Archiv für den Monat: Februar 2012

[Liveticker] Microsoft stellt Windows 8 Consumer Preview vor

In genau fünf Minuten Heute stellt Microsoft im schönen Barcelona anlässlich des Mobile World Congress die Windows 8 Consumer Preview vor. Ich werde das Wichtigste für euch per Liveblogging zusammenfassen…

16:52 Nach fast genau zwei Stunden ist die Windows-8-Consumer-Preview-Veranstaltung rum. Hoffe, mein kleiner Liveticker hat euch gefallen!

16:50: Ach ja, Windows 8 kann man ab sofort downloaden… Auch auf Deutsch!

16:47: Guter Satz: “Sie müssen Ihr bevorzugtes Betriebssystem nicht auswählen: entscheiden Sie sich für das Gerät Ihrer Wahl, und das richtige OS kommt einfach dazu.”

16:46: Für alle Hannover-Reisende: Microsoft wird lauf Sinofsky auf der CeBIT über Windows 8 und Business-Anwendungen reden.

16:45: Wow: die letzte Windows-8-Demo lief vom USB-Stick! Windows 2 Go…

16:42: Ah, jetzt geht’s um das wirklich coole Feature “Storage Spaces”: die Virtualisierung von Festplatten, egal, ob intern oder extern.

16:39: Mit auf der Bühne: zwei Bluetooth-Lautsprecher, die via NFC mit dem Windows-8-Rechner verbunden werden können.

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Macbook-Tasche aus Feuerwehrschläuchen: das ist Feuerwear Scott

Sicher und mobil: die Laptop-Tasche Scott von Feuerwear

Sicher und mobil: die Laptop-Tasche Scott von Feuerwear

Ja, ich gebe es zu: ich bin ein Taschenfetischist und zugleich ein leidenschaftlicher Radfahrer. Dazu passt die heutige Pressemeldung von Profil Marketing ja perfekt:

“Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Universitätscampus oder dem besten Freund, das Notebook oder MacBook ist zu unserem ständigen Begleiter geworden. Unterwegs lauern jedoch viele Gefahren für die teure Hardware.

Mit der Laptoptaschenkollektion Scott von Feuerwear ist das kostbare Gut sicher verstaut. Aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch gefertigt ist jede Tasche ein Unikat und sticht im Büro sowie im täglichen Einsatz sofort ins Auge. Das widerstandsfähige und robuste Material bewahrt kleine, mittlere und große Schützlinge in 13, 15 und 17 Zoll vor äußeren Einflüssen.”

Scott also. Ob das ein Zufall ist, dass die Radfahrertasche von Feuerwear genauso heißt wie eine bekannte Sportausrüstermarke, die auch Fahrräder im Portfolio hat? Na, wie auch immer, robust scheint die Tasche auf jeden Fall zu sein. Und auf ihre Art auch ganz schick, wenngleich die Funktion über der Form steht. Das kann Crumpler leider immer noch ein ganzes Stück besser.

Trotzdem würde die Scott gut in meine Taschenkollektion passen, am liebsten in Rot und als 13-Zoll-Variante. Da würde nämlich sehr gut mein Macbook Air rein passen, so mit allem Zuhör, das ich immer dabei habe. Und gut geschützt wäre mein Apple-Notebook auch. Ist auf den Straßen der Großstadt nun mal ziemlich wichtig.

Na, mal sehen, vielleicht bekomme ich zumindest ein Testmuster, so zum Probefahren…

Mit Aiptek-Beamer iPhone- und iPad-Inhalte an die Wand werfen

Mobiler für das iPhone und iPad: MobileCinema i20 von Aiptek

2012 scheint ja echt das Jahr der mobilen Projektoren zu werden. So habe ich vor gut einem Monat über den mobilen BenQ-Beamer gebloggt, und  heute flattert mir eine Pressemeldung von Aiptek ins Haus, die vom neuesten Videoprojektor  des Taiwanesischen Herstellers berichtet. Sein Name: MobileCinema i20.

Das kleine Dingend wird per Connector-Buchse einfach am iPhone oder iPad angeschlossen und überträgt dann per spezieller App Fotos, Videos, Internetinhalte und mehr. Dabei wirft der Mini-Beamer die Bilder mit 960*540 Pixel an die Wand, und das im 16:9-Seitenformat. Laut Pressemeldung ist eine Bilddiagonale von 1,25m möglich, in welchem Abstand, sagt die Pressemeldung leider nicht. Aber das kriege ich noch raus.

Unterstützt werden die iPhone-Modell 3GS, 4 und 4S sowie iPad und iPad 2. iPod-touch-Besitzer haben leider Pech gehabt.

Der Preis für soviel Projektionsspaß: 170 Euro, zu kaufen gibt es den MobileCinema i20 leider erst ab Mai. Aber mal sehen, vielleicht bekomme ich ja schon vorher ein Testgerät.

Per App Sammeltaxi fahren: so kommt man günstig vom Flughafen in die Stadt

Sammeltaxifahrten per App - das ermöglicht die iPhone-App colexio

Sammeltaxifahrten per App - das ermöglicht die iPhone-App colexio

Anfang November 2011 habe ich einen Politikum-Blogbeitrag online gestellt, in dem es um eine mobile App ging. Gegenstand des Artikels war die Taxi-App myTaxi, mit man per Smartphone einen nächstmöglichen Wagen “rufen” und damit eine zwischengeschaltete Instanz in Form eine der vielen Taxizentralen umgehen kann.

Klar, dass denen das nicht gefallen hat (von diversen Maßnahmen gegenüber teilnehmenden Taxlern war sogar die Rede), und jetzt hat sich zumindest ein Teil der Taxibranche eines Besseren besonnen und holt zur Gegen-App aus: mit colexio lassen sich ab dem 27. Februar zunächst in München (Sammel)Taxifahrten per App organisieren, und zwar vom Flughafen in Richtung Münchner City, weitere Städte sollen folgen.

Zunächst einmal: gerade in München ist solch eine App sicherlich eine sinnvolle und pfiffige Idee. Denn der Franz-Josef-Strauß-Airport liegt vom Stadtzentrum rund 40 Kilometer entfernt, was sich entsprechend negativ auf den Beförderungspreis per Taxifahrt auswirkt. Da ist es doch eine Sammelfahrtoption eine feine Sache.

Allerdings habe ich so meine Bedenken, ob diese Geschäftsidee tatsächlich von Erfolg gekrönt sein wird. Denn Sammeltaxi klingt ein bisschen nach “Wundertüte” – man weiß nicht so ganz genau, mit welchen Mitfahrern zu rechnen ist, wie viel Gepäck die Mitreisenden dabei haben, wo es hingegen soll, und so fort. Zumindest die letzte Frage soll die App beantworten können. Wir werden sehen.

Die App selbst bietet ein paar nette Funktionen, die das Sammeltaxifahren erleichtern sollen. So kann man einen genauen Zeitpunkt festlegen, wann man ein Taxi benötigt. Die App samt Server muss also schlau genug sein, um alle eingehenden Anfragen zu sammeln und daraus entsprechende Fahrten zu konzipieren. Zudem sollen die Fahrgäste in Echtzeit sehen können, wann sie abgeholt werden – und was die Fahrt in die Stadt kostet. Apropos: künftig soll man dank einer entsprechenden Registrierung online bezahlen können.

Ach ja: der Service kostet laut Betreiberfirma, allerdings nur bei Zustandekommen einer Beförderung. Der Betrag soll jedoch im Verhältnis zum gesparten Betrag äußerst gering sein. Die AGB schweigen diesbezüglich leider noch…

Mit i-FlashDrive Daten vom Mac auf iPhone, iPad und kopieren

Auf dem i-Flashdrive belangen via USB Daten auf dem Speicherstick und von dort auf iPhone, iPad und iPod touch

Auf dem i-Flashdrive belangen via USB Daten auf dem Speicherstick und von dort auf iPhone, iPad und iPod touch

Ich mag ja kleine, mobile Gagdets, die mich bei der Bewältigung meiner alltäglichen Aufgaben unterstützen. Dazu gehört seit heute zweifelsohne das i-FlashDrive, das ein Zwitter aus USB-Stick und externem iPhone-Speicher ist und mit dem sich Daten zwischen PC, Mac, iPhone, iPad und iPod touch beliebig austauschen lassen. Und als ob das noch nicht genug wäre, kann ich mit i-FlashDrive auch auf meine Dropbox-Daten zugreifen.

Vor dem ersten Einsatz des externen Speichers ist allerdings ein wenig Download-Arbeit vonnöten, denn direkt nach dem Anstöpseln des i-FlashDrive am Connector des Apple-Gadgets meldet dieses, dass sich eine benötigte App nicht auf dem mobilen Gerät befindet und ob man nicht die mobile Anwendung aus dem iTunes App Store laden will. Natürlich wollte ich, und so gelangte die App auf meinem iPhone, mit der sich der externe Flashspeicher mit Daten bestücken respektive verwalten lässt:

Die Kontaktliste Sicherung ist eine wirklich pfiffige Idee! Einfach per Fingertipp den gesamten Adressbestand vom iPhone auf dem externen Speicher sichern. Und die Wiederherstellung im Falle eines kleinen Unfalls ist natürlich auch vorgesehen.

Sobald man den i-FlashDrive per USB-Port am Mac oder PC anschließt, erscheint das Speicher-Gadget als Externer Speicher, auf dem im FAT32-Format Daten ablegt werden können. Falls man den externen Speicher wieder von unnützen Daten befreien will (und den i-FlashDrive wieder abstöpseln möchte), kopiert man diese einfach auf den Internen Speicher. Dort sind “ab Werk” zahlreiche Ordner vorhanden, sodass sich die Daten sinnvoll sortieren lassen, also nach Backup, Dokumente, Downloads, etc.

Und mit dem Eintrag Dropbox stehen direkt sämtliche Daten zur Verfügung, die in der Cloud liegen. Das ist sehr praktisch, falls man Daten auf dem internen Speicher ablegen will, um diese unabhängig von der vorhandenen Internetverbindung bei sich zu haben. Dazu braucht man übrigens nicht mal den i-FlashDrive.

Ganz witzig ist auch die Idee, der i-FlashDrive-App eine Diktierfunktion zu spendieren. Damit gelangen Sprachnotizen ganz schnell auf dem iPhone.  Und eine Notizbuchfunktion gibt es auch dazu.

Ach ja: Ganz billig ist der externe Speicherspaß nicht: für 16 GB darf man 100 Euro berappen…

Mac OS X 10.8 steht im Sommer an: so wird “Mountain Lion” aussehen

Also, entweder bekomme ich gerade nicht alles mit, was Apple so im Köcher hat, oder Cupertino hat es richtig gut geheim gehalten, dass im Sommer 2012 die nächste Version ihres Betriebssystems auf den Markt kommt. Der Codename setzt auf den aktuellen auf und nennt sich “Mountain Lion”, also Berglöwe. Ob das auch ein kleiner versteckter Seitenhieb in Richtung Google ist? Schließlich befindet sich der Hauptsitz des Suchmaschinengigants in… richtig, in Mountain View. Aber das ist nur eine kleine, alberne Randnotiz.

Viel wichtiger sind die geplanten Features, die Apple seinem neunten OS-X-Release spendieren wird. Eines ist schon mal klar: die Mannen rund um Tim Cook gehen den mobilen Weg konsequent weiter und proklamieren damit weiterhin die Post-PC-Ära. Und das ist auch gut so!

Universellere Daten: War ja klar, dass Apple seine eingeschlagene iCloud-Strategie weiter verbessert und mit Mountain Lion endlich das Synchronisieren von Daten zwischen Mac und den mobilen Gadgets erlaubt. Damit werde ich dann endlich ohne größere Tricks meine am iPad erstellen Pages- und Keynote-Dokumente direkt am Macbook weiterbearbeiten können. Das wird dem Mac und iPad als Arbeitswerkzeuge einen weiteren Schub verleihen.

Globale Nachrichten: SMS-Nachrichten mit dem Mac verschicken, das ist noch immer ein Feature, das wirklich fehlt. Mit Message für den Mac (also dem Desktop-Derivat von Nachrichten für iPhone und iPad) wird auch diese Lücke geschlossen. Zudem wird iChat dank Message obsolet. Wozu sollte ich auch zwei Tools für denselben Zweck auf meinem Mac installieren? Ich habe mir übrigens die Beta von Messages für Mac direkt mal gezogen und werde euch berichten, wie es sich anfühlt. Update: Messages benötigt Mac OS X 10.7.3. Da muss ich erst mal ein Update fahren…

Mehr Erinnerungen: Klar, dass das ToDo-Tool “Erinnerungen” Einzug halten wird in Mountain Lion. Denn die aktuellen Synchronisierungs-Optionen zwischen den mobilen ToDo-Listen und dem Mac sind… nicht existent. Zeit wird’s also, dass Apple die Listen noch mobiler macht.

Sinnvollere Notizen: Was für “Erinnerungen” gilt, lässt sich auf das Notiztool von iOS mindestens genauso anwenden. Ok, es gibt immerhin eine Sync-Funktion zwischen iOS und dem OS X, aber nur über iTunes, was sehr umständlich ist. Und das Anpassen der Schrifttypen, das Einbetten von Bildern und andere Funktionen sucht man in “Notizen” bisher auch vergeblich. Aber Mountain Lion wird es richten. Und klar, dass mit iCloud sämtliche Notizen quasi in Echtzeit aktualisiert werden – auf jedem Apple-Gerät.

Eigene Benachrichtigungen: Ich sag’s mal so: tschüss, Growl! Denn mit Mac OS X 10.8 wird das Benachrichtigungstool obsolet, da Apple seine eigene Notifikationsmaschine einbauen wird. Egal also, ob ein neuer Termin ansteht oder ein Update im Mac App Store auf den Download wartet oder eine neue Mail eingetrudelt ist – dem Benachrichtigungscenter von Mountain Lion entgeht nichts – und schaufelt sich dafür sogar ein wenig Platz in der gerade verwendeten Anwendung frei.

Teilhaftiges Safari: Eine Webseite via E-Mail teilen, das kann Safari schon ziemlich lange. Eine gefunden Seite in der Leseliste einfügen, das geht erst seit Mac OS Lion. Aber mit Mountain Lion wird aus Safari ein wahrhaftiger Alles- und Womit-auch-immer-Teiler. Denn mit Mac OS 10.8 lassen sich ganze Webseiten, aber auch nur einzelne Bilder oder Videos per Teilen-Funktion via Messages oder Mail verschicken oder direkt twittern oder Bilder an Flickr übergeben oder ein Video auf Youtube oder Vimeo schieben. Safari als Teilungskünstler, so wie es aussieht. Das alles gilt für Photo Booth übrigens auch.

Noch mehr Twitter: Einzelne Webseiten oder Links direkt aus Safari heraus twittern, das geht schon heute. Mit Mountain Lion nimmt die Twitter-Integration weiter zu, sodass man künftig direkt aus iPhoto, Photo Booth und anderen Anwendungen heraus twittern kann, wenn diese die entsprechende Schnittstelle implementiert haben. Und sollte man auf Twitter erwähnt werden oder eine Direktnachricht bekommen – zack, geht ein Fenster auf, das die Nachricht direkt anzeigt.

Verspielter: Mac OS X 10.8 bekommt eine Gamecenter-Integration spendiert, und das liegt auch ziemlich nahe. Denn spätestens seit dem Erscheinen des Mac App Store kommen mehr und mehr iOS-Spiele auch auf den Mac, sodass es nur konsequent ist, die Spielezentrale von iOS auf den Mac zu packen. Für mehr Spielspaß und einen noch größeren Suchtfaktor.

Projektionstauglich: Airplay-Mirroring (also das “Spiegeln” von Videoinhalten) kommt mit 10.8 auf dem Mac. Was bislang nur den mobilen Gadgets mit iOS 5 vorbehalten war, soll ab Sommer 2012 auch mit dem Mac funktionieren. Damit lassen sich Videos und andere Bildschirminhalte direkt auf einen Fernseher beamen. Voraussetzung hierfür ist allerdings die Existenz einer Apple-TV-Box.

Geschlossene Install-Gesellschaft: Apple wird mit Mountain Lion ein Sicherheitsfeature einführen, das bestimmt wieder zu vielen Diskussionen führen wird. Seine Name: Gatekeeper. Seine Funktion: das Abschotten des Mac gegenüber Bedrohungen aus dem Web. Konkreter gesagt: mit Gatekeeper lässt sich festlegen, ob Apps in Zukunft nur aus dem Mac App Store stammen dürfen – oder nicht. Damit wird sich Apple sicherlich nicht nur Freunde machen. Zum Glück kann man es selbst bestimmen, woher man seine Software bezieht. Und hey, für so manch einen gutgläubigen Mac-Anwender ist Gatekeeper sicherlich ein echter Segen.