Archiv für den Monat: April 2010

Intel unterstützt kreative Netbook-Entwickler

Anfang März habe ich darüber berichtet, dass Intel im Laufe des Jahres 2010 insgesamt eine Million Dollar in die Entwicklung neuer Netbook-Anwendungen stecken wird. Ziel des Ganzen sind innovative Apps, die dem speziellen Formfaktor des Netbooks (Displaygröße und Auflösung, Akkulaufzeiten, Tastatur, etc.) verstärkt Rechnung tragen als die Tonnen von Windows-Software, die natürlich auf einem Mini-Notebook laufen, aber eben nicht angepasst sind an die Eigenheiten eines Netbooks.

Zwei Phasen gab es bereits in Sachen 1-Million-Dollar-Fonds: Dollars for Download bzw. Fast Track 2010 und die nächste Runde der Atom Developer Challenge. Phase I lief bis Ende März und hat schon mal ein paar Software-Entwickler glücklich gemacht. Phase II läuft noch eine ganze Weile, genauer gesagt bis Mitte August. Tja, und jetzt hat Intel die dritte Phase seines Entwickler-Unterstützer-Programms ausgerufen, die sich Intel Atom Developer Program Accelerator 2010 nennt.

Wie der Name vermuten lässt, soll in das Thema “Spezielle Netbook-Apps” noch ein bisschen mehr Bewegung kommen. Daher investiert Intel in innovative und kreative Netbook-App-Ideen zwischen 10.000 und 25.000 US-Dollar. Dabei muss es sich erst mal gar nicht um eine schon fertige Applikation handeln. Es reicht völlig, eine tolle Idee zu haben und diese vernünftig vorzustellen. Dazu gehören so Dinge wie die Besonderheit eurer App, was die Anwendung netbook-tauglich macht und welche Wachstumsraten zu erwarten sind. Ach ja: Eure Vorschläge könnt ihr im dazu passenden Formular eintragen und an Intel senden. Es dauert dann ungefähr drei Wochen, bis ihr erfahrt, ob Intel die Idee genauso toll findet wie ihr.

Natürlich bekommt ihr die Kohle nicht für die Idee alleine. Die Unterstützung erhaltet ihr, sobald aus dem Konzept auch eine Applikation geworden ist, die ihr schließlich im Intel AppUp Center einreichen müsst. Sobald die App die Validierung überstanden hat, kassiert ihr doppelt: das Unterstützergeld von Intel und die Umsätze, die ihr mit eurer neuen Netbook-App generieren könnt.

So, und für alle Fälle kommen hier noch mal die wichtigsten Links, damit ihr an dem Wettbewerb auch teilnehmen könnt:

Share Button

Das war das Mobilecamp Dresden 2010

Nach einem aufregenden und spannenden Wochenende in Dresden bin ich wieder gut gelandet und habe meine Gedanken sortiert. Was jetzt noch ansteht ist mein ganz persönlicher Rückblick auf das Mobilecamp Dresden 2010. So, here we go!

Los ging’s am Freitag mit einer kleinen Grillparty, auf der ich leider nicht anwesend sein konnte, da ich noch einiges zu tun hatte. Dazu gehörte auch das Fertigstellen der Präsentation, die ich auf dem Mobilecamp halten wollte. Es war laut Sascha ein kleiner, aber feiner Kreis mit leckerem Essen und guten Gesprächen.

Der Samstag begann dann auch sehr unterhaltsam, da es sich Sascha natürlich nicht nehmen ließ, gleich mal eine ganze Stunde für seine “heimliche Keynote” zu blocken. Es war wie immer sehr polarisierend, sehr informativ und sehr lehrreich. Das fand die Twitter-Meute übrigens auch und war fleißig am microbloggen:

@sascha_p berichtet aus taiwan: asus e-pad kommt im juni, dell bringt tablets in unterschiedlichen groessen

@sascha_p berichtet aus USA: iPad-erfolgsgeheimnis: AT&T flatrate ca. 25 US$ (5GB limit) ist fuer den markt ein echter USP

@sascha_p: wenn mehr als 5 Mio iPads bis Ende 2010 verkauft werden, verlost er 5 (und frisst eins?)

@sascha_p: ca. 40 mio #iPhones in 3 jahren verkauft, soviel schafft das #iPad nicht

@sascha_p: #smartphone-marktanteile: #symbian ca. 40%, #RIM 21%, #apple 19%

@sascha_p: “steve jobs sagte “wir haben nicht die gene, geraete unter 500$ zu bauen, die nicht scheisse sind”-das #iPad kostet 499$”

Das #iPad beherscht @sascha_p s Session. Nicht unbedingt im Sinne der Entwickler aber amüsant. #mcDD10

Weiterlesen

Share Button

Mobilecamp 2010: Dresden, ich komme

Okay, mein Koffer ist noch nicht gepackt und die Präsentation, die ich halten will, ist auch noch nicht fertig. Aber meine Vorfreude nimmt stündlich zu, und daher muss ich noch schnell etwas bloggen.

Es ist nicht mein erstes Barcamp, allerdings mein erstes Mobilecamp. Bin schon sehr gespannt, wer dort alles auftauchen wird. Sicherlich wird man viele iPhone- und Android-Geeks rumlaufen sehen, aber auch andere, die sich für das Thema Mobile interessieren. Die Mobilecamp-Community umfasst auf jeden Fall derzeit 560 Leute, was schon sehr ordentlich ist. Und ganz gut widerspiegelt, was sich in diesem Markt gerade tut.

Und was werde ich dort machen? Nun, ich fahre nach Dresden in meiner Funktion als Techblogger für Intel und möchte dort gerne (a) neue Kontakte knüpfen und (b) interessante Vorträge anhören und (c) selbst etwas vortragen. Das Thema meines Vortrags lautet sinngemäß “So portiert man iPhone-Apps auf ein Netbook”. Schließlich ist das gerade ein heißes Thema (zumindest für alle iPhone-/Netbook-Entwickler) und hat auf der letzten Games Developer Conference in San Francisco einigen Wirbel verursacht. Falls ihr also an dem Thema interessiert seid, freue ich mich auf eine rege Teilnahme an meiner Session.

Share Button

Mit O2 und dem Toshiba TG01 nach New York

[image title="Toshiba TG01 (Foto: Toshiba" size="full" id="3958" align="right" linkto="http://www.facebook.com/pages/Ich-will-nach-New-York/346329718706?" ]Wer gerade ein neues Windows Mobile Smartphone braucht (ja, auch solche Leute gibt es noch), sollte sich das Toshiba TG01 ansehen. Denn das gibt es bei O2 zusammen mit einem Flugticket nach New York. Lediglich die Flughafensteuern und Gebühren in Höhe von ca. 250 Euro muss man selbst berappen. Und damit man nicht alleine Fliegen muss, gibt es Optional ein zweites Ticket für 389 Euro dazu (zuzügl. Gebühren).

Noch besser: Man kann auf der Facebook-Seite “Ich will nach New York” mit etwas Glück eines der Smartphones gewinnen. Dazu muss man Fan der Seite werden und schon nimmt man an der Verlosung teil. Und selbst wenn man nichts gewinnt: Es gibt dort viele nützliche Tipps für alle die New-York lieben oder dort hinreisen möchten.

Das Toshiba TG01 im Überblick:

  • Highlights: Mit 70 x 130 x 9,9 mm extrem flach, großes 4,1 Zoll Display (10,4) und 1 GHz Prozessor
  • Betriebssystem: Windows Mobile 6.5 Professional
  • Unterstützte Mobilfunkstandards: HSDPA, HSUPA, UMTS, EDGE, GPRS, GSM
  • Video: H.263, H.264, MPEG4, WMV
  • Schnittstellen: Bluetooth v2.0, USB v2.0, Wi-Fi 802.11 b/g
  • Ausstattung: GPS, 3,2 Megapixel-Kamera für Fotos und Videos, 8GByte micro SD (bis 32 GByte erweiterbar)
Share Button

Bestellt: das Apple iPad ist Anfang Mai bei mir [Upd]

Als es gestern auf Twitter ganz hektisch die Runde machte, dass sich die Auslieferung des iPad für den europäischen Markt (also auch für Deutschland) um einen weiteren Monat verzögern wird, hielt ich das zunächst für einen schlechten Scherz. Aber dann kam mit der offiziellen Pressemeldung seitens Apple die traurige Gewissheit:

Konfrontiert mit dieser überraschend starken Nachfrage [des iPad] in den USA, haben wir die schwierige Entscheidung getroffen die internationale Markteinführung des iPad um einen Monat auf Ende Mai zu verschieben.

Dabei hatte ich wenige Minuten zuvor das iPad selbst zum ersten Mal in den Händen gehalten und hab mich sofort verliebt in das Ding. Selbst das Schreiben mit dem Tablet auf einem Tisch gelang auf Anhieb besser, als ich vermutet hatte. Und das Gewicht finde ich im Gegensatz zu manch anderem Zeitgenossen gar nicht so schwerwiegend. Alles in allem: ein schickes Ding, das ich sicherlich noch oft einsetzen werde.

Doch zum Glück brachte mich ein lieber Kollege via Facebook drauf, dass ich das iPad doch via Apple-US-Store bestellen könnte. Dazu braucht man ja nur eine US-Adresse, die Diensleister wie Borderlinx kostenlos zur Verfügung stellen, und eine Kreditkarte. Als ich dann noch sah, dass mich das iPad 16 GB Wifi inklusive aller Steuern und Versandkosten weniger als 500 Euro kosten wird, stand mein Entschluss fest: das Apple-Gadget muss her.

Jetzt besitze ich also eine US- (und eine UK-)Adresse, was eventuell auch für künftige Einkäufe bei Amazon, Apple und Co. interessant sein könnte. Und mit ein wenig Glück halte ich mein iPad Anfang Mai in den Händen, also kurz vor meinem geplanten Kreta-Urlaub. Na, ich drück mir mal selbst die Daumen.

Update: Die Auguren hatten es ja bereits vorausgesehen: meine iPad-Bestellung wird wohl nicht akzeptiert. Tja, und heute Morgen fand ich folgende Mail vor:

Thank you for your recent Apple ordwer.

To ensure that all customers are given equal opportunity to acquire this product we have limited the amount available per customer. Therefore, this order has been cancelled.

“Limited per customer”?! Ich hatte doch nur ein iPad bestellt! Wäre es Apple lieber, man bestellt Null iPad?! Oder gar minus iPads?! Sagt doch einfach, dass man via Dienstleister nicht bestellen kann…

Share Button