Bis heute wusste ich gar nicht, welche Möglichkeiten mein iPhone in sich birgt. Tja, bis ich das kleine, kostenlose midomi auf das Apple-Handy via App Store geladen habe. Mi-Do-Mi sind übrigens drei Noten der italienischen Tonleiter und entsprechen unseren Noten E-C-E. Aber das nur so am Rande.
Zurück zu meiner Begeisterung ob der neu entdeckten Talente des iPhone. Ok, die wirkliche Begabung steckt in midomi und ist eine Art “Voice Search”, und das vom Allerfeinsten.
Die Idee dahinter: Man singt oder summt eine x-beliebige Stelle eines Musikstücks, und ein intelligenter Algorithmus, der hinter midomi steckt, erkennt anhand bestimmter Charakteristika das zugehörige Lied. Und das Beste daran: es funktioniert!
Ich hab einfach mal die ersten Zeilen von “Leavin’ on a Jetplane” von John Denver gesungen (ok, ja, ich kann das einigermaßen). Zehn Sekunden reichen völig, anschließend begibt sich miromi auf die Suche.
Und was soll ich sagen: Nach wenigen Augenblicken präsentierte das Tool eine Reihe von diversen Interpretationen des Stücks. Unter anderem auch in der Fassung von Peter, Paul & Mary, einem Folktrio aus den 60- und 70ern (ok, viele kennen diese drei bestimmt gar nicht).
Per Fingertipp landete ich dann in YouTube, wo ein Konzertmitschnitt des Trios auf mich wartete, in dem sie “Leavng’ on a Jetplane” intonierten. Ja, ich gebe es zu, hin und und wieder bin ich ein wenig kitschig und sentimental.
Ein Geschäftsmodell steckt hinter dem Ganzen übrigens auch: Das gefundene Musikstück lässt sich nämlich im iTunes Store kaufen, falls es dort vorhanden ist. Ziemlich clever, oder?!
Ach ja: midomi gibt es bereits länger im Web. Dort kann man sich von diesem Service auch überzeugen, ganz ohne iPhone…
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