häufigsten genauer angesehen – und zeige, was daran wahr ist und was kompletter Unsinn.

Mythos #1: „Es gibt für Windows mehr Programme als für den Mac!“

Also, diesem Vorurteil begegnet der Mac seit mittlerweile vier Jahrzehnten, und keiner weiß, warum. Klar, während der ersten Jahre war die Programmauswahl für die Mac-Rechner sehr überschaubar, aber das hat sich mit der Erfolgsstory der Rechner aus Cupertino drastisch verändert. So gibt es mittlerweile für jeden Anwendungsbereich die passende Software, und falls nicht, gibt es ja immer noch Parallels Desktop für Mac. Damit lassen sich sogar Windows-only-Programme auf dem Apple-Rechner installieren und benutzen.

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Mythos #2: „Auf einem Mac sollte unbedingt eine Anti-Malware-Software installiert sein!“

Ja, dieser Mythos hält sich auch irgendwie sehr hartnäckig, weil vor allem bestimmte Hersteller bestimmter Software-Pakete ihren Teil dazu beitragen. Wenn sie aber ganz ehrlich sind, gibt es aktuell keine wirkliche Bedrohung, die von Viren und anderer Schadsoftware für den Mac ausgehen. Anders verhält es sich natürlich, wenn ein Mac in einem heterogenen Netzwerk zum Einsatz kommt, in dem auch Windows-PCs installiert sind. Dann empfiehlt sich der Einsatz von Anti-Malware-Anwendungen durchaus – zum Schutz der Windows-Rechner.

Mythos #3: „Der Mac ist viel teurer als ein Windows-Rechner!“

Auch dieses Vorurteil lässt sich mit einem Blick in die aktuellen Preislisten schnell entkräften, denn für einen Highend-Windows-PC bezahlt man ähnlich viel wie für einen entsprechend ausgestatteten Mac. Allerdings ist der Wiederverkaufswert eines Apple-Rechners deutlich besser als der eines Windows-PCs, was alleine schon mit der sehr guten Verarbeitungsqualität und dem Design-Faktor der Apple-Rechner zu tun hat. Auf lange Sicht ist also ein Apple-Computer sogar günstiger als ein vergleichbarer Windows-PC.

Parallels Desktop auf iMac und MacBook

Mythos #4: „Der Mac ist ein in sich geschlossenes und intransparentes System!“

Spätestens seit der Entscheidung seitens Apple, ihre Rechner mit Intel-Prozessoren auszustatten – und das ist mittlerweile gut 10 Jahre her – gehört das Vorurteil, Macs seien ein proprietäres System, ins Reich der Feen und Elfen. Denn ein Apple-Computer ist mit genau denselben Komponenten wie ein Windows-PC ausgestattet, das allerdings „intelligenter“ und mit mehr Abstimmung auf die Software, die dem System zugrunde liegt. Und wer behauptet, Windows sei ein offenes System, bei dem Entwickler tun und lassen können was sie wollen, hat die Produktpolitik von Microsoft noch nicht vollständig analysiert.

Mythos #5: „Der Mac funktioniert ganz anders als ein Windows-PC!“

Ja, bei den Tastenkombinationen muss man sich als Neu-Mac-Anwender umstellen: Anstatt <STRG>+C zum Kopieren von Text muss man auf einmal <CMD>+C verwenden. Das scheint für viele eine große Hürde zu sein, wie auch die andersfarbigen Schaltflächen, mit denen man beispielsweise ein Fenster schließt oder in den Hintergrund schickt.

Wenn aber selbst meine 77-jährige Frau Mutter mit einem Mac klar kommt und diesen ohne wochenlange Schulungsmaßnahmen benutzen kann, lässt sich Mythos #5 mit einen lauten „BUSTED“ mühelos in seine Einzelteile zertrümmern! Was auch Firmen wie IBM bestätigen, bei denen das Support-Aufkommen seit der Umstellung auf den Mac drastisch zurückgegangen ist.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich regelmäßig blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.

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