Akte Macbook Air: Mehr Speicher und neue Erkenntnisse

Kaum ist es ein paar Tage her, dass Apple sein neuestes Macbook Air vorgestellt hat, schon taucht heute wie bestellt eine Pressemeldung in meiner Inbox auf, die dazu gut passt und meine Vorbehalte des Apple-„Netbooks“ gegenüber relativiert.

Nicht größer als eine Euro-Münze und Speicherkapazität von bis zu 32 GB: Store'n'Go Netbook USB Drive von Verbartim
Nicht größer als eine Euro-Münze und Speicherkapazität von bis zu 32 GB: Store'n'Go Netbook USB Drive von Verbartim

Die Rede ist vom brandneuen USB-Stick Store’n’Go Netbook USB-Drive von Verbatim, den ihr ab sofort käuflich erwerben könnt. Die Preise schwanken dabei zwischen knapp 18 Euro (8 GB) und 70 Euro (32 GB).

Das Besondere an dem Verbatim-Stick sind dessen Ausmaße: Einmal in den USB-Port geschoben, ragt er laut Pressemeldung gerade mal 5 mm aus dem tragbaren Rechner wie Netbook oder Macbook Air heraus, was ihn tatsächlich zu einer alternativen Speicherlösung für Netbook & Co. macht, da man ihn einfach stecken lassen kann. Zum Glück hat das Macbook Air zwei USB-Port, damit entfällt das lästige Umstecken.

Na, mal sehen, vielleicht bekomme ich ja ein Testmuster zugesandt. Dann kann ich mir Handhabung, Lese-Schreib-Speed und andere Dinge genauer ansehen, die einen zusätzlichen Motivationsschub in Sachen Macbook-Air-Kauf bedeuten könnten.

Apropos Macbook Air: Kollege Pallenberg hat ein paar nette Videos der 11-Zoll-Variante des Leichtgewichtes von Apple aufgetan, die doch einige erstaunliche Dinge zu Tage fördern:

  • Im direkten Vergleich mit einem Macbook Pro (Core i7-Prozessor mit 2,66 GHz) schneidet das kleine Macbook Air (11 Zoll) dank des verbauten SSD-Speichers erstaunlich gut ab: So liegt es trotz seiner eher lahmen Core-2-Duo-CPU mit 1,4 GHz beim Starten von Programmen in nahezu jeder Disziplin (sprich: App) vor seinem nominell schnelleren großen Bruder. Das ist wirklich überzeugend und ein weiterer Grund, über den Kauf des Macbook Air ernsthaft nachzudenken.
  • Der SSD-Flash-Speicher liefert ein weiteres Argument „Pro Macbook-Air-Kauf“: Beim Instannt-On-Test von Laptopmag.com kommt der neueste Apple-Spross tatsächlich auf 15 Sekunden Bootzeit, und das bei vollständig ausgeschaltetem Gerät. Das schafft kein Netbook der Welt. So ist auch der Standby-Wert von 30 Tagen zu bewerten, den Apple bezüglich des Macbook Air angibt. Denn bei 15 Sekunden Startzeit kann man das Book jedes Mal bedenkenlos ausschalten und nicht nur in den Ruhezustand bringen, indem man den Notebookdeckel zuklappt.
  • Das Display ist zwar noch immer glossy, aber es scheint im Vergleich zu anderen Macbooks deutlich weniger zu spiegeln. Darin kann ich mich aber auch täuschen.
  • Die Verarbeitungsqualität des Macbook Air ist aufgrund des Unibodys wohl über jeden Zweifel erhaben, was man leider nur von den wenigsten Netbooks behaupten kann. Das gilt natürlich auch für das Design des Apple-Books, sein Gewicht und auch die Akkulaufzeit, die tatsächlich bei fünf Stunden und mehr liegen soll, was Sascha sogar eine Art Entschulding abringt, da er sich in dieser Frage ein wenig vertan hat.

Jetzt brauch ich nur noch ein günstiges Angebot (eines von Gravis liegt mir bereits vor), und schwupps, schon besitze ich wohl ein neues, tragbares Gerät…