CeBIT 2017: Paulo Carvao, IBM Systems, über Cognitive Computing

Während der CeBIT 2017 hatte ich die Gelegenheit, dieses Videointerview mit Paulo Carvao von IBM zu führen. Während des Gesprächs erfuhr ich, warum Paulo und IBM auf der CeBIT waren, welche Trends in Sachen Künstliche Intelligenz und Cognitive Computing auf uns warten und was er vom Watson IoT Center in München hält.

Paolo und IBM hatten sich für die CeBIT fest vorgenommen, mit Kunden und Partnern ausführlich über das Thema Cognitive Computing und die kognitive Ära zu reden. Was ihnen offensichtlich gelungen ist, wenn man sich den IBM-Stand in Halle 2 angesehen und die Presseberichte verfolgt hat.

IT-Infrastruktur und Cognitive Computing müssen zusammenpassen

Damit eng verknüpft ist für Paolo und sein Team natürlich das Thema IT-Infrastruktur, also das Bereitstellen der passenden Hardware und Software für rechenintensive Aufgaben, wie sie beim Cognitive Computing anfallen. Dabei ist es vor allem wichtig, mit den enormen Datenmengen vernünftig umgehen zu können, die bei CC-Applikationen entstehen.

Drei Trends: Acceleratoren, Hybrid-Clouds und Techniktransformation

Doch welche Trends sieht IBM in Sachen Cognitive Computing? Nun, dazu gehören laut Paolo Carvao mindestens drei: Hardware-Acceleratoren, hybride Cloud-Infrastrukturen und die Transformation von vorhandenen Techniken.

Hardware-Acceleratoren sorgen dafür, dass speziell in heterogenen IT-Umgebungen Daten und Anwendungen so schnell wie möglich verarbeitet werden können. Zu den Acceleratoren gehören spezielle Grafikkarten und FPGAs, aber auch der Quantencomputer IBM Q.

Hybride Cloud-Infrastrukturen werden laut Paolo dafür sorgen, dass Public und Private Cloud-Anwendungen sinnvoll und sicher verschmelzen können.

Mit der Transformation vorhandener Techniken wie Blockchain werden sich angestammte Geschäftsmodelle vollständig verändern und neue Märkte erschließen.

IBM Watson IoT Center steht nicht zufällig in München

Zu guter Letzt wollte ich von Paolo noch wissen, welche Chancen das IBM Watson IoT Center für Deutschland und Europa bietet. Seine Antwort überrascht kaum:  es sei kein Zufall, dass das Watson IoT Headquarter in München entstanden ist. Bündeln sich doch hier die kreativen und innovativen Köpfe und Firmen der IT- und Automobil-Szene.

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