Und wieder ist es mal soweit: Unser großer Mehrteiler „Kaufberatung Notebooks“ geht in seine sechste Runde. Und diese handelt von den Speicherarten und -plätzen, die sich im Laptop tummeln. Die Rede ist vom Arbeitsspeicher, auch RAM (Random Access Memory) genannt, von sich schnell drehenden Festplatten und den so genannten optischen Laufwerken, also DVD-Brenner und Co.
Arbeitsspeicher (RAM), der schnelle Datenspeicher
Anwender von Windows Vista wissen es bereits: 512 MByte Arbeitsspeicher sind weder ausreichend noch zeitgemäß. Und zukunftssicher ist das halbe GByte RAM auch nicht, vor allem dann nicht, wenn neben der Bedieneroberfläche Aero möglichst viele Anwendungen gleichzeitig geöffnet sein sollen.
Daher unser Tipp: Gönnen Sie Ihrem Laptop und sich selbst mindestens 1 GByte. Ihre Nerven und die Systemleistung Ihres neuen Laptops werden es Ihnen danken. Und falls Sie aufwändige Arbeiten am Notebook verrichten wie Bildbearbeitung, Videoschnitt oder ähnliche Dinge, sind zwei GByte auf jeden Fall überlegenswert. Für den weiteren Ausbau des Arbeitsspeichers unterstützen die meisten Notebooks bis zu 4 GByte RAM.
Tipp: Aktuelle Prozessoren wie der Core 2 Duo von Intel oder AMD Turion 64 X2 unterstützen den so genannten Dual-Channel-Modus, mit dessen Hilfe sich der Arbeitsspeicher doppelt so schnell mit Daten befüllen lässt. Hierfür müssen allerdings zwei RAM-Module derselben Größe und möglichst desselben RAM-Herstellers in das Notebooks eingebaut sein. Vor allem Office-Laptops mit integrierter Grafik (Shared Memory) profitieren vom dualen Speicherzugriff ganz erheblich.
Die Festplatte, Hort von MP3-, Video- und anderen Dateien
Selbst wenn Sie mit Ihrem neuen Notebook nur ein paar Texte schreiben wollen oder E-Mails empfangen und versenden möchten, achten Sie trotzdem auf eine ordentliche Größe der Festplatte. Nichts ist ärgerlicher als ein Computersystem, das bereits nach einigen Wochen an seine Leistungsgrenzen stößt, da die Festplatte zu wenig freien Speicherplatz bietet.
Speziell mit Vista-Laptops sollten es 100 GByte sein, mit weniger Kapazität nimmt der verbleibende Speicherplatz des tragbaren Rechners zu schnell ab. Und darunter leider nicht nur der für Anwendungen und Daten notwendige Plattenspeicher, sondern auch die gesamte Notebook-Leistung.
Für Multimedia-Anwendungen sollte die Festplatte auf jeden Fall mehr als 100 GByte fassen, da Videos, MP3-Stücke und andere Daten sehr schnell die Platte füllen. Derzeit ist bei 240 GByte in Notebooks Schluss, was allerdings vollkommen ausreicht. Und wenn Sie noch mehr Platz wollen, können Sie beispielsweise zum Toshiba Qosmio G30 greifen, der in seinem Doppelschacht zwei Festplatten beherbergen kann.
DVD-Brenner für Backup, Kopien und mehr
Ein integrierter DVD-Brenner ist nicht unbedingt oberste Notebook-Pflicht, da jede zusätzliche Komponente mehr Gewicht bedeutet, aber auch erhöhten Stromverbrauch mit sich bringt. Zumal der Brenner unterwegs nicht wirklich wichtig ist, da die Backups auf DVD-Rohling auch am Abend nach der Rückkehr ins Büro oder Home-Office erfolgen können – was dann beispielsweise mithilfe eines externen Brenners geschieht, der sich am USB- oder Firewire-Port anschließen lässt.
Die DVD-Brenner in den aktuellen Notebooks unterscheiden sich kaum voneinander: Sie schreiben und lesen einseitig beschichtete DVDs (4,7 GByte) mit bis zu 8facher-Geschwindigkeit, was rund 11 MByte/s entspricht. Beidseitig beschreibbare Medien können diese Allrounder ebenfalls verarbeiten, allerdings nur mit 4- bis 6-fachem Tempo, was etwa 5 bis 7 MByte/s sind. Falls Sie häufig und regelmäßig große Datenmengen sichern, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der DVD-Brenner auch RAM-Medien unterstützt, die sich schneller und komfortabler mit Daten füllen lassen als herkömmliche DVD-Rohlinge.
Weitere Teile unseres Mehrteilers “Notebook-Kaufberatung”:
Keine ähnlichen Beiträge gefunden.

