Archiv für den Monat: Juli 2010

Es kommt Schwung ins MeeGo-Projekt: Fedora 14 und MeeGo Handset UX 1.0

Gestern war Annahmeschluss in Sachen Fedora 14. Soll heißen, dass ab sofort keine neuen Features mehr für die nächste Fedora-Version seitens der Community angenommen werden. Aber auch so können sich die geplanten neuen Funktionen sehen lassen. Bemerkenswert ist vor allem die Tatsache, dass Fedora 14 eine angepasste MeeGo-Bedieneroberfläche für Netbooks haben wird. Das klingt doch ganz danach, dass in Sachen MeeGo ein neues Momentum entsteht.

Aber auch sonst sind die geplanten Fedora-14-Features nett anzusehen:

  • D-Compiler samt Standard-Runtime “Tango”
  • Gnome 3.0
  • LZMA-Komprimierung für Live-Images
  • NetBeans 6.9
  • Perl 5.12 und Python 2.7
  • Spice für virtuelle Desktops
  • und viele mehr.

Und falls ihr euch mal MeeGo Netbook UX 1.0 ansehen wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür. Ach ja: Fedora 14 soll Ende Oktober als Finale Release feststehen.

Neben dieser Ankündigung in Sachen Fedora 14 ist schon seit ein paar Tagen MeeGo Handset UX 1.0 draußen, das auf MeeGo 1.1 basiert, das im Oktober offiziell vorgestellt wird. Das Handset-Framework umfasst schon eine ganze Menge:

  • Statusleiste inklusive Uhr und Anzeigesymbole für Netzwerk, Wifi, Bluetooth, 3G, Benachrichtigungen und Akkustatus
  • Home-Bildschirm
  • Lock-Screen
  • Application Launcher
  • vituelle Tastatur
  • diverse Anwendungen: Telefon, SMS, Webbrowser, Kontakte und Fototool
  • Hardsware-Support für Moorestown-basierte Handhelds und Nokia N900
  • und andere Dinge.

Die komplette Featureliste samt Donwloadlink und weitere nützliche Infos gibt es auf meego.com

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Meet:MeeGo in Berlin mit Anregungen in Sachen Mobile Linux

Zugegeben, die Ankündigung kommt ein wenig kurzfristig, aber mich erreichte die Nachricht selber erst vor wenigen Minuten via Twitter: Morgen findet im c-base zu Berlin eine ziemliche coole Veranstaltung in Sachen MeeGo/Maemo statt. Ziel dieses Events (das in einer Event-Reihe ausarten soll und weder von Nokia noch von Intel gesponsort wird): Wie bringe ich Community und Entwickler zusammen, damit sich diese bestmöglich zum Thema MeeGo/Maemo austauschen können. Und das Ganze nennt sich dann “Mobile Freidae”.

Auf dem ersten Mobile Freidae wird unter anderem Uwe Kaminski aka jukey darüber referieren, wie sich MeeGo- resp. Maemo-Fehler suchen, beheben und weitergeben lassen. Das klingt doch ziemlich spannend.

Also, falls ihr morgen Abend noch nix vorhabt und euch das Thema MeeGo/Maemo interessiert, kommt ab 20:00 Uhr im c-base zu Berlin vorbei. Und falls ihr sogar selbst einen Beitrag leisten wollt, solltet ihr ganz schnell via E-Mail mit den Organisatoren des Mobile Freidae Kontakt aufnehmen. Denn je mehr Leute sich in solch ein Community-Event einbringen, desto mehr haben alle davon. Also dann: Auf ins c-base!

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MeeGo-Smartphone in Wort, Ton und Bild

Letzte Woche hatte ich es angekündigt und heute ist es soweit: Steve “Chippy” Paine hat auf carrypad.com einen ausführlichen Beitrag zum ersten MeeGo-Smartphone auf Moorestown-Basis veröffentlicht, den ich hier kurz aufgreifen und die Highlight besprechen möchte. Am Ende von Steves Beitrag gibt es übrigens ein 16-minütiges Video, das das Ganze multimedial zusammenfasst.

Vorab sei ganz klar gesagt, dass es sich bei dem Aava-MeeGo-Moorestown-Smartphone lediglich um einen Prototypen handelt, der mit Beta-Hardware- und Pre-Alpha-Software daher kommt. Es ist also kein Gerät, das so auf den Markt kommen wird, wie Steve es in seinen Ausführungen und im Video vorstellt. Aber es gibt einen guten ersten Eindruck, wie Intel-basierte Smartphones in Zukunft aussehen könnten. Und das ist vor allem für Hard- und Software-Entwickler ein wichtiger Hinweis, wohin die Reise gehen wird.

Schön an dem Beitrag finde ich den Einstieg, der davon spricht, wie klein ein “PC” sein kann. Genau, kein Smartphone, sondern ein mobiler Rechner, den man in seiner Hand hält und mit dem man sogar telefonieren kann. Das Aava-Phone ist mit allem ausgestattet, was man von solch einem Gadget erwarten kann: Touchsceen, diverse Sensoren, diverse Anschlüsse, Kamera und vieles mehr. Und ein Prozessor, der alles in den Schatten stellt, was bisher in Smartphones verbaut wurde. So zeigte der Javascript-Test mit Sunspider, dass das Aava-Phone im Vergleich zu einem Android-Smartphone mit Android 1.6 und Snapdragon-CPU etwa fünfmal schneller ist! Wir reden also tatsächlich von einem echten mobilen Rechner.

Aber auch die MeeGo-Bedieneroberfläche hat großes Potenzial und wird uns sicherlich noch viel Spaß bereiten. Ok, und jetzt guckt ihr euch die Sache am besten selbst an.

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My Kalenderwochen 25 und 26: Dev Days und Tweetup

Die letzten drei Wochen waren pickepacke voll, daher kommt hier kurz und knapp eine Zusammenfassung der Kalenderwochen 25 und 26.

Am Anfang der Woche 25 stand mein eigenes Update der neuen iPhone-Firmware 4.0 an. Es war allerdings mehr ein Deinstallieren des Goldmasters und ein erneutes Kopieren der finalen Version 4.0 auf das Apple-Smartphone. Zwei Tage später sorgte dann ein Video für einige Furore, das eine sehr frühe Version vom MeeGo für Tablet-PCs zeigt. Sehr interessant und unterhaltsam sind die Kommentare zum Videoclip.

Ende der Woche war ich dann in Frankfurt, wo der Samsung Local Developer Day stattfand. Dort ging es um das Samsung-eigene Betriebssystem Bada, das in den nächsten Wochen und Monaten iPhone, Android und Co. das Fürchten lehren soll. Ich habe zumindest gelernt, dass Samsung noch einen weiten Weg vor sich hat, damit dies gelingen kann.

Kaum aus Frankfurt zurück, stand der nächste Tagestrip auf dem Programm, und zwar nach Hamburg, wo ich auf dem Blackberry Developer Day eine Menge über das Ecosystem Blackberry hören konnte. Auch bei RIM scheint es so zu sein, dass die Fragmentierung des eigenen Portfolios eine der größten Herausforderungen darstellt. Aber nicht nur für RIM, sondern auch für Blackberry-Software-Entwickler, die sich mit allerlei OS-Versionen und zugehörigen Smartphone-Modellen herumschlagen müssen.

Mein persönliches Highlight in diesen zwei Wochen war aber zweifellos das Tweetup mit Josh Bancroft von Intel, der sich beim Chiphersteller hauptsächlich mit dem Thema Social Media und Communities beschäftigt. So hat Josh das Intel Software Network (ISN) federführend aufgebaut und er hatte die Idee für Intel Software Network TV, das er aktuell produziert. Auf ISN schart Intel seine Entwickler um sich, stellt allerlei nützliche Tools zur Software-Entwicklung zur Verfügung und informiert mit permanent neuen Blogbeiträgen und anderen Inhalten. Und da Josh schon mal hier war, haben wir ziemlich spontan ein Tweetup in München aufgesetzt, was insgesamt toll gelaufen ist.

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Nachtrag zu Tweetup mit Josh Bancroft mit Bild

DSC_0236, originally uploaded by umpcportal.com.

Erst gestern habe ich ein paar Eindrücke und Informationen rund um das Tweetup mit Josh Bancroft von Intel veröffentlicht. Und heute nun entdecke ich dieses Bild von Josh (links) und mir (rechts). Wie ihr sehen könnt, war die Stimmung ziemlich gut und wir hatten eine Menge Spaß. Aber auch der interkulturelle Austausch kam nicht zu kurz.

Leider kann man nicht so gut erkennen, dass Josh ein ziemlich witziges T-Shirt trägt, auf dem Flash Gordon und ein stilisierter Apfel zu sehen sind. Und, was könnte das wohl bedeuten?!

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