Neben den neuen Macbooks hat Apple gestern auch die neue Macbook-Pro-Reihe vorgestellt. Da ich hier nicht noch mal alles durchkauen will (und werde), was ich schon über die komplett überarbeiteten Macbooks geschrieben habe, folgen hier nur die wichtigsten Macbook-Pro-Highlights.
Highlight Nummer 1: Eine verbesserte Grafikleistung dank des verbauten nVidia-Chipsatzes GeForce 9600M GT, der im Macbook Pro mit Core 2 Duo 2,4 GHz auf 256 MByte Grafikspeicher zugreift. In den Macbook-Pro-Modellen mit 2,53 und 2,8 GHz stehen 512 MByte an dediziertem Arbeitsspeicher zur Verfügung. Das sollte selbst aufwändige 3D-Spiele wie Doom 3, Call of Duty und Unreal Tournament Flügel verleihen.
Update: Da hab’ ich in meiner Euphorie ganz übersehen, dass im neuen Macbook Pro mit 15 Zoll sogar zwei (!) Grafikkarten stecken, und zwar nVidia GeForce 9400M und Geforce 9600M GT, zwischen denen wahlweise hin- und hergeschaltet werden kann. Im 9400M-Modus soll das Macbook Pro auf fünf Stunden Akkulaufzeit kommen. Mit der schnelleren 9600M GT sollen es etwa vier Stunden sein.
Highlight Nummer 2: Neben den standardmäßig verbauten Festplatten mit 250 und 320 GByte kann man für einen geringen Aufpreis (450 oder 540 Euro) einen SSD-Speicher mit 128 GByte Kapazität im Macbook Pro einbauen lassen. Natürlich gibt es die traditionellen Festplatten auch mit etwas mehr Speed (7200 Umdrehungen/Minute anstatt den üblichen 5400 UpM). Das kostet ebenfalls ein wenig mehr, allerdings nur 45 Euro.
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Highlight Nummer 3: Das ganz aus Glas bestehende Trackpad ist 35 Prozent größer als das alte und beherrscht die komplette Klaviatur des Fingersteuerung: Mithilfe zweier oder mehrerer Finger kann man durch Dokumente blättern, Bilder vergrößern und verkleinern, Doppelklicken und vieles mehr. Daher fehlt auch ab sofort die Maustaste am Notebook.
Ansonsten gibt es wie beim Macbook einen Mini-DisplayPort, zwei USB-Ports, einen Gigabit-Anschluss und darüber hinaus einen Firewire-Anschluss, der 800 MBit/s unterstützt. Aber auch Centrino 2 kommt zum Einsatz.
Und, was fehlt? Nun, ein Bluray-Laufwerk wäre schön gewesen, aber da müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Und das 17-Zoll-Macbook wird erst mal separat ausgewiesen (MacBook Pro 17″), da es den Design-Schwenk nicht mitgemacht hat. Es ist lediglich ein wenig besser ausgestattet zum gleichen Preis (4 GByte RAM anstatt 2GB und eine größere Festplatte).
Ach ja: Ein wenig leichter (2,49 kg) und ein wenig schmaler (2,41 cm Hähe) sind die 15-Zöller geworden. Aber das ist wohl kaum der Rede wert.
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