Ja, stimmt, es ist schon wieder drei Tage her, dass wir unseren Mehrteiler “Notebook-Kaufberatung” vollmundig angekündigt haben. Tja, und heute ist es soweit. Bevor es aber in medias res geht, wollen wir zu Ihrer besseren Orientierung fünf Anwenderprofile definieren, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihr Traum-Notebook zu finden.
Diese fünf Profile lauten lauten: “Globetrotter”, „Multimedia-Freak, „Bürohengst“, Hardcore-Gamer“ und „Deskbook”. Hinter diesen Begriffen verbergen sich folgende Annahmen:
Globetrotter: Sie verbringen viel Zeit in der Bahn oder im Café und wollen die Zeit mit Arbeiten am Laptop verbringen? Dann sollte Ihr neues Notebook möglichst leicht sein, eine möglichst lange Akkulaufzeit von mehreren Stunden leisten und sich flexibel ins Internet einklinken. Stimmt alles? Na, dann greifen Sie doch beispielsweise zu einem Subnotebook von Sony & Co, die meist weniger als 2 kg wiegen, eine Akkulaufzeit von 8 Stunden und mehr bieten und die per WLAN-Adapter oder UMTS-Port die Verbindung ins Internet oder ins eigene Netzwerk herstellen.
Multimedia-Freak: Sie beschäftigen sich mit den schönen Dingen des Lebens wie der digitalen Fotografie, der Videofilmerei oder digitales, hochaufgelöstes Fernsehen? Ja?! Dann sollten Sie sich für ein leistungsfähiges Notebook mit einem schnellen Prozessor entscheiden, ohne dass Sie dabei auf den eingebauten Grafikadapter achten müssen. Viel wichtiger ist eine möglichst große Festplatte mit 100 MByte und mehr. Und achten Sie auf die passenden Anschlüsse: ein Firewire-Port für den Camcorder, ein Kartenlesegerät für die Speicherkarte Ihrer Digicam und ein S-VHS oder gar HDMI-Port für den Anschluss am LCD-Fernseher sollten sich auf jedem Fall am Notebook befinden.
Bürohengst: Ihnen kommt es auf vor allem auf zwei Dinge an: Vernünftiger Bildschirm und eine gute Verbindung zu anderen Geräten. Weniger wichtig sind Ihnen die Prozessor- und Grafik-Leistung, die Größe der Festplatte und die ergonomischen Eigenschaften des Laptops (Akkulaufzeit, Gewicht). Für die tägliche Datensicherung sollte der DVD-Brenner neben den herkömmlichen DVD-Rohlingen auch RAM-Medien beschreiben können. Greifen Sie am besten zu einem Notebook mit 15-Zoll-Display, möglichst vielen USB-Schnittstellen für Drucker, Scanner & Co. sowie eingebautem DVD-RAM-Brenner. Und probieren Sie unbedingt die Tastatur aus, ob diese Ihren Schreibanforderungen genügt.
Hardcore-Gamer: Beim Extreme-Gaming kommt es auf drei Dinge an: Leistung, Leistung und Leistung. Das bezieht sich auf den Prozessor, die eingebaute Grafikkarte und auf die Größe des Displays. Aber auch die Größe der Festplatte und eine schnelle Netzwerkverbindung für die künftige LAN-Partys sind nicht zu vernachlässigen. Daher empfehlen wir für extreme anspruchsvolle Spiele einen schnellen Prozessor à la Core 2 Duo T7xxx von Intel oder einen Turion X2 von AMD sowie eine dazu passenden Grafikkarte von ATI (Radeon X1800 oder X1900) mit möglichst großem Grafikspeicher. Die Platte sollte mindest 100 GByte fassen und in Sachen LAN-Anbindung sollte das Notebook einen Gigabit-Port sowie einen WLAN-Adapter, der den künftigen WLAN-Standard 802.11n unterstützt. Dies sind vor allem die neuen Santa-Rosa-Notebooks.
Deskbook: Der Begriff deutet es an: Diese Wortschöpfung bezieht sich auf Notebooks, die in Sachen Leistungsfähigkeit und Ausstattung locker mi einem klassischen Desktop-PC konkurrieren können. Daher warten diese Deskbooks mit folgenden Eigenschaften auf: Großes Display, große Festplatte, schneller Prozessor und eine halbwegs vernünftige Grafikeinheit. Also: 17 Zoll und mehr, 120 GByte und mehr und Intel Core 2 Duo oder AMD Turion X2. Nicht zu vergessen sind die Schnittstellen, die möglichst zahlreich vorhanden sein sollten. Dafür stehen andere Notebook-spezifische Merkmale wie Akkulaufzeit, Gewicht und Design beim Deskbook nicht so sehr im Vordergrund.


Pingback: Serie: Darauf müssen Sie beim Kauf eines Notebooks achten
Pingback: Darauf kommt es beim Notebook-Kauf an: Der Prozessor
Pingback: Darauf kommt es beim Notebook-Kauf an: Das Display