Archiv für den Monat: Januar 2010

M-Days 2010: Wolfgang Petersen über Intel AppUp Center

Auf den diesjährigen M-Days, die in der BMW Welt zu München stattgefunden haben, stand unter anderem Wolfgang Petersen von Intel auf der Bühne, um seine Sicht der Dinge auf Netbook-Apps, den Intel AppUp Center und die daraus resultierenden Chancen für Software-Entwickler darzulegen. Und für ein kleines Interview stand mir Wolfgang hinterher auch noch zur Verfügung.

Dabei hat er mir verraten, wie die Killer-App für Netbooks aussehen könnte. Und dass diese am allerbesten aus Deutschland kommen sollte. Also, ihre Software-Entwickler da draußen: Schließt euch dem Intel Atom Developer Program an, programmiert die beste App für Netbooks und vielleicht kommt ihr schon bald in den Genuss des Titels “Killer-App-Schreiber für Netbooks”!

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Kannibalisiert das iPad den Netbook-Markt?

Der werte Kollege Sascha kommt auf seinem Blog natürlich auch nicht umhin, sich ein wenig mit dem Thema iPad zu beschäftigen. Dort hat er eine Liste zusammengestellt, warum das iPad nicht an Netbooks herankommt. Technisch gesehen mag er sicherlich recht haben. Aber das ist doch nur die eine Hälfte der Wahrheit, oder?!

Klar, auf den ersten Blick ist das iPad lediglich ein vergrößertes iPhone. Auf den ersten Blick. Betrachtet man aber das Nutzer- und Geschäftsmodell, das sich hinter dem iPad verbirgt, deutet einiges darauf hin, dass Apple mit dem iPad ganz neue Wege gehen will, die viele Menschen richtig glücklich machen werden:

Apple-Fans: Also, ich weiß ganz genau, wer in zirka zwei Monaten ein iPad sein Eigen nennen wird. Ja, genau, ich! Zwar werde ich mir wohl nur die Wifi-Variante gönnen, aber für das Surfen auf der Couch, das Steuern meiner Musiksammlung, das Lesen von eBooks und viele andere schöne Dinge sind doch 450 Euro (was es wohl kosten wird) ein fairer Preis. Und das Gucken von HD-Videos (trotz der 1024er-Auflösung) ist auf den iPad sicherlich auch ein größerer Spaß als auf meinem Netbook.

Mobile-Fans: Zugegeben, das iPad unterstützt kein Multitasking und kein Flash und andere Dinge, die man von einem Mobilcomputer gewohnt ist. Aber erstens schont die Flash-Abstinenz den Akku ganz erheblich. Zweitens brauch ich kein E-Mail, während ich einen Film gucke oder Musik höre. Und drittens wiegt das iPad rund 700 Gramm (je nach Modell), was bisher kein Netbook zu leisten imstande ist.

App-Fans: Es kann eigentlich nur als optimaler Zustand betrachtet werden, dass ein Gerät auf den Markt kommt und vom ersten Tag an mehr als 140.000 Anwendungen verfügbar sind. Klar, an der ein oder werden diverse Entwickler wohl ein wenig Hand anlegen müssen, um seine iPhone-App an die iPad-Ausmaße anzupassen. Aber das war’s dann auch schon. Und per Pixelverdopplung sollen vor allem bestehende iPhone-Apps richtig gut auf dem iPad aussehen.

eBook-Fans: Ob sie in der Amazon-Kindle-Abteilung das Licht ausgemacht haben, was ich natürlich nicht. Aber glücklich werden die Jungs und Mädels über Steves Keynote-Präsentation nicht gewesen sein. So hat ja bereits der US-Fachverlag McGraw-Hill gestanden, vom iPad total begeistert zu sein und ihre Publikationen via iTunes (iPad) Store feilzubieten. Daneben gibt es weitere Ankündigungen von Condé Nast und der New York Times, dedizierte Online-Auftritte für das iPad zu entwickeln.

iPhone-Fans: Da auf dem iPad iPhoneOS läuft, wird die Lernkurve eines iPhone-Anwenders in Sachen Apple-Tablet sehr steil ausfallen. Lediglich die Tastatur unterscheidet sich vom Apple-Fon, und das im positiven Sinne. Damit werden Twittern, Bloggen und andere Dingen richtig Spaß machen. Darüber hinaus hat Apple einiges dafür getan, das iPad-iPhone-Erlebnis möglichst geschmeidig zu gestalten.

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Apple Tablet-iSlate-iPad-Hype auf einen Blick

Heute Abend ab 19:00 MEZ findet in San Francisco die große, von vielen lang ersehnte Apple-Party statt. Der Hauptdarsteller soll etwa 10 bis 11 Zoll in der Diagonalen messen, nur mit den Fingern zu bedienen sein und ein iPhoneOS-ähnliches Betriebssystem installiert haben. Die Rede ist natürlich von iSlate aka iPad aka Appe Tablet aka sonstwas. Um den Hype von unserer Seite weiter anzuheizen, fasse ich das aktuelle Geschehen mal ein wenig zusammen:

>> Terry McGraw, der in den USA einen großen Fachbuchverlag betreibt, verriet dem Fernsehsender CNBC, dass Apple den Tablet vorstellen wird und dass man bei McGraw-Hill das Gerät künftig als eBook-Plattform nutzen werde, da 95 Prozent ihrer Publikationen in diesem digitalen Format vorliegen. “The [Apple] Tablet is gonna be just really terrific!”, so seine Einschätzung dazu.

>> Das Online-Magazin Engadget veröffentlicht ein Bild, das – sehr konspirativ – den Apple Tablet zeigen soll. Natürlich übernehmen sie keine Garantie dafür, dass es sich dabei tatsächlich um das iSlate-Dingens handelt.

>> Es tauchen immer wieder Videos auf, die das Apple Tablet bewerben (wollen). So wie das hier oder dieses.

>> Ein angeblicher Tweet eines angeblichen Media-Markt-Accounts kannte angeblich schon den Namen (Apple iPad), den Preis (499 Euro mit Complete-L-Vertrag oder 899 ohne) und den Verkaufsbeginn (1. März). Natürlich stellte sich das Ganze als Super-Fake heraus, und Media Markt wusste von all dem nix. Angeblich…

>> Es existieren diverse Seiten, die sich intensiv mit dem Thema Apple Tablet beschäftigen. Ob islate.org, islatenews.de oder Wikipedia – noch nie wurde seit der Vorstellung des iPhone ein Produkt derart gehypt. Immerhin klassifiziert Wikipedia den iSlate-Eintrag als Hoax.

>> Künftige Apple-Tablet-Entwickler scheint es auch schon zu geben, die mit größter Euphorie auf den iSlate warten. Das fand zumindest das Beratungs- und Entwicklerunternehmen Appcelerator in einer eigens angelegten Studie heraus. Befragt wurden 554 Entwickler, die zu ihrer Kundenbasis gehören. So zeigten rund 90 Prozent aller Befragten gr0ßes Interesse, für das Apple Tablet künftig Anwendungen zu entwickeln. Dabei stehen im Vergleich zum iPhone aber nicht Spiele und Entertainment-Apps im Vordergrund, sondern Business-Anwendungen sowie Apps für Social-Media-Dienste und Lernsoftware.

Tickertipp: Wer ganz nah beim Enthüllen und Vorstellen des iSlate / iPad / Apple Table dabei sein will, sollte gegen 19:00 Uhr MEZ auf auf dieses Blog zurückkehren. Wir fassen nämlich die wichtigsten Infos rund um das Apple-Wunderdingens zusammen. Und morgen gibt’s dann weitere Details zum Apple Tablet.

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Intel auf den M-Days 2010: Netbook-Apps und AppUp Center

Heute Abend beginnt mit dem Mobile Zeitgeist München Mixer unsere “mobile Woche”, die Donnerstag und Freitag ihre Fortsetzung auf den M-Days 2010 findet. Diese “Kongressmesse” soll heuer noch größer werden als im vorigen Jahr, was sich schon an der vorgesehenen Besucherzahl ausdrückt: Bis zu 1.400 Konferenzteilnehmer werden erwartet, weshalb das Kongressprogramm deutlich ausgedehnt wurde. Außerdem wird es ein Public Forum geben, auf dem weitere Themen zur Sprache kommen. Dieses offene Plenum steht im Gegensatz zum Kongress jedem Messebesucher offen (Tickets hierfür kosten an der Kasse 20 Euro).

Intel wird auf den M-Days vertreten sein, und das in zweierlei Hinsicht: Zum einen zeigt der Chip-Hersteller innerhalb des Ausstellerbereichs seine neuesten Projekte in Sachen Mobile Computing, namentlich das Intel AppUp Center, also den auf der CES 2010 vorgestellten App Store. Dazu gehören natürlich die passenden Informationen rund um das Intel Atom Developer Program (IADP), für das ihr euch anmelden müsst, um eure Anwendungen im Intel AppUp Center einstellen zu können.

Darüber hinaus wird Wolfgang Petersen zu Wort kommen. Wolfgang ist einer der führenden Köpfe rund um IAPD und Intel AppUp bei Intel Deutschland. In seiner 10-minütigen Präsentation innerhalb der Session “Open Mobile: Innovation – from Networks to Apps” am Freitag ab 10:00 Uhr im Kongressbereich wird er zeigen, dass das Ecosystem Netbooks große Chance für Software-Entwickler bietet. Das hat vor allem mit dem Mehrwert “Mobile Apps” und der daraus resultierenden Einnahmequelle zu tun.

Es gibt also diverse gute Gründe, auf die M-Days zu kommen. Am Intel-Stand gibt’s nämlich schicke, neue Netbooks mit Pine-Trail-Technik, auf denen Moblin 2.1 zu sehen sein wird, der Intel AppUp Center sowie einige der ersten Netbook-Apps, die dort bereits verfügbar sind. Darüber hinaus sollten interessierte Software-Entwickler die Chance ergreifen, um mit Intel über die Möglichkeiten des Atom Developer Program zu reden und darüber, wie sich mit mobilen Anwendungen für Netbooks Geld verdienen lässt. Die Session von Wolfgang ist sicherlich ebenfalls besuchenswert – falls man einen Konferenzpass sein Eigen nennt.

Und nicht zuletzt ist solch eine Veranstaltung natürlich eine prima Networking-Gelegenheit. Man kann alte Bekannte wiedersehen, neue Leute kennen lernen und möglicherweise auch interessante Projekte auftun.

Ach ja: Auf den M-Days wird der erste Mobile Monday des Jahres stattfinden (und das an einem Donnerstag!). Als Thema steht eine Demo Night im Vordergrund, auf der fünf Startup-Unternehmen innerhalb von fünf Minuten ihre Geschäftsmodelle oder ähnliches vorstellen dürfen. Am Ende gibt es einen Gewinner, dem neben Ruhm und Ehre vier Karten für die Mobile Media Night sowie diverse Erwähnungen auf den MoMo-Postillen winken.

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Angetestet: Porsche-iPhone-App

Ok, zugegeben, ich bin kein Porschefahrer. Ich würde mich nicht mal als Autofan oder etwas Vergleichbares bezeichnen. Daher kann ich es nur als puren Zufall bewerten, dass mir gerade eine E-Mail zugespielt wurde, in der es um eine iPhone-Porsche-App geht. Wer jetzt glaubt, dass Porsche selbst für diese mobile Anwendung zuständig ist, der irrt. Dahinter steckt nämlich die Porsche-Niederlassung München, die wohl auf diesem Weg versucht, neue Kunden zu generieren. Ob’s klappt? Ein Blick auf die App könnte helfen, dies zu beurteilen.

Vorab lässt sich aber schon mal feststellen, dass eine iTunes-Store-Bewertung von durchschnittlich zwei Sternen für eine Gratisapp nicht wirklich berauschend ist. Anhand der Kommentare wird auch sehr schnell klar, warum das so ist: so wird die App als Datensammelmaschine bezeichnet und als langweilig und langatmig. Aber: ist das auch so?

Ok, der Hauptkritikpunkt ist tatsächlich nervig: Man muss erst mal Name und E-Mail eintragen, um die App überhaupt starten zu können. Was soll das? Und dass man sich automatisch für den Newsletter eintragen soll, nervt auch. Wie gut, dass die App diese Daten gar nicht überprüft. Also kann man jede x-beliebige E-Mail-Adresse eintippen.

Wirklich pfiffig ist der Start: per Schüttelfunktion des iPhone wird ein unsichtbarer Bolide gestartet, der sich dann auf den Weg macht. Das ist wirklich eine nette Idee. Und der Rest? Nun, es handelt sich um ein Porsche-Magazin vom letzten Jahr, das mit diversen Infos rund das Phänomen Porsche aufwartet. Da ich aber – wie bereits erwähnt – keinen Porsche kaufen will und mich für das Thema auch nicht interessiere, ist diese Art der Information für mich irrelevant. Darüber hinaus ist die Steuerung des iPhone-Magazins derart inkonsistent, dass sich mir die Haare aufgestellt haben. Na, immerhin kann man per E-Mail einen Wintercheck per E-Mail mit dem Porschehändler seiner Wahl vereinbaren.

Ach ja: Es lohnt auf jeden Fall ein Blick auf die Apps, für die sich ein Porschfahrer offensichtlich sonst noch interessiert. Dazu gehört exklusive Literatur wie “Anwaltshure”, “Feuchtoasen” und “Lustschmerz”. Sollte das Klischee des typischen Porschefahrers doch zutreffen? Wer weiß…

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