Der gestrige Belkin-Termin brachte Neues, Überraschendes und Überflüssiges. Neu ist auf jeden Fall ein Mediaclient, der sich FlyWire nennt und HD-Inhalte von Videoquellen wie HD-Player und Settop-Box auf HD-fähige LCD- bzw- Plasma-Fernseher und -Projektoren transferiert.
Hierfür bedient sich Belkin eines eigenes Frequenzbandes, das auf 5,8 GHz funkt und das losgelöst von WLAN-Routern des 802.11a-Standards ohne Störsignale funktioniert. Das ermöglicht die parallele Datenübertragung auf acht Kanälen. Damit lässt sich der HD-Fernseher im Wohnzimmer mit einem anderen Film bespielen als der Projektor unterm Dach. Allerdings könnte sich die Reichweite bei solch einem Szenario als hinderlich erweisen, die laut Belkin rund 10 Meter beträgt. Für den Datenempfang ist übrigens ein Adapter zuständig, der sich per HDMI-Kabel am Fernseher oder Projektor anschließen lässt.
Überraschend fand ich die Größe des Podcast Studio, das Belkin zur CES 2008 vorgestellt hat und jetzt auf der CeBIT zum ersten Mal dem europäischen Publikum präsentiert. Dieses kleine schnuckelige Ding sieht ein bisschen aus wie ein Voltmeter und ist mit allem ausgestattet, was der mobile Podcaster von heute so braucht: Zwei Mikros, zwei Regler zum Aussteuern der Audioaufnahme und sogar die passenden Anschlüsse für externe Mikrofone. Natürlich bietet das Gerät einen Schacht für den iPod, auf dem der Podcast direkt aufgezeichnet wird. Leider werden nur die iPods der aktuellen Generation unterstützt. Ich habe mal ein Testexemplar angefordert, sobald es welche gibt.
Tja, und überflüssig fand ich ein wenig die voll abwaschbar Maus, die sich unter laufenden Wasser aus der Leitung selbst von hartnäckigem Schmutz befreien lässt. Hierfür hat Belkin dem Gadget einen Sensor spendiert, der das Scrollrad ersetzt und die Maus vollkommen wasserdicht macht. So gesehen ist das Eingabegerät eher über-flüssig…
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