Es war ja nicht mein erstes Barcamp, aber sicherlich mein vollstes. Wow, da hat das Orga-Team rund um Boris Jebsen wirklich einen Super-Job gemacht! Es waren nämlich schätzungsweise 400 Leute (oder mehr) auf dem Droidcamp 2010 , und das hatte sich gleich mal am Morgen in zweierlei Hinsicht ungünstig ausgewirkt: Zum einen dauerte das Check-in aller Teilnehmer viel länger als erwartet, so dass die Veranstaltung mit erheblicher Verspätung losging. Und zum anderen dauerte die Vorstellungsrunde, wie sie auf Barcamps üblich ist, ein wenig länger. Auch, weil es immer wieder Leute gab, die die Begrifflichkeit “3 Stichworte zur eigenen Person” nicht ganz auf dem Radar hatten…
Jenseits dieser organisatorischen “Hick-ups” war das Interesse an neuen und schon bekannten Themen riesig, und die Konferenzräume waren immer sehr gut besucht. Da ich mich natürlich nicht vierteilen konnte, folgt hier nur eine kurze Zusammenfassung der Sessions, in denen ich saß und über die ich fleißig getwittert habe.
Los ging’s mit einer Feedbackrunde von und mit Thibaut Rouffineau, der sich mal den Spaß gemacht hat, die wichtigsten Android-Appstores auf diverse Merkmale hin abzuklopfen. Dazu zählen unter anderem Kriterien wie “Time-to-Market”, “auszufüllende Felder”, “Time to load” und natürlich die Zahl der Downloads pro Appshop. Vor allem dieser letzte Werte der vorgenommenen Downloads in zehn ausgewählten Appstores ist ein wenig erschütternd: Nach fünf Tagen hatte der Android-Market die Konkurrenz quasi in den Boden gerammt, oder wie soll man ein Download-Verhältnis von 10:1 zum zweitplatzieren Store von GetJar sonst nennen? Amüsant war auch das direkte Feedback von Thibaut an die anwesenden Vertreter der einzelnen Stores. Dabei kam unter anderem heraus, dass der Motorola Shop4Apps erst mal nicht nach Europa kommt.


