Das etwas andere Hotelbuchungssystem fürs iPhone: JustBook Mobile

Mit wenigen Fingertipps zur spontanen Hotelbuchungen: JustBook Mobile

Mit wenigen Fingertipps zur spontanen Hotelbuchungen: JustBook Mobile

Die Situation hat jeder Geschäftsreisender bestimmt schon einmal erlebt: das Meeting dauerte doch wieder viel länger als geplant. Damit ist in solchen Momenten schnell klar: der letzte Flieger oder die letzte Bahn sind nicht mehr zu erreichen und eine weitere Nacht in der fremden Stadt ist angesagt. Doch wie lässt sich auf die Schnelle ein passendes und vor allem erträgliches Hotelzimmer finden?

Das haben sich die Macher von JustBook Mobile wohl auch gedacht und präsentieren mit ihrer iPhone-App eine passende Lösung für alle Apple-Smartphone-Benutzer. Denn im Gegensatz zur langwierigen Suche via HRS oder hotel.de findet man in JustBook Mobile pro Stadt lediglich drei ausgewählte Hotels, die allesamt in einer höheren Liga spielen und somit für anspruchsvolle Geschäftsreisende sehr geeignet sind. Man übernachtet also nicht im „Drei Löwen“, sondern sehr feudal im Radisson Blu, Kempinski oder einem der anderen vornehmen Häuser.

Wer jetzt aber glaubt, dass man für solch ein luxuriöses Angebot besonders tief in die Tasche greifen muss, den muss ich enttäuschen. Denn sämtliche Angebot fallen unter die Kategorie „Last minute“ und zeichnen sich daher durch besonders attraktive Rabatte aus. Sofitel Hamburg für unter 150 Euro? Kein Problem. Hotel Königshof in München für 170 Euro pro Nacht? Geht! Und Swissôtel in Düsseldorf für gerade mal 85 Euro? Ist auch machbar.

Der Trick dabei: sämtliche Zimmer sind erst nach 12 Uhr verfügbar, also speziell für Spontanbucher geeignet. Damit werden die teilnehmenden Hotels ihre freistehenden Zimmer doch noch frei, und ein Gestrandeter findet ein günstiges Bett für die Nacht. Derzeit sind Hotels in Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München Teil des alternativen Buchungssystems. Dresden, Bremen, Hannover und weitere Städte sollen bald hinzu kommen.

Aber auch die Tatsache, dass sämtliche Hotels handverlesen sind und damit den höheren Ansprüchen von Business-Kunden gerecht werden, spricht für JustBook Mobile. Schade nur, dass die Spezialangebote lediglich ohne Frühstück gelten. Aber ist das wirklich wichtig, wenn man am nächsten Morgen wieder ganz früh nach Hause reist?

Die Buchung ist übrigens ein Klacks mit der JustBook-App: die Anmeldung erfolgt entweder via Facebook (was sehr bequem ist) oder per schneller Anmeldung bei der JustBook Mobile GmbH. Das Hinterlegen der Kreditkarte ist zwar erforderlich, das Abbuchen selbst erfolgt allerdings erst im Hotel. Das Buchen des Hotelzimmers erfolgt übrigens verbindlich: falls die Übernachtung doch nicht zustande kommt, zahlt man trotzdem. Aber warum sollte man ganz spät ein Zimmer buchen, um dann doch nicht aufzutauchen?

Fazit: JustBook Mobile richtet sich an mobile Nomaden, die ein iPhone besitzen, viel unterwegs sind und bei denen ein Termin schon mal länger dauert. Alle anderen werden mit der App nicht viel anfangen können.

Published by Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager - und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

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