AVM Fritzboxen umziehen: So einfach geht’s

AVM Fritzbox 7590

Ich habe heute auf Facebook die Ankunft meiner neuen Fritzbox mit dem Zusatz 7590 von AVM verkündet:

Zu diesem Zeitpunkt war der WLAN-Router, wie ihr unschwer erkennen könnt, noch nicht am Stromnetz angeschlossen geschweige denn eingerichtet und „Ready to surf“.

Lesetipp: Fritzbox von außen steuern und nutzen: So funktioniert FritzRemote

Vor dem Einrichten hatte ich ein bisschen Schiss, denn dann hieß es erst einmal – so dachte ich zumindest – Zugangsdaten suchen. Doch zum Glück ist dem nicht so.

Denn für den quasi übergangslosen Umzug von einer Fritzbox auf die nächste – in meinem Fall von der Fritzbox 7430 auf die 7590 – reicht eine einfache Datensicherung sämtlicher Einstellungen des alten Routers („System“, „Sicherung“, Sichern“) und das Wiedereinlesen auf dem neuen Router.

Lesetipp: Meine Top 10: was die Fritzbox alles so kann [UPD]

Hierzu muss man lediglich die neue Fritzbox am Stromnetz anschließen, das DSL-Kabel in die zugehörige Buchse stecken, warten, bis die WLAN-Einheit aktiv ist und sich mithilfe der beiliegenden Notiz-Karte per Wifi und Login am Router anmelden.

Einrichten des neuen Routers mithilfe der Sicherungsdatei

Anschließend wird man automatisch darauf hingewiesen, dass man beim Einrichten der neuen Fritzbox unterstützt wird. Da wir eine Sicherungsdatei erstellt haben, beenden wir diesen Vorgang per Mausklick auf „Abbrechen“.

Innerhalb der Sektion „Assistenten“ klickt ihr auf „Einstellungen sichern und wiederherstellen“, wählt dort „Wiederherstellen“ aus und klickt auf „Weiter“. Wählt die Sicherungsdatei aus, gebt das Kennwort ein, übernehmt die voreingestellte Option „Alle Einstellungen wiederherstellen“ und klickt auf „Wiederherstellen“.

Fritzbox wiederherstellen

Nun werdet ihr dazu aufgefordert, am angeschlossen Telefon eine Ziffernkombination einzugeben, was natürlich nicht geht, da ja noch keinerlei Geräte mit der neuen Fritzbox verbunden sind. Drückt daher alternativ eine beliebige Taste an der neuen Fritzbox und bestätigt das am Rechner mit OK.

Die Daten werden nun blitzschnell eingelesen und ihr könnt selektiv festlegen, welche Daten übernommen werden sollen. Am besten klickt ihr auf „Alle Einstellungen auswählen“, dann erfolgt die Einrichtung der Fritzbox auf einen „Rutsch“.  Ein Mausklick auf „Übernehmen“ startet das Einrichten des WLAN-Routers mithilfe der Sicherungsdatei.

Sobald der Vorgang abgeschlossen wurde, könnt ihr euch sofort an der neuen Fritzbox anmelden und seit bis auf wenige Ausnahmen wieder mit euren Daten angemeldet. Möglicherweise müsst ihr noch euer DECT-Telefon erneut mit der Fritzbox verbinden. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in diesem zugehörigen Beitrag.

Fritzbox wiederhergestellt

 

Fritzbox von außen steuern und nutzen: So funktioniert FritzRemote

Fritzbox 7430

Zugegeben, den Begriff „FritzRemote“ werdet ihr in keinem AVM-Lexikon finden, aber er gefällt mir so gut, dass ich ihn einfach mal aufgeschrieben habe. Doch was hat es damit auf sich?

Nun, AVM hat relativ früh erkannt, dass Techniken wie DynDNS oder Remote Access mit Windows-/Apple-Bordmitteln alles andere als trivial ist. Und da ein komplizierter Zugang von außen auf die Fritzbox für die Berliner so gar nicht infrage kam, war es nur eine Frage der Zeit, bis die passende Softwarelösung für den Zugriff auf die Fritzbox via Internet bereit gestellt wurde.

Lesetipp: AVM Fritzboxen umziehen: So einfach geht’s

Seit 2012 können Fritzboxen remote verwaltet und genutzt werden

Und so stellte AVM Mitte April 2012 den Fritzbox-eigenen Remote-Dienst „MyFritz“ vor, mit dessen Hilfe ein Zugriff auf AVM-Gerätschaften gewährt wurde. War es zu Anfang noch ein webbrowser-basierter Service, fand Ende März 2013 die iOS-App ihren Weg in den iTunes-Store (Android-Anwender durften die mobile Anwendung schon Dezember 2012 auf ihr Handy laden). Damit stehen bis heute drei Wege in die Fritzbox offen: Lokal und remote via Webbrowser sowie remote via MyFritz-App.

Um den MyFritz-Dienst in Anspruch nehmen zu können, sind drei Schritte erforderlich:

1. Innerhalb der Fritzbox-Software ist unter „System“, „Fritzbox-Nutzer“ ein neues Benutzerkonto anzulegen. Dort kann man unmittelbar beim Einrichten festlegen, ob der Zugang aus dem Internet erlaubt ist, ob der Anwender die Einstellungen der Fritzbox verändern und Sprachnachrichten u.ä. abrufen und Smarthome-Geräte verwalten darf, ob dem Anwender Zugang auf NAS-Inhalte gewährt wird und ob er via VPN-Verbindung Zugriff auf die Fritzbox erhält.

Fritzbox-Benutzer anlegen

2. Innerhalb der Sektion „Internet“, „MyFritz-Konto“ erstellt ihr ein MyFritz-Konto und weist diesem das unter Schritt 1 eingerichtete Benutzerkonto für den Zugriff auf die Fritzbox via Internet zu. Dabei ist es wichtig, dass die Kennwörter des MyFritz-Kontos und des Fritzbox-Nutzers nicht identisch sein dürfen.

MyFritz-Konto einrichten

3. Für den app-basierten Zugriff auf die Fritzbox via Internet muss zunächst die App aus dem iTunes-Store auf das iPhone geladen werden. Anschließend verbindet ihr euch via App mit eurer Fritzbox (womit diese in Reichweite sein muss). Die App überprüft, ob die Fritzbox richtig eingerichtet und via Internet erreichbar ist. Per Fingertipp auf „Verbinden“ stellt ihr die Verbindung zwischen App und Fritzbox her.

Sobald die Verbindung per App zur Fritzbox herstellt ist, könn ihr den AVM-Router nahezu beliebig steuern und verwalten. Aber davon handelt ein weiterer Blogpost, der demnächst an dieser Stelle online geht.

MyFritz via Webbrowser nutzen

Wie die Mac-App von wordpress.com das Bloggen vereinfacht

Wordpress-App in Aktion

Mal ganz ehrlich: Da hat man eine coole Anwendung auf seinem Mac installiert, und weiß gar nix (mehr) davon. So ist es mir gerade ergangen, beim Hinweis seitens wordpress.com, dass es für den Mac auch eine Desktop-App gäbe. Hab ich gleich mal runtergeladen, entpackt, in den Programm-Ordner geschoben und – gibt’s schon! Gut, habe es trotzdem rüber kopiert, ist sicherlich nicht mehr die allerneueste Version gewesen.

Und was soll ich sagen: die WordPress-Desktop-App ist ziemlich cool. Okay, genau genommen bildet sie das Backend von wordpress.com ab. Das bedeutet zum einen, dass man ein wordpress.com-Konto benötigt, um die Mac-Software nutzen zu können. Und zum anderen bietet die App all die Features, die man von der Blogumgebung wordpress.com kennt. Dazu gehört…

… die Auswahl des infrage kommenden Blogs, den man mit neuen Inhalten bestücken wil (sofern man mehrere Blogs verwaltet).

… eine sehr aufgeräumte Schreibumgebung, mit der sich komfortabler bloggen lässt als im regulären Backend von WordPress.

… eine Feature-Leiste am rechten Rand, die sich per Mausklick ein- und ausblenden lässt. Das erhöht zusätzlich den Schreibkomfort, da man beim Bloggen nicht abgelenkt wird von störenden Elementen. Diese Leiste umfasst sämtliche Funktionen, die man kennt und benötigt. Dazu gehört das Auswählen der Kategorien und Tags, das Festlegen des Beitragsbilds und des Beitragformats und einiges mehr.

… das automatische Sichern des Blogpost-Entwurfs alle paar Sekunden. Das funktioniert allerdings nur, wenn man online ist. Ich würde mir an dieser Stelle eine Offline-Funktion wünschen, die dafür sorgt, dass Beitragsentwürfe lokal auf dem Rechner gespeichert und online gesichert werden, sobald eine Internetverbindung besteht.

… das Aufrufen der Backend-Umgebung des aktuellen Blogs per Mausklick. Damit stehen sämtliche WordPress-Funktionen unmittelbar zur Verfügung, wie zum Beispiel die aktuelle Statistik, die installierten Plugins, die Einstellungen und vieles mehr.

Wordpress-App - Blogübersicht des Backend
WordPress-App – Blogübersicht des Backend

Mit all diesen Features vereinfacht die Desktop-App von wordpress.com das Erstellen und und Verwalten von Blogsposts, und das ohne den Webbrowser nutzen zu müssen. Wenn dann noch eines Tages das Zwischenspeichern auch ohne funktionierende Internetverbindung funktioniert, ist die App ziemlich nützlich, vor allem auf Reisen.

Meine Top 10: was die Fritzbox alles so kann [UPD]

AVM Fritzbox 7590

Ich habe es erst kürzlich angekündigt: Ich werde gemeinsam mit video2brain ein Videotraining produzieren, das dann auf LinkedIn Learning veröffentlicht und erscheinen wird.

Als Thema haben wir die AVM Fritzbox auserkoren, da solch ein Videotraining (a) noch nicht existiert und (b) das Thema ein sehr dankbares ist. Schließlich verrichten Millionen dieser WLAN-Router ihren Dienst in privaten Haushalten, aber auch in Homeoffices, Agenturen und kleineren Firmen kommt die Fritzbox massenhaft zum Einsatz.

Lesetipp: Videotraining zur Fritzbox: Einrichten, richtig nutzen, viele Tricks

Da wir nicht oberflächlich bleiben wollen bei unserem Fritzbox-Videotraining, haben wir uns explizit für die Fritzbox 7590 entschieden, und das aus guten Gründen:

  1. Es handelt sich um das aktuelle „Flaggschiff“ aus dem Hause AVM, wenn es um das Thema DSL-Router geht. Und da etwa 60 Prozent aller Fritzbox-Router via ADSL/VDSL mit dem Internet verbunden sind, haben wir eine große Abdeckung an potentiellen Zuschauern.
  2. Das Vorgängermodell, die Fritzbox 7490, kommt „tonnenweise“ zum Einsatz, und bis auf ein paar technische Details unterscheiden sich die 7490 und 7590 so gut wie gar nicht. Das betrifft vor allem die Router-Software FritzOS, die auf beiden Modellen dieselbe ist, bis auf kleine Ausnahmen.

Um meinen Lesern einen kleinen Einblick zu gewähren, warum die Fritzbox ein so interessantes Allround-Gerät ist, folgen an dieser Stelle meine persönlichen Top 10-Gründe, die für mich als WLAN-Router für die breite Masse sprechen.

Top #1: All-in-One-Router

Egal, ob man mit der Fritzbox nur ins Internet gehen will oder die komplette Telefonie abwickeln oder die heimischen 4 Wände steuern möchte – mit dem WLAN-Router aus dem Hause AVM lassen sich all diese Disziplinen mühelos absolvieren – und vieles andere mehr, wie diese meine Fritzbox-Serie belegen wird.

Top #2: Integrierte Telefonanlage

Unter Top #1 deute ich es schon an: Mit der Fritzbox holt man sich eine vollwertige Telefonanlage ins Haus. So lassen sich auf Basis des DECT-Standardssämtliche kompatiblen Telefonmodelle mit geringem Aufwand am AVM-Router drahtlos anschließen. Noch schicker und komfortabler wird es, wenn man eines oder mehrere der AVM-eignen Fritzfox-Telefone besitzt. Damit lassen sich zahlreiche Fritzbox-Funktionen direkt am Telefongerät nutzen.

Fritzbox als Anrufbeantworter

Top #3: Zahl- und hilfreiche Assistenten

Was die Fritzbox seit Jahren von anderen WLAN-Routern unterscheidet, ist ihre fast schon als trivial zu bezeichnende Installation und Einrichtung aller Komponenten und Funktionen. Einen wesentlichen Teil hierzu tragen die zahlreichen Assistenten bei, mit deren Hilfe die Fritzbox mühelos eingerichtet werden kann.

Fritzbox-Assistenten

Top #4: Nützliche Filter- und Freigabefunktionen

Ob Kindersicherung, Firewall oder bestimmte Internetzugangsregeln – die zahlreichen Fritzbox-Filter helfen, den AVM’schen WLAN-Router optimal auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Dazu gehören Portfreigaben genauso wie Remote- und DynDNS-Zugriffe auf das heimische Netzwerk via Fritzbox.

Top #5: Smart-Home-Zentrale

FritzDECT 200In Zeiten von Internet der Dinge und Connected Devices will auch die Fritzbox ihren Teil dazu beitragen. So lassen sich mit dem AVM-Router verbundene Geräte wie die intelligente Steckdose FritzDECT 200 oder der schlaue Heizkörperregler FritzDECT 300 ganz einfach mit dem eigenen Netzwerk verbinden und damit mühelos steuern und einrichten.

Top #6: Anrufbeantworter und Faxgerät integriert

Wer will schon für jede mögliche Funktion ein eigenes Gerät herumstehen haben!? Daher verfügen die Fritzboxen von AVM über eine Anrufbeantworter- und Faxfunktion, mit denen Anrufe aufgezeichnet und Faxe empfangen  und versendet werden können. Allerdings sind beide Funktionen recht rudimentär gestaltet, vor allem das Faxen mit der Fritzbox ist nur sehr eingeschränkt möglich.

Fritzbox als Telefonanlage

Top #7: Übersichtliche Bedieneroberfläche

Was für Top #3 gilt, lässt sich auf Top #7 ebenfalls anwenden. Denn der große Erfolg der Fritzboxen, und das über Jahre hinweg, hat auch mit der übersichtlichen Bedieneroberfläche zu tun. Denn diese präsentiert alle wichtigen Funktionen auf einen Blick, und da AVM ein Berliner Unternehmen ist, wurde von Anfang an auf verständliche Begriff geachtet. Damit gibt es kein unnötiges Kauderwelsch, das man oft bei anderen Router-Herstellern findet.

Fritzbox-Bedieneroberfläche

Top #8: Funktionierende Kindersicherung

Wie ich in Top #4 erwähne, verfügt die Fritzbox über diverse Filterfunktionen, zu denen unter anderem eine Kindersicherung zählt. Diese ist sehr nützlich, wenn man das Internetverhalten seiner Kids nicht völlig aus den Augen verlieren möchte. Im zugehörigen Beitrag zeige ich, wie das Ganze funktioniert.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Top #9: NAS- und Cloud-Lösung in einem

Die Fritzboxen weisen diverse Anschlüsse auf, an denen sich auch eine vollfunktionsfähige NAS-Komponenten anschließen lässt, auf der sich innerhalb des eigenen Fritzbox-Netzwerks Daten, Videos, Bilder und mehr ablegen lassen. Damit ich auch von unterwegs darauf zugreifen und damit meine private Cloud-Umgebung einrichten kann, hat AVM seinen Routern einen Dienst namens MyFritz spendiert, mit dem die NAS (oder Festplatte) zur Cloud-Appliance mutiert.

Fritzbox als NAS

Top #10: Remote-Zugriff für unterwegs

Der Fritzbox-Service MyFritz dient aber nicht nur als Cloud-Funktion, sondern erlaubt auch einen entfernten Remote-Zugriff auf die Fritzbox. Das gelingt entweder per Webbrowser oder noch einfacher mittels iOS- oder Android-App. Damit hat man volle Kontrolle über die Fritzbox, und das von jedem Ort der Welt aus, an dem ein funktionierender Internetzugang besteht.

Fritzbox - MyFritz

App-Tipp: Neben der MyFritz-App bietet AVM weitere nützliche mobile Anwendungen zur Verfügung. Auch die werden Teil des Videotrainings und dieser Fritzbox-Serie auf meinem Blog sein.

Fritzbox-Apps

Videotraining zur Fritzbox: Einrichten, richtig nutzen, viele Tricks

AVM Fritzbox 7590

Letzte Woche hatte ich es angekündigt: Ich werde wieder einmal ein Videotraining für video2brain/LinkedIn Learning erstellen. Während des Skype-Chats mit dem zuständigen Kollegen nahm der ursprüngliche Plan eine etwas andere Wendung als angenommen. Und so sieht die neue Vereinbarung aus:

1. Ich werde nicht nach Graz reisen, sondern das Videotraining in meinem Homeoffice durchführen. Das erfordert sicherlich die ein oder andere vorbereitende Maßnahme (wie das Sicherstellen einer bestmöglichen Raumakustik), bedeutet aber für mich: Kein Reiseaufwand und eine erhebliche Zeitersparnis. Obwohl Graz ja immer eine Reise wert ist.

2. Anstatt des Themas „Home-Cloud für kleinere Firmen und Agenturen“ werde ich „Alles zum Thema Fritzbox“ videotrainings-technisch aufbereiten. Das ist auch ein sehr schönes und vor allem dankbares Sujet, da ich (a) langjähriger Fritzbox-Anwender bin und (b) die installierte Basis an Fritzbox-Routern sicherlich ein hohes Interesse an solch einem Videokurs zur Folge haben wird.

Lesetipp I: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Lesetipp II: Fritzbox remote mit MyFritz-Dienst steuern und verwalten

Videoworkshop am Beispiel Fritzbox 7590

Das bedeutet für mich zweierlei: 1. Ich werde mich noch intensiver als sonst mit der Fritzbox beschäftigen und mich 2. von AVM unterstützen lassen. Punkt 2 ist zum Teil schon erledigt, da ich heute Morgen mit der Pressestelle von AVM telefoniert habe. Die zuständige Kollegin hat mir zugesichert, leihweise eine Fritzbox 7590 zur Verfügung zu stellen.

Dabei handelt es sich um die legitime Nachfolgerin der Fritzbox 7490, ein WLAN-Router mit einer hohen Nutzerbasis. Daher kann man davon ausgehen, dass viele Anwender von dem Videotraining am Beispiel der Fritzbox 7590 profitieren werden.

Fritzbox-Infos auf dem IT-techBlog aus erster Hand

Was liegt angesichts des geplanten Videotrainings näher, als auf diesem Blog das Thema Fritzbox ausführlich zu begleiten. Wie bereits erwähnt, bin ich seit mehr als 10 Jahren Anwender des AVM-Routers, daher finden sich auf diesem Blog zahlreiche Beiträge, die sich allesamt mit der Fritzbox beschäftigen. Daher stelle ich heute die interessantesten Beiträge vor, möchte allerdings darauf hinweisen, dass die Informationen nicht mehr alle ganz taufrisch sind.

Aber selbst wenn die Software heute ein wenig anders aussieht, die Funktionen und Beschreibungen sind in vielen Fällen noch gültig. Und ich werde die zu aktualisierenden Infos sukzessive erneuern und ergänzen. Sobald die Fritzbox 7590 bei mir angekommen und installiert ist.

Eine chronologische Auswahl an Fritzbox-Blogbeiträgen

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Dem Router auf der Spur ODER was Fritzbox & Co. können

Howto: Fritzbox 7390 als DECT-Station für GAP-kompatible Drahtlostelefone einrichten

Howto: Per Fritzbox 7390 und DECT-Telefon iCloud- und Google-Kontakte anrufen

Workshop: Mit iPhone und Fritzbox via WLAN-Verbindung IP-Telefonate führen

Mehr Reichweite mit Macbook Pro und Fritzbox WLAN

Neue WLAN-Funktionen der Fritzbox im Expertenmodus

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)

Signalstärke der Fritzbox Fon WLAN 7270 verbessern

 

Meine Top 5: Was ich alles am Mac mag und warum

Macbook Pro

Mein Freitag-Nachmittag- und Wochenend-Einläut-Blogpost beginnt mit einer Facebook-Nachricht der werten Kollegin Meinhardt. Folgender Eintrag hat mich als langjährigen Mac-Anwender natürlich direkt angesprochen.

Ulli Meinhardts Facebook-Post zum Mac

Wie man dem kurzem, aber prägnanten Eintrag unmittelbar entnehmen kann (und das ohne jeglichen Kontext): Die liebe Ulli liebäugelt mit dem Umstieg auf einen Apple-Rechner. Und das aus gutem Grund resp. guten Gründen. Daher folgt an dieser Stelle meine Top 5, warum ich den Mac so sehr mag und warum ich Ulli nur zum geplanten Wechsel beglückwünschen kann.

#1: Der Mac spricht mein design-verliebtes Auge an

Ja, zugegeben, der erste Punkt mag nicht für jeden Computeranwender relevant sein, aber für mich (und viele andere Mac-Anwender auch) spielt der Design-Faktor eine nicht zu unterschätzende Komponente.

Denn an meinem aktuellen Macbook Pro stimmt so ziemlich alles: Das tolle, helle Display, die sehr gute Tastatur (obwohl ich mittlerweile glaube, dass mein Vorgänger-Macbook eine bessere hatte), die vier USB-C-Anschlüsse und natürlich das absolut edle Design. Mein Herz macht immer wieder einen kleinen Hüpfer, wenn der Apple-Rechner aufgeklappt auf meinem Schreibtisch steht und dort auf mich wartet.

Macbook auf Tisch

#2: Der Mac ist ein Alleskönner

Macbook Pro mit Touch Bar - MusikaufnahmeImmer noch soll es Windows-Anwender geben, die dank jahrelang gepflegter Vorurteile meinen, mit dem Mac könne man immer noch nicht alles machen, was an täglichen Computerarbeiten anfällt.

Das ist natürlich im Reich der Feen und Elfen anzusiedeln, denn ich mache ALLES, was ich mit einem Computer machen muss. Vieles davon erledige ich besser und schneller, da vor allem die Apple-Software wie z.B. Pages (zum Schreiben) und Final Cut Pro (zum Videoschneiden) optimal mit dem Mac kooperieren. Und falls wirklich mal eine Anwendung dabei sein sollte, die nur unter Windows läuft, starte ich mit einem flotten Mausklick Parallels für Mac, die Virtualisierungssoftware für Apple-Rechner.

#3: Der Mac ist ein prima Arbeitstier

Unter Top #2 schimmert es schon ein wenig durch: Das schicke Design (siehe Top #1) hält den Mac nicht davon ab, ein echtes und zuverlässiges Arbeitstier zu sein.

Denn neben meinen vielen, vielen Texten erledige ich auf meinem Macbook meine Buchhaltung, wickle dort meine komplette Recherche ab, führe ich damit Videokonferenzen durch, jage auf ihm meine Videointerviews durch die Postproduction und vieles mehr. Soll also keiner sagen, der Mac sei nur zum Anschauen von Fotos und für die Wiedergabe von Musik gut. Ja, das auch. Aber eben nicht nur.

Andreas Bieswanger von IBM über die IBM z14

#4: Der Mac hat einen sehr guten Wiederverkaufswert

Klar, andere Hersteller haben auch schöne Rechner, aber versucht mal, ein Plastiklaptop der Marke xy nach einem oder zwei Jahren wieder loszuwerden. No way! Ein Mac hingegen weist sogar nach drei Jahren immer noch einen relativ hohen Wiederverkaufswert auf. Das relativiert den eventuell höheren Anschaffungswert deutlich.

Tipp: Wer seinen Apple-Rechern ohne größeren Aufwand wieder loswerden will, sollte sich mal auf den Seiten von wirkaufens.de, rebuy.de und Konsorten umsehen.

revbuy Startseite

#5: Der Mac weist eine geringe Ausfallquote auf

Welcher Windows-Anwender ist nicht immer wieder zutiefst genervt von unzuverlässigen PCs, die entweder nicht das machen, was sie wollen oder einfach von einem Tag auf den anderen ihren Dienst quittieren.

Nun will ich nicht behaupten, dass ich mich über meinen Mac noch nie geärgert habe. Aber in all den Jahren (und das sind mittlerweile 13 oder so) hatte ich einen einzigen Schadensfall. Und das war obendrein ein Produktionsfehler und Apple musste den Rechner gegen einen fehlerfreien austauschen. Erzähl das mal einem Windows-Computer-Nutzer. Der hat Tränen in den Augen.

Träne im Auge

 

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Fritzbox 7430

Ja, ich habe drei Kinder im smartphone-fähigen Alter. Und das ist nicht immer so einfach. Denn oft prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite Vater und/oder Mutter, die nicht wollen, dass die Kids den ganzen Tag am tragbaren Entertainment-Gerät hängen. Und auf der anderen Seite die lieben Teenager, die das sehr gerne wollen. Eine echtes Dilemma also.

Fritzbox und Co. ermöglichen eingeschränktes Internetvergnügen

Wie gut, dass WLAN-Router wie meine Fritzbox 7430 spezielle Funktionen aufweisen, um diesem Dilemma halbwegs vernünftig begegnen zu können. Zwar zum Groll der Kids, aber damit muss man als sorgsamer Elternteil einfach leben. Für eine sinnvolle Begrenzung der Internetnutzung seitens der eigenen Kinder gibt es diverse Möglichkeiten.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Hinweis: Die hier gezeigten Beispiele gelten für eine Fritzbox 7430 mit der Softwareversion FritzOS 06.83. Bei anderen AVM-Modellen oder Routern anderer Hersteller weichen Einrichtung und Begriffe teilweise von den folgenden ab. Das bedeutet Gleichzeitig, dass lediglich WLAN-basierte Zugriff per Smartphone & Co. limitiert werden können. Für den Zugang per Handy via LTE & Co. sind andere Lösungen vonnöten, die hier allerdings nicht beschrieben werden.

Unter der Rubrik „Internet“, „Filter“ kann man bestimme Zugangsprofile definieren, die etwas darüber aussagen, welche Anwender unter welchen Voraussetzungen das Internet nutzen dürfen. Das reicht von „unbeschränkt“ (was für Kinder eher untauglich ist) bis gesperrt (was allerhöchstens ein Ultima Ratio sein sollte). Dazwischen findet man noch „Gast“, „Standard“ und „Kinder“.

Eigene Profile helfen, die Kinderschar differenzierter zu behandeln

Ein Zugangsprofil „Kinder“ mag für einige Fälle ausreichend sein, wenn man allerdings mehrere Kinder hat, die ja meistens unterschiedlich alt sind, bietet sich das Erstellen eigener Profile an, was innerhalb der Sektion „Zugangsprofile“ möglich ist. So kann man für jedes Kinds genau festlegen, wie lange es im Internet unterwegs sein und auf welchen Seiten es stöbern darf.

Zeiten und/oder Webseiten einschränken – das ist hier die Frage

Damit komme ich zu den verschiedenen Möglichkeiten, die bei der Beschränkung mittels Fritzbox zur Verfügung stehen. Zum einen lässt sich festlegen, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen das Internet genutzt werden darf – oder auch nicht. Ich bevorzuge den positiven Ansatz, lege also genaue Surfzeiten fest. Im Falle von Paul gebe ich die Abendstunden frei und am Wochenende etwas mehr Zeit.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Man kann aber auch ein bestimmtes Zeitkontingent definieren, das das Kind selbst verwaltet. Sobald das vereinbarte Zeitvolumen erschöpft ist, erschöpft sich auch der Internetzugang. Sprich: er ist dann gesperrt.

Die BPjM hilft bei der Beschränkung erlaubter Webseiten

Schön ist auch die Möglichkeit, mithilfe von Filtern bestimmte Internetseiten vom Besuch des Kindes auszuschließen. Dass es sich um kein ganz triviales Thema handelt, ist mir durchaus bewusst. Allerdings werden eher unkundige Eltern dabei von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien unterstützt, die mithilfe des BPjM-Moduls bekannte Webseiten und Internetangebote sperrt. Damit gelangen die Kinder erst gar nicht auf entsprechende Seiten.

Darüber hinaus gibt es zwei Verfahren, die für das Filtern kinder(un)tauglicher Inhalte infrage kommen: Whitelisting und Blacklisting. Eine sogenannte Whitelist führt all diejenigen Seiten auf, die ein Kind bedenkenlos besuchen darf, bei einer Blacklist hingegen ist es genau umgekehrt. Hier werden alle als bedenklich eingestuften Webseiten blockiert.

Fritzbox 7430 - Internetseiten-Filter festlegen

Whitelisting für jüngere, Blacklisting für ältere Kinder

Für einen eher ungetrübten Surfspaß der Kinder würde ich mich eher für das Blacklist-Verfahren entscheiden, da hier mehr erlaubt als verboten ist. Das hängt aber vor allem mit dem Alter der Kinder zusammen: Meine Kids sind 13, fast 14. Denen muss ich keine Webseiten vorgeben, die sie zu besuchen haben. Bei 6-/7-Jährigen sieht das schon wieder ganz anders aus. Und meinem 17-Jährigen muss ich eher gar keine Surfvorschriften mehr machen.

Hinweis: Die White- und Blacklisten lassen sich bei der Fritzbox im Bereich „Internet“, „Filter“, „Listen“ anlegen und mit den entsprechenden Webseiten-URLs füllen.

Wem das alles nicht weit genug geht, der kann auch komplette Netzwerk-/Internetanwendungen sperren. Dazu gehören Dienste wie eMule, BitTorrent, etc. Oder man legt einfach fest, dass der Rechner/das Smartphone des Kindes nur zum Mailen und Surfen genutzt werden darf. Dann hat man sich aller Dienste mit einem Schlag entledigt.

Zugangsprofil und Kind miteinander verbinden

Sobald man ein Zugangsprofile angelegt hat und mit diesem zufrieden ist, muss man es natürlich dem betreffenden Kind respektive seinem Smartphone oder Computer zuweisen. Dies erfolgt über die Sektion „Internet“, „Filter“, und dort über den Reiter „Kindersicherung“. Hier wählt man das passende Gerät aus und weist diesem das zuvor erstellte Profil zu. Und schon hat man die Kontrolle über das Internetverhalten seines Kindes erlangt.

Fritzbox 7430 - Zugangsprofil Kind zuweisen

Tipp: Über den Bereich „Heimnetz“, „Heimnetzübersicht“ sollte man festlegen, dass das Smartphone oder der Computer des Kindes immer dieselbe IP-Adresse zugewiesen bekommt. Das erleichtert die Verwaltung des Geräts.

Fritzbox 7430 - Immer dieselbe IP-Adresse zuweisen