Das iPad als digitales Tonstudio – die Zutaten

Mit dem Meteor Mic von Samson lassen sich Audioaufnahmen direkt am iPad generieren

Mit dem Meteor Mic von Samson lassen sich Audioaufnahmen direkt am iPad generieren

Vor einer Woche hatte ich darüber berichtet, dass es von Samson eine USB-Mikro gibt, dass sich am iPad anstecken lässt, womit man auf kleinstem Raum ein vollständiges Tonstudio einrichten kann. Soviel zur Theorie. In der Praxis gestaltet sich das ein wenig komplexer, und daher folgt an dieser Stelle der erste Teil einer Miniserie mit der Überschrift “Das iPad als digitales Tonstudio”.

Diesen ersten Teil widme ich der Ausstattung und dem passenden Setup, das man für seine eigenen Audioaufnahmen im heimischen Wohn- oder Arbeitszimmer benötigt. Der zweite Teil wird dann von der ersten Aufnahme mit diesem Setup handeln, und Teil 3 beendet diese Miniserie mit einer Reihe von Tipps & Tricks, die dabei helfen sollen, die Aufnahmen noch ein wenig besser zu machen. Also, viel Spaß dabei!

An Zutaten für das eigene Tonstudio benötigt man folgenden Dinge:

Ein iPad oder iPad 2. Natürlich ist ein iPad 2 schneller und bietet mehr Speicher, aber das erste iPad ist für die Tonstudio-Zwecke völlig ausreichend.

Ein externes Mikrofon wie das Meteor Mic, das ich seit ein paar Tagen mein Eigen nenne. Das USB-Mikro von Samson zeichnet sich durch folgenden Eigenschaften aus:

  • Sehr stylisches Design mit silbernem Finish im Retro-Look. Es ist wie gemacht für die schicken Produkte aus dem Hause Apple.
  • Robuste Bauweise, also nicht so ein Plastik-Gedöns, wie man es oft in den Händen hält.
  • Drei ausklappbare Standfüße mit Gumminoppen, was dem Mikro auf dem Tisch ein wirklichen sicheren Stand verleiht. Außerdem lassen sich die Standfüße stufenlos einstellen, sodass man das Mikro optimal aufstellen kann.
  • Eine Stummtaste. Diese ist allerdings für Chats und andere kommunikative Dinge geeignet und hat mit unserem Tonstudio nichts zu tun.
  • Eine Audiobuchse für Kopfhörer zum Mithören. So hat man stets eine gute Kontrolle während der Aufnahme.
  • Ein Standardgewinde an der Unterseite des Mikros. Damit lässt sich das Meteor Mic an jedem Mikrofonstativ anschrauben. Das ist vor allem für Gesangsaufnahmen sehr praktisch.
  • Und finally eine wirklich gute Aufnahmequalität. Das waren zumindest meine ersten Eindrücke. Ich werde sie korrigieren, falls notwendig.

Ein geeignetes Aufnahmetool für das iPad. Ich habe mich für Garageband von Apple entschieden, und habe die vier Euro bis jetzt nicht bereut. Denn neben der Möglichkeit, mit wenig Aufwand eigene Musikstücke mit einer Fülle von virtuellen Musikinstrumenten aufzunehmen, kann man auch eigene Aufnahmen mit Instrument und Gesang produzieren. Doch dazu gibt es mehr im zweiten Teil dieser Miniserie.

Und sonst? Wer nicht ständig mit einem Kopfhörer aufnehmen will, dem sei ein kleiner Lautsprecher mit einem 3,5-mm-Audiokabel empfohlen, der sich direkt am Meteor Mic anstöpseln lässt. Zum anderen benötigt man den USB-Adapter für das iPad, den es bei Apple unter der Bezeichnung Apple iPad Camera Connection Kit für 29 Euro zu kaufen gibt.

Michael Hülskötter

http://www.mhuelskoetter.de

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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3 thoughts on “Das iPad als digitales Tonstudio – die Zutaten
  1. Anna-Lena Radünz

    Ich möchte mir dem iPad kleine Videos für meinen Blog erstellen und bin nun auf der Suche nach einem Mikro das Windfest ist. Allerdings sollte es kein Standmikro sein, sondern eins zum anklipsen. Mit oder ohne Kabelverbindung zum iPad ist dabei nicht ganz so wichtig. Ich suche und suche und finde nichts.. würde mich hier über einen Tipp freuen!