Die Euro 08 ist in vollem Gange, die Spiele werden immer spannender. Da möchte man keinesfalls eines verpassen. Doch nicht jeder kann die ganze Zeit vor dem Fernseher verbringen. Gut, dass man auch mit dem Notebook weit ab vom heimischen Wohnzimmer Fernsehen gucken kann.
Die billigste, weil kostenlose und einfachste Lösung ist – Internet-Zugang vorausgesetzt – eine webbasierte Fernsehstation wie Zattoo. Anmelden, Client herunterladen und schon kann es losgehen. Doch das ist wirklich nur ein Notbehelf. Denn die gesendete Auflösung ist gering und damit ist das Bild für das Verfolgen eines Fußballspiels zu unscharf. Also besser gleich zu einem DVB-T-Stick mit passender Software greifen.
Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Auflösung deutlich besser ist, sondern auch dass man vom Internet unabhängig ist. Individuelles Public Viewing wird so auch am Biergartentisch oder im Garten möglich. Bleibt noch die Frage, welches Notebook dafür das beste ist.
Darauf kommt es an:
Wie immer hängt die Wahl von individuellen Bedürfnissen ab. Grundsätzliche Faktoren sind aber die Akku-Laufleistung, die Display-Größe und ganz wichtig, wenn man das Spiel unter freiem Himmel sehen möchte, die Leuchtkraft des Displays.
Da zumeist zwei Spiele an einem Tag kurz hintereinander laufen, sollte die Akku-Laufzeit auch für zwei Spiele, sprich zweimal 90 Minuten plus Halbzeiten plus Nachspiel-Zeiten reichen. Gute vier, besser fünf Stunden sollten es also auch sein. Zur Not tut es aber auch ein Zweitakku, der eingesetzt werden kann, wenn der erste schlapp macht. Wichtig vor allem dann, wenn man nicht auf die Kommentare von Delling und Netzer nicht verzichten möchte.
Die Display-Größe steht leider im Widerspruch zum Gewicht und zur Akku-Laufzeit. Je kleiner das Display, desto leichter lässt sich der Laptop transportieren und desto länger läuft der Laptop vom Akku. Je größer er ist, desto einfacher wird es zu mehreren dem Spiel zu folgen.
Das bringt uns dann auch gleich zur Display-Qualität. Zum Glück sind heutzutage gerade die preiswerteren Notebooks mit Hochglanz-Displays ausgerüstet. So lästig sie manchmal in Innenräumen spiegeln, für den Ausseneinsatz sind sie zumeist sehr gut geeignet. Eine entsprechende Leuchtkraft ab rund 150 cd/qm vorausgesetzt.
Das Display ist natürlich eng gekoppelt mit dem Grafikprozessor. Allerdings stellt das digitale Fernsehen keine allzu hohen Ansprüche an dessen Leistungsfähigkeit. Für ruckelfreien Fußball-Genuss reicht selbst die günstigste Onboard-Grafik-Lösung, wie sie gerne in den preiswertesten Notebooks verbaut wird.
Mehr Informationen zur Wahl des richtigen Notebooks finden Sie in unserer Notebook-Kaufberatung:
Zehn wichtige Fragen und Antworten zu Notebooks Teil 1
Zehn wichtige Fragen und Antworten zu Notebooks Teil 2
Die wichtigsten Computer-Schnittstellen auf einen Blick
Notebook-Kaufberatung: der Prozessor
Notebook-Kaufberatung: das Display
Notebook-Kaufberatung: die Grafik-Engine
Notebook-Kaufberatung: die Schnittstellen
Notebook-Kaufberatung: die Speicherplätze
Notebook-Kaufberatung: nützliches Zubehör
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