Archiv für den Monat: September 2010

iPhone, iPad und Co. mit Sonnenlicht unterwegs laden

Wenn ich mir eine Tasche kaufe (und das kommt ab und an schon mal vor; manche Leute bezeichnen mich sogar als Taschenfreak!), kommt es mir neben der Funktionalität vor allem auf das Design an. Daher gehe ich beispielsweise gerne in Crumpler-Läden – oder auf deren Webseite.

Letzte Woche erreichte mich allerdings ein Verwahrungsutensil, das nicht schön aussieht, dafür aber schön praktisch ist. Denn die Neuber Energy Sun-BAG wartet mit einem Feature auf, dass andere Taschen nicht zu bieten haben: An der Vorderseite prangt groß und fett eine Reihe aus Solarzellen, die dem geplagten iPhone-und iPad-Vielreisenden endlich das lästige, permanente Nachladen seines Lieblingsgadgets erleichtern soll.

Die Idee ist ganz simpel: Anstatt jedes Mal eine Steckdose suchen zu müssen, wenn der Batterieladebalken des iPhone (oder iPad) mal wieder die Farbe wechselt (sprich weniger als 20 Prozent Ladung übrig bleibt), hängt man das Apple-Fon an den Akkumulator, der sich in der Neuberschen Tasche befindet, der seinerseits mittels der Solarzellen immer wieder geladen wird. Das müsste dank der großen Solarzellenfläche sogar an wolkenverhangenen Tagen funktionieren, solange nur etwas Licht darauf scheint. Ich werde darüber berichten…

Allerdings sollte man den zur Tasche gehörenden Akku erst mal vollständig aufladen, was laut Beiblatt rund acht Stunden dauert. Bei meinem Test war die Batterie schon halbvoll, sodass ich gleich mal den Test vornehmen konnte. Ach ja: Für das Laden des Akkus liegt ein Kabel bei, aber leider kein Stromadapter für die Steckdose. Es funktioniert allerdings der Ladestecker des iPhone in Verbindung mit dem Ladekabel von Neuber. Schade ist das Fehlen eines solchen Adapters angesichts des Preises von 150 Euro für die Tasche aber schon.

Nachdem der Taschenakku geladen ist, kann man sich (mit etwas Geschick) an die Verkabelung des Gesamtsystems “Solartasche” machen. Dazu wird das Solarzellenkabel, das aus der Vorderseite der Tasche ragt, mit dem “Input”-Port der Batterie verbunden und das beiliegende USB-Kabel – um den Connectoradapter erweitert – am Output-USB-Port des Taschenakkus angeschlossen. Dann kann man beispielsweise das iPhone in die zugehörige Innentasche schieben (wenn auch kopfüber) und die Ladebatterie samt Kabel verschwindet in der Reißverschlusstasche im Inneren der Solartragetasche. Das hätte man bestimmt eleganter lösen können, mit etwas Fummelarbeit geht’s aber auch so. In der Praxis wird sich zeigen, ob das insgesamt durchdacht ist…

Fazit: Die Solartasche der Neuber GmbH & Co. KG ist eine prima Idee, wie man auch ohne Steckdose permanent Strom für seine Lieblingsgadgets hat – entsprechend Sonne vorausgesetzt. Und mein iPad kann ich mit der Solartasche auch laden – schade, dass die zugehörige Batterie nur einen Stromausgang hat – sonst könnte man glatt iPhone und iPad gleichzeitig mit Strom befüllen. Und ja, weitere Adapter (Mini-USB. Sony-Ericsson-Adapter, etc.) liegen der Tasche auch noch bei. Denn Neuber hat nicht nur die Apple-Fanboys und-girls im Sinn…

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Preview: Qt Developer Days 2010 in München

Gerade habe ich mich zu den Qt Developer Days in München angemeldet. Erstens, weil es quasi vor meiner Haustür liegt, und zweitens, weil ich das Thema Crossplattform-Software-Entwicklung ganz spannend finde. Denn wer will das nicht: einmal eine App schreiben und dann mit möglichst wenig Aufwand auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Plattformen portieren.

Das Event findet übrigens vom 11. bis 13. Oktober in Unterschleißheim bei München statt, und es gibt wohl noch einige freie Plätze. Zumindest waren letztes Jahr rund 700 Leute auf den Qt Dev Days, und dieses Ergebnis wollen die Macher der Entwicklertage gerne toppen.

Es wird einiges zu sehen sein: so werden unter anderem mehr als 50 Techsessions rund um Qt 4.7 angeboten, das rechtzeitig fertig wurde, um es in seiner ganzen Bandbreite präsentieren zu können. In diesen Vorträgen geht es um fundamentale Qt-Bereiche wie Multithreading, Qt Webkit, Netzwerk-Funktionen und mehr. Aber auch Workshops, wie sich Hardware und Grafikeinheit mithilfe von Qt beschleunigen lassen, stehen auf dem Programm. Und klar, dass MeeGo auf den Qt Dev Days 2010 vertreten sein wird.

Und wen das alles nicht abschreckt und wer ganz viele Infos rund um Qt abgreifen will, sollte einerseits auf dieser Seite für mehr Infos surfen und sich andererseits möglichst schnell anmelden. Denn bis zum 29. September gilt noch das Early-Bird-Angebot, mit dem man locker mal 200 Euro sparen kann. Wir sehen uns!

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IDF10: Übersicht zu den wichtigsten MeeGo-Features

Während des Intel Developer Forum saß ich unter anderem in einer sehr interessanten Techsession zum Thema MeeGo und was das Linux-Betriebssystem für mobile Endgeräte so alles drauf hat. Dabei wurde unter anderem folgende Folie eingeblendet, die ihr euch auf jeden Fall mal ein wenig genauer ansehen solltet.

  • Sie zeigt beispielsweise, dass sich MeeGo für ganz unterschiedliche Geräteklassen eignet. So gibt es jetzt schon eigene UX und Frameworks für Netbooks, Smartphones und Auto-Gadgets. Weitere werden folgen.
  • Für die Datenverbindung zwischen mobilem Endgerät und beispielsweise WLAN -Router ist der erprobte Connection Manager – kurz: connman – vorgesehen. Dieses Tool kam übrigens auch schon im MeeGo-Vorgänger Moblin zum Einsatz und hat sich dort offensichtlich sehr bewährt.
  • Ähnlich wie beim Verbindungsmanager verhält es sich mit dem Telefonstack, der sich ofono nennt und wohl schon unter Moblin ganz gute Dienste geleistet hat. Anders ist die Implementierung unter MeeGo kaum zu erklären.
  • Für MeeGo sprechen aber auch die Integration cloud-basierter Synchronisationsdienste, mit denen sich Kalender- und Termindaten problemlos aktualisieren lassen sollen. Das gilt auch für das Einbinden von Twitter, Facebook und Co., was aus einem MeeGo-basierten Gerät einen echten Social-Media-Hub macht.
  • Schön sind auch die Verbesserungen, die MeeGo erfahren hat. Dazu zählt ein effizienteres Powermanagement, das eingebaute Akkus und Batterien schonen soll sowie die Verkürzung der Boot- und Resume-Zeiten. So kommt MeeGo beispielsweise beim WeTab auf handgestoppte 12 Sekunden, bis es aus dem Ruhezustand wieder erwacht ist.
  • Und ganz neu sind die Frameworks in Sachen Gesten- und Multitouch-Steuerung und Sensorprogrammierung. Das sind natürlich vor allem für die Entwicklung von Smartphone-Apps unabdingbare Features, die ein Betriebssystem auf jeden Fall unterstützen sollte.
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Watch out: Exklusive IDF-Infos ab nächster Woche

Noch bin ich hier in San Francisco, habe einen Vanilla Latte neben mir stehen und versuche gerade, die Ereignisse und Erlebnisse der letzten fünf Tage zu ordnen, einzusortieren und in einen größeren Kontext zu bringen.

Nur mal schon so viel vorab: Ich habe Dutzende von Bildern geschossen, die zum Teil schon auf Flickr sind. Aber auch diverse Videos sind entstanden, die ich mit meiner Sony aufgezeichnet habe und die ich nächste Woche schneiden und online stellen werde. Daneben wurde ich zum Intel AppCenter interviewt, habe viele Dutzende Tweets abgesetzt und mit interessanten Leuten gesprochen. Und ein bisschen von San Francisco habe ich natürlich auch gesehen.

Und für alle, denen das bis jetzt zu dünn war, folgen hier noch ein paar Stichworte, worüber ich in den nächsten Tage anlässlich IDF und Intel AppUp Elements 2010 schreiben werde:

  • Intel Atom Developer Program heißt ab sofort Intel AppUp Developer Program.
  • Ct Technology nennt sich jetzt Intel Array Building Blocks.
  • Intels Philosophie in Sachen Mobile-Apps-Entwicklung: “Develop once, distribute multiple”.
  • Das neue Dell-Netvertible ist wirklich sehr cool!
  • Netbook-Prozessoren sind ab sofort dual.
  • Konfigurierbare Atom-Prozessoren kommen im nächstes Jahr auf den Markt.
  • Das Fernsehen der Zukunft wird “smart” sein und ebenfalls auf Atom-CPUs-Basis laufen.
  • und vieles mehr

So, stay tuned. Hier gibt es ab Montag eine Menge zu sehen und zu lesen und zu hören!

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Hurry up, Mac-Entwickler: Macoun-Anmeldung nur noch zwei Wochen lang möglich

Die gerade zu Ende gegangene MobileTech Conference hat es gezeigt: der Boom rund um das Thema Software-Entwicklung im Allgemeinen und für mobile Geräte im Speziellen ist ungebrochen. Und so wird auch dieses Jahr wieder die Macoun stattfinden, eine ursprünglich reine Mac-Entwickler-Konferenz, die sich mitterweile natürlich auch iOS auf die Fahne geschrieben hat.

Dies erkennt man sehr gut am Programm, das neben den Klassikern Cocoa und Xcode auch Sessions parat hält, die sich an iPhone- und iPad-Entwickler richten. Dazu gehören beispielsweise Vorträge mit Titeln wie “Audio-APIs in iOS4″ oder “Schnellstart iOS-Entwicklung”. Letztere Session sieht sogar im praktischen Teil das “Bauen” einer iPad-App vor.

Wie ihr also sehen könnt, lohnt sich die Teilnahme an der Macoun auf alle Fälle, denn auch fundierte Cocoa- und Xcode-Grundlagen stehen einem iPhone-/iPad-Entwickler gut zu Gesicht. Also, dann mal flugs den Anmeldelink geklickt und am besten für beide Tage registriert. Die Anmeldefrist endet am 25. September.

Ach ja: die Macoun 2010 findet am 2. und 3. Oktober in Frankfurt statt. Für alle Fälle…

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