Warum das Nokia Lumia 800 dem iPhone Konkurrenz machen kann (Teil 3)

Dank eines schusseligen Bauarbeiters, der laut unseres Zugbegleiters einen wichtigen Kabelstrang durchtrennt und damit für eine Umleitung inklusive 30-minütiger Verspätung des ICE 820 von München nach Essen gesorgt hat, komme ich tatsächlich noch dazu, den dritten Teil meiner Lumia-800-Trilogie ins Netz zu stellen. Allerdings wird und kann dieser abschließende Abschnitt zu meinen Lumia-800-Impressionen nicht vollständig sein. Neue respektive fehlende Aspekte werde ich hier Stück für Stück nachtragen.

Was mir gefällt

Die Kamera: 8 Megapixel, ein vernünftiger Blitz und zahlreiche Bearbeitungsfunktionen machen aus dem Lumia 800 eine echte Alternative zu Kompaktkameras. Wenn da nicht dieser seltsame Lilaschleier wäre, sobald der Weißanteil eines Bildes höher als auf „normalen“ Bildern ist. Was könnte das nur sein, Nokia?

Die Texteingabe: Dafür kann Nokia zwar nix, aber selbst das Tippen längerer Texte gelingt mit dem Lumia 800 schneller und stressfreier als mit meinem iPhone. Zuständig hierfür ist das sehr gute Wörterbuch, das in Echtzeit die möglichen Wortkombinationen anzeigt, aus der man das Wort seiner Wahl per Fingertipp in den Text einfügen kann. Und was Apple bis heute nicht implementiert hat, ist das Hinzufügen neuer Wörter in das WP-Lexikon. Danke, Microsoft!

Sprachgesteuerte Suche: Anfangs hielt ich das für ein gut gemeintes Gimmick, aber die sprachgesteuerte Suche von Bing, der Antwort seitens Microsoft auf Google, funktioniert ziemlich gut, und das sogar auf Deutsch. Allerdings sollte man auf eine möglichst saubere Aussprache achten – wie im richtigen Leben eben.

Animierte Kacheln: Das, was sich auf dem iPhone sehr statisch präsentiert, mutet auf dem Lumia 800 dank Windows Phone fast schon zu verspielt an: animierte Kacheln, die etwas über den jeweiligen Zustand der dahinter liegenden App verraten. Ob der aktuelle Foursquare-Punktestand, neue Nachrichten oder die Kontaktliste als bewegliche Fotosammlung – stets sieht man auf einen Blick, was sich gerade im eigenen Mikrokosmos so tut. Das gilt übrigens auch für den Sperrbildschirm, der die Anzahl neuer Nachrichten verrät und das Musikstück anzeigt, das man gerade hört.

Was mir nicht so gefällt

Fehlende App-Ordner: Zugegeben, Apple hat auch eine ganze Weile gebraucht, bis sich Apps zu Ordner zusammenfassen ließen. Das ist aber kein Grund für Microsoft, darauf zu verzichten. Selbst bei „nur“ 40.000+ Apps im Marketplace kann es da ganz schnell unübersichtlich werden. Da nützt dann auch nix, wenn sich die Lieblings-Apps auf der Startseite beliebig anheften und anordnen lassen.

Akkulaufzeit: Ich hatte es zwar schon mal bemängelt, will es aber nochmals wiederholen: Von einem modernen Smartphone erwarte ich eine Akkuleistung, die mich zumindest einen Arbeitstag lang mit Strom fürs mobile Surfen, Musik hören und mehr versorgt. Daher ist die Rund-um-die-Uhr-Tauglichkeit des Lumia 800 noch verbesserungswürdig. Allerdings geht es Apple mit dem iPhone 4/S in Kombination mit iOS 5.0.1 nicht viel besser. Und beide Seiten (also Nokia und Apple) haben in Form eines baldigen Updates Abhilfe des Problems versprochen. Hoffentlich!

Kein Tethering mit dem Nokia Lumia 800 und wann es kommen soll

Jetzt sitze ich hier in diesem ICE 820 auf dem Weg nach Köln, der iPhone developer conference 2011 wegen, und habe natürlich das ein oder andere zu schreiben. Und da ich ein Online-Mensch bin, ist hierfür eine funktionierende Internetverbindung unerlässlich, klar. Die WLAN-Anbindung der Bahn funktioniert (mal wieder) nicht, so dass ich auf meine seitens T-Mobile freigeschaltete offiziellen Verlautbarungen zurückgreife. Aber dafür habe ich sie ja schließlich.

Ein kurzer Blick ins mobile 3G-Web genügte allerdings, um festzustellen, dass das Lumia 800, mit dem ich gerade „on tour“ bin, diese Funktion (noch nicht) unterstützt. Denn glaubt man den offiziellen Verlautbarungen, wird diese Funktion erst mit dem größeren Windows-Phone-Update Anfang nächsten Jahres freigeschaltet. Das soll dann auch die Akkuprobleme endgültig beheben, die beim neusten Nokia-Spross zu bemängeln sind. Also warten wir aufs Update, und alles wird gut…

Ach ja: Zum Glück habe ich mein iPhone noch nicht eingemottet und nenne eine Büroklammer mein Eigen. So konnte ich einen schnellen SIM-Karten-Tausch vornehmen und mein Apple-Handy reaktivieren. Des Tetherings wegen. Und auf einer iPhone-Entwickler-Konferenz macht sich das Teil ohnehin besser, oder?! Obwohl Nokia und Microsoft gemeinsam auf der IPDC11 sein werden. So gesehen habe ich die Wahl, ganz ohne schlechtes Gewissen…

Warum das Nokia Lumia 800 dem iPhone Konkurrenz machen kann (Teil 2)

Das Nokia Lumia 800: zukünftiger iPhone-Killer?!
Das Nokia Lumia 800: zukünftiger iPhone-Killer?!

Am Freitag habe ich den ersten Teil meiner Miniserie zum Lumia 800 online gestellt. Und gleich dazu via Twitter einen Kommentar bekommen, dass das Nokia-Smartphone trotz diverser positiver Aspekte nicht mal ansatzweise zum iPhone-Konkurrenten taugt. Das Argument Pro-iPhone lautete: „Geh mal in beide Appstores, dann weißt du es mit Sicherheit.“.

Nun gut, dann werde ich das doch heute mal tun und nachgucken, was dem Windows Phone Marketplace im Vergleich zum iPhone App Store noch so alles fehlt. Was aber korrekt heißen muss: was mir noch alles fehlt. Denn was andere auf ihrem Smartphone installieren, interessiert mich an der Stelle nicht, da ich im Laufe der vier iPhone-Jahre ganz gut herausgefunden habe, was für mich auf einem Smartphone wichtig ist – und was nicht.

Darüber hinaus werde ich mich noch mit den Themen Social-Media-Integration und Multimedia auf dem Lumia 800 beschäftigen. Na dann mal los!

Windows-Phone-Apps: Klar, mit mehr als einer halben Million Apps für das iPhone kann der Windows Phone Marketplace nicht mithalten. Dafür ist der Vorsprung seitens Apple einfach schon viel zu groß, schließlich gibt es deren Appstore bereits seit März 2008. Aber mit über 40.000 Windows-Phone-Anwendungen muss sich der Microsoft-Appstore wahrlich nicht verstecken, und dank des aktuellen Lumia-Hypes werden sicherlich weitere Software-Entwickler über Windows Phone als dritte Plattform neben iOS und Android nachdenken. Dazu könnte unter anderem die iPhone developer conference beitragen, die morgen und übermorgen in Köln stattfindet und auf der beide Protagonisten – also Nokia und Microsoft – anwesend sein werden.

Mit der Umsetzung der wichtigsten Apps, die auf meinem iPhone laufen, geht es recht zügig voran. Egal, ob Facebook, Twitter oder die Bahn-App – ich habe bereits zahlreiche Anwendungen auf dem Lumia 800 installiert, die mir jeden Tag gute Dienste leisten. Zwar sind noch nicht alle Apps perfekt an das Metro-Design angepasst, aber die ersten iOS-Anwendungen waren auch nicht allesamt fehlerfrei. Natürlich fehlt mir noch die 90elf-App, aber dafür gibt es zumindest die kicker.de-App, wenngleich es diese mit der 90elf-Anwendung bei weitem nicht aufnehmen kann.

Auch sind im Marketplace schon diverse Koch-Apps verfügbar und die Wikipedia-App, eine Fahrplan-App für den ÖPNV und vieles mehr. Und wer sich schon mal die Navi- und Karten-Apps von Nokia angesehen hat, wird die Karten-App auf dem iPhone und die Navigon-Navi-App nie wieder vermissen.

Ach ja: Multitasking ist unter Windows Phone 7.5 bei weitem noch nicht perfekt umgesetzt. So sind lediglich die fünf zuletzt geöffneten Anwendungen per Zurück-Taste direkt erreichbar. Das ist für Viel-Apps-Benutzer wie mich natürlich nicht sehr befriedigend.

Social-Media-Integration: Damit wirbt Microsoft seit Anfang an: die hohe „Integrationsdichte“ sämtlicher Kontaktdaten, über die man verfügt. Sei es also ein Windows-Live- oder Twitter- oder Facebook-Kontakt, alle werden unter einer gemeinsamen Oberfläche dargestellt, und zwar im sogenannten People-Hub. Dabei werden die wichtigsten Kontaktdaten anhand der Facebook- und Twitter-Einträge im Adressbuch des Smartphones sichtbar gemacht. Und die eigenen Details zum jeweiligen Kontakt natürlich auch.

Genauso funktioniert auch die „private“ Timeline, die man mit seinen Kontakten pflegt. Denn zu jedem Kontakteintrag werden sämtliche Aktivitäten angezeigt, also jede Mail, jede SMS, jedes Telefonat und jeder Facebook-Eintrag. Damit sind Konversationen mit einzelnen Leuten transparenter und sehr kompakt. Und natürlich lassen sich auch einzelne Kontakte zu Gruppen zusammenfassen, sodass man sich schnell und bequem mit einzelnen Gruppenmitglieder austauschen kann.

Multimedia: Was für die Kontakte gilt, lässt sich auf die Multimedia-Daten genauso anwenden. Denn sämtliche Videos und Musikstücke, die sich auf dem Lumia 800 befinden (oder jedem anderen WP-Smartphone), werden im Multimedia-Hub angezeigt. Und wenn man eine Audio- oder Video-App auf seinem WP-Handy installiert hat, wird diese ebenfalls dort integriert. Vom Multimedia-Hub gelangt man auch in den Marketplace, den Windows-Phone-Appstore.

So, und wem das immer noch nicht reicht, der warte am besten auf den dritten Teil meiner Lumia-800-Trilogie, in der es um die Themen „Gimmicks“, „Schwächen“ und mehr geht.

Warum das Nokia Lumia 800 dem iPhone Konkurrenz machen kann (Teil 1)

Das Nokia Lumia 800: zukünftiger iPhone-Killer?!
Das Nokia Lumia 800: zukünftiger iPhone-Killer?!

Jetzt habe ich das Nokia Lumia 800 genau eine Woche, was förmlich nach einem längeren Blogbeitrag schreit. Da ich aber so viel zu dem neuen Smartphone von Nokia zu sagen habe, gibt es heute den ersten Teil einer Miniserie, die sich mit dem Lumia 800 vor allem aus der Sicht eines langjährigen iPhone-Anwenders beschäftigt.

Ja, das bin ich, denn mein erstes iPhone habe ich Mitte November 2007 käuflich erworben und seither nicht mehr die Marke, sondern nur das jeweilige Modell gewechselt. Aber das Lumia 800, ja, doch, das hat auf jeden Fall das Potenzial, legitimer Nachfolger meines iPhone 4 zu werden. Na, mal sehen…

Äußerlichkeiten: Beim ersten Einschalten fand ich spontan das superhelle, sehr scharf auflösende Display des Lumia überzeugend, wenngleich ich es im Modus „Automatische Helligkeit“ ein wenig zu hell finde. Dafür gelingt das Lesen von noch so kleinen Buchstaben (beispielsweise auf Webseiten) wesentlich müheloser als mit dem iPhone 4, und das trotz Retina-Display des Apple-Smartphones.

Aber auch das Design des Nokia-Neulings hat es mir von Anfang an angetan: das leicht abgesetzte Display, die klaren Konturen und die sehr ansprechende Haptik verleihen dem Lumia 800 sehr viel Eleganz. Dabei wirkt es gleichzeitig sehr robust und widerstandsfähig, wovon ich mich allerdings bis dato noch nicht überzeugen konnte. Zum Glück!

Innere Werte: In Sachen innere Werte unterscheiden sich die bisherigen Windows-Phone-Smartphones kaum voneinander, da Microsoft klar regelt, was in solch ein Gerät eingebaut werden muss. Dazu zählt unter anderem ein schneller Prozessor (hier: 1,4 GHz) und ein halbwegs vernünftig dimensionierter Speicher (hier: 16 GByte).

Diese Leistungsmerkmale machen sich beim Lumia 800 in zweierlei Hinsicht bemerkbar: positiv im Sinne von Top-Leistung (was man beispielsweise beim Rendern des Nokia-Kartenmaterials gut merkt) und negativ im Sinne der Akkuleistung, die derzeit noch nicht an die des iPhone heranreicht (obwohl, momentan dürfte der Unterschied nicht sonderlich groß sein). Aber Nokia hat bereits Abhilfe in Form zweier Updates versprochen, die Anfang und Ende Dezember zur Verfügung gestellt werden sollen.

Bedienung: Hinsichtlich der Bedienung kann man iPhone und Lumia 800 kaum vergleichen, zu unterschiedlich sind die Bedienkonzepte der beiden Betriebssysteme, das im Hintergrund werkeln. Das iPhone setzt mit iOS auf eine klare Struktur, die für jede App-Funktion ein eigenes Fenster oder ein eigenes Symbol vorsieht. Damit springt man von Aktion zu Aktion, was nicht immer im besten Sinne einer intuitiven Bedienung ist.

Microsoft hingegen verfolgt mit Windows Phone einen völlig anderen Ansatz: das zugehörige Metro-Design sieht eine sogenannte Panorama-Ansicht vor, die es erlaubt, per Wischbewegung von einer Funktion zu anderen zu navigieren. Man bleibt also stets innerhalb desselben Fensters. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es leider nicht immer so aus, das merkt man besonders den Apps an, die vom iPhone (oder von Android) kommen und lediglich eine Portierung, aber keine echte Anpassung an das Metro-Design verpasst bekommen haben.

Was das iPhone auch nicht kennt, sich Bedienknöpfe, so wie es Microsoft in seinen WP-Designrichtlinien vorsieht. Klar, ein Smartphone, das nur mit einem Home-Knopf auskommt, ist schlichter im Design, aber die drei Tasten auf der Vorderseite des Lumia 800 (und all den anderen WP-Smartphones) haben durchaus ihre Vorzüge. Wobei Taste es nicht ganz trifft: Es sind lediglich Funktionssymbole, die erst mit Einschalten des Geräts aktiv und damit benutzbar werden.

Diese Funktionstasten sind mit „Zurück“, „Home“ und „Suchen“ belegt. Darüber hinaus gibt es an der rechten Seite einen Lautstärkeregler, eine Ein-/Aus-Taste sowie einen Kameraknopf, den Microsoft ebenfalls vorschreibt und mit dem sich die Foto-/Videofunktion direkt starten lässt. Das ist schon praktisch und durchdacht. Na gut, das kann das iPhone seit der aktuellen Version 5 von iOS auch…

Apropos durchdacht: Bei der Erst-Inbetriebnahme des Lumia 800 sollen zwei Aufkleber auf der Oberseite des Smartphones dabei helfen, die SIM-Karte richtig einzusetzen. Die gute Nachricht: man benötigt keine Büroklammer wie beim iPhone. Die schlechte: ich musste trotzdem in die Schnellanleitung gucken, da ich die angegebenen zwei Schritte nicht wirklich verstanden habe. Für alle, die sich das Lumia zulegen wollen oder bereits zugelegt haben: Der USB-Deckel wird per leichtem Druck auf die linke Abdeckungsseite aufgeklappt, damit man anschließend den SIM-Schacht durch einen leichten Druck auf die linke Seite desselben lösen und öffnen kann. Aber wie gesagt: eine Büroklammer braucht man nicht dazu…

Sodala, und bald, sehr bald, folgen hier die Teile 2 und 3, die sich unter anderem mit den Themen Social-Media-Integration, Multimedia, verfügbare Apps, Gimmicks, Schwächen und mehr beschäftigen werden.

Sneak Preview: Was ich am Nokia Lumia 800 toll finde

Nokia LumiaDa ich heute leider nicht mehr dazu komme, endlich mal etwas Substantielles über das Nokia Lumia 800 zu schreiben, folgten an dieser Stelle die wichtigsten Eigenschaften, die mir zu dem jüngsten Spross aus der Familie der Windows-Phone-Phones einfallen. Musik ab, bitte! Aber bitte ganz sanft und leise…

Echter iPhone-Konkurrent!

                  Formschön!

      Mal was anderes!

        Windows Phone at its best!

Die totale Social-Media-Integration!

     Robustes Ding!

Die wichtigsten Apps gibt es auch!

                                  Vollständig anpassbar!

Metro-Design!

                                    Einfach schön!

    Versteht sich auch mit meinem Mac!

Echter iPhone-Konkurrent!

Die iPhone-App zur iPhone Developer Conference 2011

Die iPhone Developer Conference 2011 lässt sich mit der zugehörigen App prima planen
Die iPhone Developer Conference 2011 lässt sich mit der zugehörigen App prima planen

Letzte Woche habe ich darüber gebloggt: ich fahre auf die iPhone Developer Conference 2011, die heuer zum vierten Mal stattfindet, und zwar in Köln, im schicken Radisson Blu Hotel, unweit der Messe. Und da ich noch nicht ganz genau weiß, welche Sessions ich besuchen soll, kam heute eine E-Mail gerade recht, in der etwas von einer Konferenz-App geschrieben stand, die auf den schlichten Namen IPDC hört. Klar, dass ich mir die mobile Anwendung direkt auf mein iPhone gezogen habe.

Sehr positiv fällt beim ersten Start auf, dass die App ihre Daten automatisch aktualisiert. Das ist natürlich toll, falls sich am Programmablauf oder bei den Referenten etwas Entscheidendes tun sollte (dieses Update kann auch manuell ausgelöst werden). Daneben bietet der Startbildschirm einen Countdown, der darüber Auskunft gibt, wie viele Tage, Stunden und Minuten wir noch warten müssen, bis die Show beginnt. Warum allerdings die Namen sämtlicher Referenten in der Abspannmanier der 70er Jahre durchs Bild laufen, erschließt sich mir nicht so ganz.

Neben diesen Spielereien bietet die App allerhand Nützliches und Durchdachtes. Hierzu gehört eine Übersicht sämtlicher Referenten und Vorträge, die die iPhone Developer Conference 2011 zu bieten hat. Ein Fingertipp liefert Infos zum Vortragendem und Vortrag und bietet weitere Details wie eine vorhandene Webseite des Referenten, eine Kurzbio und mehr. Wirklich praktisch aber ist die Möglichkeit, die jeweilige Session mithilfe von ein bis fünf Sternen zu bewerten. Feedback in Echtzeit, sozusagen. Aber auch das Eintragen eines interessanten Vortrags in den Kalender und das Anlegen eigener Notizen pro Session und Referent sind weitere nützliches Features der App.

Neben diesen Konferenz-Infos und interaktiven Möglichkeiten hat Ivo Wessel, der Entwickler der IPDC-App, den RSS-Stream der Community-Hilfe-Seite codekicker.de in die mobile Anwendung gepackt. Schade, dass es nur die Fragen und nicht die News sind, die die Seite täglich generiert. Was allerdings der etwas alberne Timer unter „Utilities“ soll, weiß wohl Ivo nur allein. Aber vielleicht erklärt er es mir ja in Köln.

Wer also nächste Woche auf die iOS-Entwicklerkonferenz kommen will, der sollte sich (a) mit der Anmeldung ein wenig beeilen, da laut Veranstalter nur noch wenige Tickets erhältlich sind, und (b) diese App auf sein iPhone laden. Der besseren Planung wegen. Man sieht sich in Köln!

Komfortabel zu tragendes Bluetooth-Headset für iPhone und Konsorten

Komfortabel drahtlos telefonieren: Bose Bluetooth Headset Serie 2
Komfortabel drahtlos telefonieren: Bose Bluetooth Headset Serie 2

Was ist das Beste, was man von einem Headset sagen kann?! Genau, dass man es gar nicht bemerkt. So gesehen muss man das Bluetooth-Headset der Serie 2 von Bose in die Kategorie „Unmerkbar“ einordnen. Denn dieses Kleinstgerät sitzt so komfortabel in der Ohrmuschel, dass man tatsächlich nach einer gewissen Zeit vergisst, dass sich dieses Gadget zum Freisprechen- und -hören im Ohr befindet.

Der ausgezeichnete Klang des kleinen Headsets taugt nicht nur zum Telefonieren, sondern auch prima zum Musikhören, wenn auch nur „Mono“, also auf einem Ohr. Das widerspricht zumindest nicht vollständig der StVO, da das andere Ohr ja unbehelligt bleibt. Im Auto würde ich es trotzdem nur zum Freisprechen einsetzen. Aber auf dem Fahrrad…

Mein erster Versuch, das Bose Bluetooth-Headset mit meinem iPhone zu verbinden, scheiterte an meinem ausgeprägten Widerwillen, Betriebsanleitungen zu lesen. Ich hätte es aber auch so wissen können: Für den Erstkontakt zwischen Headset und iPhone muss man die Telefontaste des Bose-Gadgets für einige Sekunden festhalten, bis die blaue Bluetooth-LED ihr Blinkverhalten ändert (danke an der Stelle nochmals an die Bose-Hotline, die mich auf die Idee brachte). Dann erkennt das iPhone auch das Headset, sodass beide – per Fingertipp auf die Modellbezeichnung – „gepairt“, also via Bluetooth verbunden werden können.

Am Headset befinden sich drei Tasten: eine zum Ein-/Ausschalten, eine für die Lautstärke und eine für die Annahme und das Initiieren eines Anrufs. Und eine Mini-USB-Buchse befindet sich ebenfalls am Bose-Gadget: damit lässt sich der Akku entweder per Steckdose oder per Computer aufladen.

Laut Bose soll das Headset in der Lage sein, Windgeräusche und ähnliche akustische Beeinträchtigungen so zu filtern, dass mich mein Gesprächspartner auf der anderen Seite der Leitung gut verstehen kann. Das werde ich bei Gelegenheit noch testen. Die Hörqualität ist auf jeden Fall sehr gut, das steht schon mal fest.

Preislich zählt das Bose-Bluetooth-Headset nicht zu den Günstigsten seiner Klasse: 150 Euro berappt man für das drahtlose Gadget. Dafür bekommt man ein Freisprech-Device vom Feinsten. Und beim Bestellen daran denken: es gibt das Headset für das linke und für das rechte Ohr, je nach Präferenz.

Entfernte Rechner mit dem iPad steuern – und das ziemlich komfortabel

Eigentlich brauchte ich nur ein neues Tool für mein iPad, mit dem ich von der Couch aus meinen Musikserver steuern kann, da die VNC-App nicht mehr so wollte wie ich. So habe ich mich also ein wenig im Apple Appstore umgesehen und bin dabei auf die kostenlose Remote-Control-App PocketCloud von Wyse Technology gestoßen. Die Verbindung mit dem Hifidelio klappte problemlos, und ich war zufrieden. Bis heute. Denn seit heute bin ich begeistert!

Und warum das? Nun, ich habe die Möglichkeit evaluiert, via iPad-App auf meinen Mac remote zuzugreifen, und das funktioniert (mithilfe der richtigen Einstellungen) so problemlos, dass ich Wyse hiermit zurufe: „Bravo, tolles Tool!“. Damit kann ich jederzeit auf meinen Apple-Rechner zugreifen, falls ich beispielsweise unterwegs oder Zuhause sein sollte und der Rechner im Büro steht (hierzu muss der Rechner allerdings eingeschaltet sein). Damit lassen sich tolle Dinge wie Online-Trainings, entfernte PC-Hilfe und so fort realisieren. Und mithilfe eines Zusatztools und eines Google-Accounts funktioniert das Ganze noch besser.

Hierzu benötigt ihr nur die kostenlose Software PocketCloud Mac Companion, die ihr von dieser Wyse-Seite auf euren Mac oder Windows-PC laden und installieren könnt. Anschließend tragt ihr sowohl in die iPad-App als auch in die PC-/Mac-Software euren Google-Account ein; damit wird der Zugriff auf den entfernten Rechner deutlich einfacher. Zudem müsst ihr in der mobilen App unter „Verbindungseinstellungen“ die Nutzerdaten des zu steuernden Rechners eintragen (also Benutzername und Kennwort).

Die iPad-App ist wirklich vom Feinsten (zumindest im Vergleich zu der VNC-App, die ich vorher benutzt habe). Die Darstellung des entfernten Rechners ist sehr gut, so dass sich selbst auf dem kleinen Display des iPad alles gut lesen lässt. Daneben gibt es eine ausgefeilte Mausfunktion, mit der sich sehr zielsicher sämtliche Objekte des entfernten Rechners bedienen lassen. Aber auch die virtuelle Tastatur bietet alles, was man für den entfernten Zugriff auf Mac oder PC benötigt, also Tastenkombinationen, sämtliche FN-Tasten und vieles mehr. Und Multitouch-Gesten unterstützt die Wyse-App ebenfalls. Geht es noch besser?!

Auch sehr begeisternd ist die Suchfunktion von PocketCloud, mit der ich auf dem Remote-Rechner nach Dokumenten wühlen und diese sogar öffnen kann. Und was für die Dokumente gilt, trifft auf die Anwendungen genauso zu, die auf dem entfernten Computer installiert sind. Diese lassen sich per PocketCloud starten, die aktiven Anwendungen können ebenfalls per Fingertipp angezeigt werden. Und Bildschirmfotos lassen sich mit PocketCloud ebenfalls erstellen.

iPhone developer conference 2011, ich komme!

Seit heute ist es amtlich: Auch in diesem Jahr werde ich auf der iPhone developer conference vertreten sein. Und das bereits zum vierten Mal, das ist doch fast schon so etwas wie ein kleines Jubiläum, oder? Die erste Ausgabe fand noch in München statt, wo wir damals das neu geschaffene Entwicklermagazin mac-developer vorstellten. Das Heft ist mittlerweile Geschichte (und heißt jetzt mobile-developer), die iPhone dev con findet zum dritten Mal in Köln statt, aber ansonsten hat sich nicht viel verändert.

Soll heißen: iPad, iPhone und Co. boomen nach wie vor (wenngleich nicht mehr in demselben Ausmaß wie noch vor einem Jahr), und die Inhalte sind gewiss nicht langweiliger geworden. Sieht man sich nämlich das Programm der ipdc11 an (das ist übrigens der Hashtag der Veranstaltung, für alle Twitterer unter euch), findet man eine Reihe interessanter Sessions und Vorträge, die für Neulinge und Profis gleichermaßen interessant sein dürften.

Zu den Einsteiger-Sessions zähle ich unter anderem 2 Apps zum Preis von einer? Unterschiede zwischen iPhone und iPad Apps von und mit Benno Bartels, aber auch den Vortrag Erfolgsfaktoren für iOS-Apps von Christian Lupe am zweiten Tag würde ich in diese Kategorie packen. Für echte Profis sind wohl die Sessions Drupal und iOS – ein starkes Team, Komplexes Backend schnell programmiert, iOS-Entwicklung – der agile Weg und Sicherheit von iPhone und iPad im Unternehmen gedacht.

Wer übrigens am ersten Tag nicht genug bekommen kann von all den technischen Infos, dem seien die Night-Coding-Session von Ivo Wessel und die Windows-Phone-Coding-Battle von Microsoft empfohlen. Ivo zeigt anhand seiner ipdc-App, wie die Entwicklung und Programmierung solch einer mobilen App aussehen kann. Zudem duellieren sich Oliver Scheer und seine Kollege Felix Rieseberg von 18 bis 20 Uhr auf der ipdc-Bühne, wer denn die schönere Windows-Phone-App baut, und das möglichst effizient.

Natürlich gibt es auch einen Ausstellerbereich, in dem unter anderem Microsoft ihr OS-Baby Windows Phone 7.5 vorführen wird. Und wer noch nicht die Gelegenheit hatte, das neue Lumia 800 genauer zu begutachten – ich schätze mal, dass die Jungs von Nokia solch ein Teil dabei haben. Die werden am ersten Abend auch eine ausführliche Session rund um ihre mobilen Pläne des nächsten Jahres zum Besten geben.

Ach ja: Wie ich Ende September schon mal gebloggt hatte, findet derzeit die Abstimmung zur besten deutschen iPhone-App 2011 statt. Noch könnt ihr eure Stimme abgeben, und zwar bis zum 21. November. Also hurtig, da sind ein paar wirklich nette Apps dabei… Und anmelden könnt ihr euch natürlich auch noch für die ipdc11. Man sieht sich!

GPS-Suche-iPhone-App „Wohin“ jetzt mit Bewertungssystem zum Sparpreis

Mit Wohin? 4.0 lassen sich jetzt Orte bewerten und dazu Erfahrungsberichte erstellen
Mit Wohin? 4.0 lassen sich jetzt Orte bewerten und dazu Erfahrungsberichte erstellen

Die GPS-basierte Suche-iPhone-App „Wohin?“ bietet mit der Version 4.0 ein neues Feature, das die Macher von Qype angesichts der mehr als 350.000 verkauften Wohin-Einheitem zumindest unruhig schlafen lassen dürfte.

Denn ab sofort können gefundene und besuchte Orte mithilfe eines gängigen 5-Sterne-Systems bewertet und darüber hinaus mit Rezensionen bedacht werden. Für noch mehr Transparenz sowie für den ein oder anderen Tipp respektive Hinweis an Freunde, Follower und Bekannte.

Da dieses System von Anfang an mangels Masse nicht rein auf Wohin?-Anwender-Bewertungen und -Reviews funktionieren kann, bedient sich die App der bestehenden Google-Berichte und -Sterne, was das Ganze gleich mal relevanter macht.

Dass sich die selbst erstellten Erfahrungsberichte direkt auf Twitter und Facebook veröffentlichen lassen, darf man getrost als sinnvolles und zeitgeistiges Add-on betrachten.

Darüber hinaus wurde laut Ortwin Gentz (der CEO von Futuretap) die Icon- und Kartendarstellung auf der Detailseite optimiert. Dies soll für mehr Übersicht und eine verbesserte Lesbarkeit sorgen.

Ach ja: Für eine laut Futuretap „kurze Zeitspanne“ kostet Wohin? lediglich 79 Cent! Also, worauf wartet ihr noch?!

hotel.de-iPad-App: Aufgeräumt, sinnvoll aufgebaut und mit fettem Fehler [Upd]

Eigentlich bin ich ja Stamm-HRS-Kunde, wenn es um das Buchen eines Hotelzimmers für meine Reisen geht. Aber kürzlich erreichte mich eine E-Mail, die mich freundlich darauf hinwies, dass es da ja auch noch hotel.de gibt, und die haben jetzt neben ihren mobilen Apps für iPhone, Android, Blackberry und Windows Phone eine angepasste Mobilanwendung für das iPad herausgebracht. Die sieht auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aus, hat allerdings einen fetten Fehler zu bieten.

[Update] Die hotel.de AG hat sich bei mir via Twitter gemeldet, und sie sind wohl schon dran, den Fehler zu beheben. Na, da bin ich schon sehr gespannt, wann das Update im Appstore landet… [/Update]

Zunächst die gute Nachricht: mit der iPad-App der hotel.de AG lassen sich entweder per Geo-Ortung Hotels in der unmittelbaren Nähe finden oder via Stadtsuche. Das ist nichts Besonderes, funktioniert aber tadellos und recht zügig. Die gefundenen, freien Hotels werden auf der Karte und in einer vertikalen Liste angezeigt, die per Fingertipp nach eigenen Kriterien sortiert dargestellt werden kann. Ein weiterer Tipp auf das Hotel der Wahl öffnet ein neues Fenster, das die wichtigsten Infos zur Unterkunft darstellt. Dazu gehören eine Bildergalerie, der Preis, die Stornierungsbedingungen (was sehr praktisch und sinnvoll ist), die Adresse des Hotels und eine Kurzinfo zum Objekt.

Daneben stehen in drei weiteren Unterfenstern Infos zur Ausstattung, zu den Kundenbewertungen und der Hotellage via Google Maps bereit. So weit, so gut. Das ist alles sehr übersichtlich und an das iPad angepasst. Falls das Hotel akzeptabel erscheint, kann man es entweder direkt buchen (wozu ein hotel.de-Login notwendig ist) oder man packt es erst einmal auf den Merkzettel, um es später schneller wiederzufinden.

Praktisch ist auch der Schaltknopf „Nächstes Hotel“, mit dem man von Angebot zu Angebot wechseln kann, ohne zuerst auf die Übersichtseite zu gehen, um von dort aus zum nächsten Hotel zu springen. Und genau hier offenbart sich der große Bug (= Fehler), der sich in die hotel.de-App eingeschlichen hat. Wechselt man nämlich beispielsweise zur Kategorie „Ausstattung“ und verzweigt aus dieser Ansicht zum nächsten Objekt (mit eben jenem Schalter „Nächstes Hotel“), werden zwar die Infos des folgenden Angebots angezeigt, allerdings ohne eine Anpassung des Preises. Dieser wird also nicht aktualisiert! Dies geschieht erst, wenn man auf die Unterseite „Hotelinfos“ wechselt.

Das kann schon mal zu unliebsamen Überraschungen führen, denn aus einer Unachtsamkeit heraus geht man direkt zur Buchung, ohne dass man der fehlerhaften Preis bemerkt. Diesen App-Bug sollte die hotel.de AG schnellstens beheben (lassen)!

Ansonsten findet ihr hilfreiche Tipps und Infos zum Thema Reisen in Form von Internetlinks zum Auswärtigen Amt, zur myTaxi-App, zu Reiseberichten, zum Thema Reisemedizin und vieles mehr. Mithilfe der App könnt ihr aber auch eure Buchungen einsehen, die beliebtesten Hotels abrufen und euch per Schüttelfunktion und Zufallsgenerator die schönsten Hotel anzeigen lassen. Das ist mal die etwas andere Reiseplanung!

Wie Flash-Games und -Apps à la „Machinarium“ auf dem iPad landen

Gestern war ich auf dem Mobile Day, der im Rahmen der Entwicklerkonferenz W-JAX stattfand, die die Software & Support Media alljährlich ausrichtet. Der Mobile Day richtete sich wohl vornehmlich an Java-Entwickler (die ja vorwiegend auf der W-JAX herumspringen), die sich über das Thema Mobile informieren wollten. Anders ist es zumindest nicht zu erklären, warum beispielsweise der Track „Mobile Enterprise-Strategien“ eher eine einführende Gegenüberstellung zum Thema  „Native vs. Web-Apps“ war, und sich weniger mit mobilen Strategien beschäftigte.

So gesehen war ich im Westin Grand Hotel etwas fehl am Platz, allerdings fand ich die Präsentation des Adobe-Mannes ganz aufschlussreich, der in den 60 Minuten, die ihm zur Verfügung standen, eine Menge über das Thema Cross-Plattform-Development erzählt hat. Zum Einsatz kam hierfür das Flex SDK und Flash Builder 4.6 in einer Beta-Version, und was dieses Tool kann, ist schon ziemlich beeindruckend.

Wie ein Flash-Spiel in einer Air-Runtime aussehen kann, zeigt das Point-and-Tipp-Spiel Machenarium, das nur auf dem iPad 2 läuft
Wie ein Flash-Spiel in einer Air-Runtime aussehen kann, zeigt das Point-and-Tipp-Spiel Machenarium, das nur auf dem iPad 2 läuft

Zunächst sollte man über das Flex SDK wissen, dass es eine Reihe wichtiger Hardware-Features unterstützt. Hierzu gehören unter anderem Multitouch, LBS-Funktionen, die eingebaute Kamera, das Mikrofon, die Beschleunigungssensoren, SQLite, die Beschleunigung der GPU und einiges mehr. Damit stehen Flash-Entwicklern nahezu alle Features der adressierten Plattform zur Verfügung.

Der Rest ist ziemlich „einfach“: Man wählt die Ziel-Plattformen aus, auf dem die flash-basierte App laufen soll (das sind derzeit iOS, Android und Blackberry Tablet OS) und entwickelt dann in der Entwicklungsumgebung seiner Wahl die mobile App. Hierfür werden derzeit Xcode für Mac und Eclipse für Mac und Windows unterstützt. (Also doch nicht ganz „seiner Wahl“). Sobald die App fertig ist, macht Flex eine iOS-, Android- oder Blackberry-taugliche Anwendung daraus, die dann in den zugehörigen Appstore übertragen werden kann.

Toll an Flex ist auch die Möglichkeit, seine App direkt auf dem passenden Gerät zu testen. Dies geschieht über eine USB-Verbindung, mit der man die App direkt auf das Smartphone oder Tablet-Device übertragen und dort debuggen kann.

Und was mit Flash, sprich mit der Adobe Air-Runtime möglich ist, zeigt das iPad-Spiel Machinarium auf eindrucksvolle Weise. Dieses Adventure-Game präsentiert sich in bester Point-und-Tipp-Manier , bei dem zahlreiche Rätsel zu lösen sind, das wirklich tolle Grafiken bietet, mit witzigen Gags gespickt ist und nett erzählt wird. Das wäre glatt ein Grund, sich das iPad 2 zu holen, auf dem Machinarium leider nur läuft. Wer einen Vorgeschmack davon erleben will, kann sich eine Demo-Version auf seinen Mac oder PC holen.

Da soll noch einer behaupten, Flash auf dem Smartphone sei tot. Als Standalone-App sicherlich nicht!