Archiv für den Monat: März 2012

Windows 8: erste Eindrücke von einem, der bisher vor allem iPad-Anwender war

Sieht schon ganz gut aus, mein personalisiertes Windows 8, oder?!

Sieht schon ganz gut aus, mein personalisiertes Windows 8, oder?!

Also ich muss schon sagen: à la bonheur, Microsoft! Was ihr da mit Windows 8 gerade schafft, ist allererste Sahne. Nein, ich meine nicht die Kooperation mit Nokia und das Aufkeimen neuer Hoffnung, dass das Smartphone-Geschäft nicht völlig an euch vorbei geht.

Ich meine Windows 8 respektive die Consumer Preview, die seit heute auf meinem Testgerät läuft, das ich freundlicherweise von Viewsonic zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich muss schon sagen: bisher bin ich ziemlich begeistert.

Und das schreibe ich nicht, weil ich gemeinsam mit dem Pearson-Verlag unter dem Markt+Technik-Label ein Buch zum Thema “Windows-8-Tablets” im kommenden Herbst auf den Markt bringen werde. Denn als ich Anfang des Jahres mit Pearson handelseinig wurde, konnte ich noch nicht wissen, wie sich Windows 8 anfühlen wird und ob ich als eingefleischter Mac-Mann darüber schreiben kann. Aber seit heute weiß ich: ja, ich kann!

Denn Windows 8 auf einem Tablet-PC fühlt sich sehr, sehr gut an, wenngleich noch nicht alles perfekt ist. Schließlich handelt es sich bei der vorliegenden Version um eine Beta, bei der es an einigen Stellen noch ziemlich knirscht im Gebälk. Dass sich noch keine Bilder aus der Foto-App heraus via Facebook teilen lassen? Schade, aber geschenkt. Dass ich einen Teil meiner E-Mails nicht abrufen respektive versenden kann, da bislang nur Exchange, Hotmail und Google Mail unterstützt werden? Auch nicht schön, aber verkraftbar. Und dass das ViewPad 10pro, das ich zu Testzwecken einsetze, noch kein perfektes Windows-8-Tablet ist, kann ich guten Gewissens ignorieren.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Microsoft ein Betriebssystem auf den Markt bringen wird, das sich für touchbasierte Tablets außerordentlich gut eignet und das mich als eingefleischten iPad-Fan fast schon davon überzeugt hat, dass es spätestens ab 2013 echte Konkurrenz zum Apple-Tablet geben wird.

Und wer wissen will, warum ich von Windows 8 jetzt schon ziemlich angetan bin, sollte regelmäßig dieses Blog besuchen. Windows-8-Infos aus erster Hand und mit ganz viel Nutzwert – das wird es hier in den nächsten Wochen und Monaten geben. Und am Schluss ein schönes, gedrucktes Buch. Ich freue mich jetzt schon drauf!

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Jetzt auch online: Fotobücher mit clixxie-Facebook-App erstellen und verschenken

Die clixxie-fotobuch-Facebook-App begrüßt euch beim ersten Mal so...Vor knapp zwei Wochen habe ich über die aktualisierte cixxie-fotobuch-App des Münchner Firma femory berichtet, und heute gibt es Nachschlag: mit der brandneuen Facebook-Anwendung lassen sich auf ähnliche Art und Weise gedruckte Mini-Fotobücher verschenken.

Denn ab sofort gibt es die clixxie-fotobuch-App auch für Facebook, mit der sich ein gedrucktes Fotobuch im Miniformat erstellten lässt. Das Besondere daran: man erhält nicht nur Zugriff auf seine eigenen Facebook-Fotoalben, sondern auch auf die seiner Freunde. Und das macht die Online-Variante des clixxie-fotobuchs so einzigartig: ihr könnt einem lieben Menschen eine Überraschung bereiten, indem ihr dessen schönste Bilder in ein 15- oder 30-seitiges Fotobuch packt und dieses auf dem Postweg als Geschenk verschickt. Einfach so.

Das Procedere dahinter ist ziemlich trivial: ihr geht zunächst auf Facebook, sucht die App „clixxie fotobuch“ und installiert diese. Oder ihr werdet Fan der clixxie-Facebook-Seite und holt euch die Anwendung per Mausklick. Sobald die Facebook-Anwendung zur Verfügung steht, könnt ihr sie über die Navigationsleiste eures Profils verwenden. Darauf geklickt, stehen zwei Fotobuchoptionen zur Verfügung: entweder 15 Bilder zu 7,50 Euro oder 30 Fotos für 9,50 Euro, beide im Format 10×13. Zuzüglich Versand, versteht sich.

Anschließend habt ihr zwei Möglichkeiten: entweder stellt ihr die Bilder mithilfe eurer eigenen Facebook-Alben zusammen, oder ihr „wildert“ ein wenig in der Fotosammlung euer Facebook-Freunde. Aber Achtung: falls ihr das tut, solltet ihr euch sicher sein, dass eure Freunde das auch wirklich wollen. Also im Zweifelsfall: einfach um Erlaubnis fragen.

Der Rest ist schnell erledigt: mit der Maus wählt man 15 oder 30 Bilder aus, die in das Fotobuch hinein sollen. Dies geschieht auch über mehrere Alben hinweg. Man kann entweder ein komplettes Album oder einzelne Fotos hinzufügen.

Schön an der Facebook-App ist auch die Möglichkeit, das Zusammenstellen der Fotos auf mehrere Tage zu verteilen. Denn die Bilder, die am Schluss als Fotobuch gedruckt werden sollen, werden auf dem clixxie-Server gespeichert. Damit lassen sich nachträglich Bilder hinzufügen, löschen und neu anordnen.

Sind alle Fotos zusammengestellt, kann man noch einen Titel und eine Widmung hinzufügen, die auf der vorletzten Seite des clixxie-Fotobuchs erscheint. Ist das Buch dann fertig, kann man es bestellen, allerdings solltet ihr euch das Werk in der Vorschau nochmals ansehen. An dieser Stelle lässt es sich für spätere Zwecke speichern.

Ach ja: eure selbst erstellen Fotobücher könnt ihr obendrein mit anderen auf Facebook teilen. Das erlaubt es Freunden und Bekannten, das clixxie-fotobuch bei Gefallen selbst zu bestellen.

Abschließend trägt man noch die Adressdaten ein, an die das Fotobuch versandt werden soll. Hierbei besteht auch die Möglichkeit, ein und dasselbe Buch an mehrere Adressen gleichzeitig zu verschicken. Dann noch sämtliche Daten überprüfen, auf „Bestellung absenden“ klicken – fertig ist das Geschenk. Und in ein bis zwei Tagen sorgt das Mini-Fotobuch beim Adressaten für glückliche Augen und Gesichter.

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So geht’s: Windows 8 vom USB-Stick auf Tablet-PC installieren

Läuft: Windows 8 auf dem ViewPad 10pro von Viewsonic, den ich leihweise zur Verfügung gestellt bekommen habe

Läuft: Windows 8 auf dem ViewPad 10pro von Viewsonic, den ich leihweise zur Verfügung gestellt bekommen habe

Da soll noch einer behaupten, Mac OS X tauge zu Windows-Zwecken nicht. Wer das immer noch glaubt, kann sich heute von mir eines besseren belehren lassen. Denn nachdem ich einen halben Tag lang ohne Erfolg versucht habe, einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen, von dem aus Windows 8 auf einem Tablet-PC installiert werden kann, kam ich dank eines Webtipps doch noch in den Genuss, die Consumer Preview auf dem ViewPad 10pro von Viewsonic zu installieren. Folgende Versuche haben nicht funktioniert:

  • Mithilfe des Tools unetbootin einen bootfähigen USB-Stick erstellen und auf diesen die Windows-8-ISO-Datei kopieren. Funktioniert wohl nur mir zahlreichen Linux-Distributionen.
  • Die Windows-8-ISO-Datei mithilfe des Microsoft-eigenen Werkzeugs “Windows 7 USB/DVD Download Tool” auf einen USB-Stick kopieren, und zwar innerhalb einer virtualisierten Umgebung (VirtualBox). Fehlermeldung: ISO-Datei wurde als fehlerhaft erkannt.
  • Mithilfe des Mac-Tools “Festplatten-Dienstprogramm” die Windows-8-ISO-Datei auf einen USB-Stick kopieren, der mit einem Master Boot Record versehen wurde.

Die ultimative Lösung ist ganz einfach und nennt sich Boot Camp, also die Möglichkeit, unter OS X Windows zu installieren. Dabei erstellt man keine virtualisierte Umgebung, sondern gaukelt dem Mac vor, ein Windows-Rechner zu sein. Zu diesem Zwecke ruft man den “Boot Camp Assistent” auf, legt die ISO-Datei mit dem gewünschten Windows-Build fest, bestimmt noch das Zielgerät, auf den sämtliche Daten kopiert werden sollen – fertig.

Diesen bootfähigen Windows-8-USB-Stick habe ich dann in einen externen USB-Hub gestöpselt, zusammen mit dem USB-Keyboard, das ich mir ausgeliehen habe (schließlich muss man ja in das BIOS verzweigen können, um den USB-Stick als Bootmedium auszuwählen). Anschließend habe ich den Tablet-PC gestartet, bin ins BIOS verzweigt, habe den Stick ausgewählt, und schwupps, lief die Installation von Windows 8. Einfach so. Danke, Apple!

Update: Windows 8 läuft mittlerweile schon ganz gut, bis auf die Tatsache, dass der Monitor des ViewPad 10pro derzeit nur mit 800*600 auflöst (obwohl er 1024*600 kann). Und sämtliche Metro-Apps erfordern eine 1024er-Auflösung. Ich bin aber dran…

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MTC2012: Für Windows Phone Day anmelden und Nokia-Entwicklergerät abgreifen

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: Windows Phone findet auf der MTC 2012 natürlich statt

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: Windows Phone findet auf der MTC 2012 natürlich statt

Gerade machte sich auf Facebook kurzfristig ein wenig Erstaunen breit, dass auf der MobileTech Conference das Thema Windows Phone keines sein könnte. Und schaut man sich nebenstehende Grafik genauer an, könnte man diesen Eindruck fast gewinnen. Dass dem allerdings nicht so ist, bestätigt ein Blick auf die Webseite der Konferenz, auf der man unter “Programm” den Menüpunkt “Windows Phone Day” findet. Also alles gut. Das mobile OS ist den Machern der Konferenz einen eigenen Workshop wert.

Dieser ganztägige Workshop findet am Montag, den 26. März statt, beginnt um 9 Uhr und endet nachmittags um 16:15 Uhr. Gleich zu Anfang wird Jens Dissmann ein wenig Strategisches erzählen, Marktprognosen abgeben und aktuelle Geräte wie das Lumia 800 näher vorstellen.

Apropos Lumia: Im Anschluss an Jens’ Talk werden Bewerbungsbögen unter allen teilnehmenden Entwicklern verteilt, auf dass sie ein schickes Demogerät ergattern können. Allerdings verknüpft Nokia diverse Bedingungen an die Herausgabe eines solchen Devices: eine Windows-Phone-App sollte bei der ganzen Sache schon herauskommen, und sei es nur eine portierte iOS-Anwendung.

Der Rest ist wohl allgemein bekannt: Ab 11 Uhr lernen alle Anwesenden, wie…

… sich WP-Apps mithilfe von Visual Studio und Expression Blend erstellen lassen

… das Metro-UI funktioniert

… Apps in der Praxis aussehen können.

Natürlich ist für das leibliche Wohl gesorgt, und die anwesenden Microsoft- und Nokia-Vertreter stehen sicherlich für alle Fragen zur Verfügung.

So, und wer das alles interessant und spannend findet und demnächst Windows-Phone-Entwickler werden will, klicke am besten jetzt auf den zugehörigen Anmeldelink. Ach ja: die Teilnahmekosten sind äußerst überschaubar: gerade mal 49 Euro (zzgl. MWSt.) werden hierfür fällig.

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MobileTech Conference 2012: Die App zur Konferenz auf einen Blick

Die App zur MobileTech Conference 2012: Übersichtlich, aber nicht spektakulär

Die App zur MobileTech Conference 2012: Übersichtlich, aber nicht spektakulär

Nächste Woche ist es soweit: da findet die MobileTech Conference im schönen München statt, und wie es sich für solch eine Veranstaltung gehört, gibt es die passende App dazu, und zwar für iOS, Android und Blackberry OS. Schade, dass keine Windows-Phone-Variante zur Verfügung steht, dabei sind doch Microsoft und Nokia auf dem Entwickler-Event zugegen.

Ich habe mir auf jeden Fall schon mal die iPhone-App auf mein Smartphone gezogen, und auf den ersten Blick macht die mobile Anwendung einen soliden Eindruck. Okay, nichts Sensationelles, aber ihren Zweck erfüllt sie allemal. So sind über den Startbildschirm alle wichtigen Infos der Konferenz schnell zugänglich. Dazu gehören:

  • die verschiedenen Themenbereiche (also iOS, Business, Mobile Web, etc.) inklusive der zugehörigen Sessions samt einer Zusammenfassung, was mich in dem Vortrag erwartet
  • und der Zeitplan, in dem man per Wischfunktion blättern kann.

Darüber hinaus kann man seine bevorzugten Sessions per Sternchen markieren, die dann unter “Favoriten” auftauchen. Wer zudem wissen will, wo diese Vorträge stattfinden, kann das auf der eingebauten Übersichtskarte nachsehen. Und schön, dass die Macher der App auch an eine Twitter-Timeline gedacht haben, auf der man allerdings nur erscheint, wenn man einen der beiden Hashtags #mobiletechcon (viel zu lang) oder #mtc2012 (ginge auch ein bisschen kürzer) benutzt.

Schade nur, dass die App keine Bewertungsfunktion vorsieht, wie dass die Kollegen der iPhone Developer Conference im letzten Jahr gemacht haben. Das würde dem Ganzen ein wenig mehr Transparenz verleihen. Aber gut, man kann wohl nicht alles haben.

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