CeBIT 2017: Stefan von Dreusche über die DataCore-Lenovo-Storage-Appliance

Während der CeBIT 2017 habe ich dieses Videointerview mit Stefan von Dreusche geführt. Herr Dreusche ist Sales Director EMEA bei DataCore und hat mir diverse Fragen zur brandneuen Storage-Appliance Lenovo DX8200D powered by DataCore beantwortet. Sehr aufschlussreiche Informationen aus erster Hand.

So durfte ich unter anderem lernen, dass es sich bei der Lenovo DX8200D powered by DataCore um eine reine Lenovo-Storage-Appliance handelt, die über die Lenovo-Kanäle an DataCore-Kunden vertrieben wird. Das sieht ein OEM-Agreement zwischen Lenovo und DataCore vor, das es in dieser Form noch nicht gab.

Die Vorteile für beide Partner liegen dabei auf der Hand: Lenovo erlangt den Zutritt zum immer wichtiger werdenden Software-defined-Storage-Markt, und DataCore kommt in den Genuss, mit einem weltweit anerkannten Storage-Hersteller zu kooperieren.

DataCore-Software und Lenovo-Hardware: ein Weltmeistergespann

Der Grund für die Kooperation ist ebenfalls interessant: Da die DataCore-eigene Technik Parallel IO sehr gut mit Mehrkernprozessor-Maschinen klarkommt, hat man sich mit Lenovo zusammengetan und an der IO-Leistung solange „gebastelt“, bis ein neuer gemeinsamer Weltrekord erzielt werden konnte. Der liegt aktuell bei 5,1 Millionen IOPS.

Die Zielgruppe: Mittelständler mit großem IO-Hunger

Die Lenovo DX8200D powered by DataCore adressiert laut Stefan von Dreusche vor allem mittelständische Unternehmen in Deutschland, die mit datenintensiven Anwendungen arbeiten. Hierfür lässt sich die Appliance bis zu 40 Terabyte ausbauen, und das in einer sehr leistungsfähigen Maschine. So berichten erste Kunden von Leistungssteigerungen um bis zu 75 Prozent, und das zu gerade mal einem Viertel der ursprünglichen Kosten.

Was mag Stefan von Dreusche an der DataCore-Lenovo-Maschine?

Und was mag Stefan von Dreusche an dieser neuen Kooperations-Appliance am meisten? Nun, das verrät er Ihnen am besten höchstpersönlich. Na dann: Film ab!